JETZT: DER NEUE SPIELPLAN!

12. Mai 2016   |   VON: Michael KaiserKeine KommentareKategorie: Aktuelles

Wochenlang hat sich das Team des Jungen Theaters in Klausur begeben. Es wurde gedacht, geplant, verworfen, neu konzipiert, disponiert, programmiert und manchmal auch proklamiert. Spät nachts oder früh morgens noch Licht im Theater? Das waren wir.

Am Ende haben wir uns auf einer einsamen Berghütte, mit beheizbarem Think Tank im Garten, ganz oben auf der Spitze des Feldberges weggeschlossen, um ihm den finalen Schliff zu geben – und jetzt ist er da: Der nigelnagelneue Spielplan für das Theaterjahr 2016/17!

Im folgenden Clip erzählen wir einmal querbeet, welche neuen Kinder- und Jugendproduktionen euch ab September 2016 erwarten und bei welchen Projekten man selbst mitmachen kann:

Ausführliche Infos dazu gibt es in unserer interaktiven Spielzeitvorschau für Desktop, Tablet und Smartphone: www.junges.theater.freiburg.de

Und für alle Freunde des Analogen gibt es natürlich auch unseren gedruckten Spielzeit-Übersichtsfolder an der Theaterkasse und in den Foyers.

SELTEN RAUSCHFREIE NÄCHTE

22. Mai 2016   |   VON: Michael KaiserKeine KommentareKategorie: Aktuelles

Dem Freiburger Publikum haben wir Finn-Ole Heinrich bislang vor allem mit seinen Kinder- und Jugendbüchern (»Frerk, du Zwerg«, »Maulina Schmitt«) vorgestellt. Daher ist es dringend an der Zeit, sich intensiv der anderen Seite des Hamburger Autors zu widmen. Zum Einstieg seien hier seine Kurzgeschichtenbände »die taschen voll wasser«, »Gestern war auch schon ein Tag« sowie sein Debütroman »Räuberhände« aus dem Jahr 2007 zur Lektüre empfohlen.

Oder aber: Der Besuch der Performance »Marta«, die am 4. Juni 2016 um 22 Uhr Premiere im Werkraum haben wird. »Marta« ist ein Abend zwischen inszenierter Lesung und Konzert, der eine Erzählung von Heinrich mit Heinrich als Rezitator / Performer auf die Bühne bringen wird.

Mit von der Partie ist der Musiker Hannes Wittmer, der auch als Spaceman Spiff und A Tin Man bekannt ist und dessen letztes Album den Titel »Endlich nichts« trug. Am Muttertag haben die Proben für »Marta« begonnen (Einrichtung und Dramaturgie: Benedikt Grubel, Michael Kaiser). Jetzt folgt eine Pause, bevor Ende Mai Phase II beginnt und direkt die Endproben anstehen. Die Probenbilder auf dieser Seite entstanden am 14. Mai, noch ohne Kostüm und im Probenaufbau mit markiertem Bühnenbild (Fotos: Michael Kaiser, Ausstattung: Frederik Schweizer).

»Was wolltest du mit mir, Marta?
Warum ich?
Wer war ich denn?« (aus: »Marta«)

Kennengelernt haben sich Heinrich und Wittmer vor einigen Jahren im Literaturhaus Kiel. Dort wurde ein Format veranstaltet, bei dem zwei Autoren lasen und ein Musiker spielte. Heinrich war einer der Autoren und Wittmer der Musiker, beide hatten sich zu diesem Zeitpunkt noch nicht kennengelernt. Nach der Veranstaltung wurde aufgelegt, es waren jedoch nur noch fünf, sechs Leute im Saal. Wie es genau dazu kam, können die beiden heute nicht mehr sagen, aber Autor und Musiker haben irgendwann wie die Wilden getanzt.

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DIE WELT DER ELFEN WARTET AUF EUCH!

20. Mai 2016   |   VON: Franziska LuschKeine KommentareKategorie: Aktuelles

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Wart ihr schon einmal im wunderschönen Irland? Es ist ein Land mit Flüssen, vielen Seen und Bergen – einer bezaubernden Landschaft. Aber auch ein Land, in dem die Elfen, Feen und Kobolde versteckt unter Steinen und Felsen leben!

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Wenn ihr wissen wollt, was es mit den Tüchern, der Harfe und einem rothaarigen Kerlchen auf sich hat, dann schnappt euch eure Kinder (ab 5) und lasst euch von uns in die Welt der Elfen entführen! Bei den Sitzkissenkonzerten am Samstag, 21. und Sonntag, 22. Mai (jeweils um 16 Uhr) zeigen euch zwei Elfen (Geige, Harfe) und ein Kobold, was in Irlands Wäldern vor sich geht…

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Fotos: Maria Obermeier

GUT GEGRÜLLT, REUBER

16. Mai 2016   |   VON: Benedikt GrubelKeine KommentareKategorie: Aktuelles

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Reuber-Forscher Markus-Michalik, Reuber-Autor Finn-Ole Heinrich, Reuber-Regie Benedikt Grubel (v. l. n. r.) an der Ruhr in Mülheim an der Ruhr

Frösche quaken. Kühe muhen. Der Reuber … grüllt!
In der vergangenen Woche waren wir zu Gast bei den 41. Mülheimer Theatertagen. Fünf Theatertexte waren für den KinderStückePreis 2016 nominiert worden – zu unserer großen Freude mit dabei: unsere Koproduktion mit der Württembergischen Landesbühne Esslingen »Die Reise zum Mittelpunkt des Waldes« von Autor Finn-Ole Heinrich. Das Stück – ein Forschungsbericht von Abenteurer / Entdecker / Explorer Markus Michalik – begibt sich auf die Suche nach dem sagenumwobenen Reuber und führt geradewegs ins dichte Unterholz, immer querwaldein, mitten hinein in den maximalen Wald.

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Kurz bevor es losgeht: Markus Michalik trifft auf der Bühne 3 des Ringlokschuppens die letzten Vorbereitungen für seinen packenden Vortrag über den sagenumwobenen, von Mythen umsponnenen Reuber (Fotos: Leon Bluhm).

8.50 Uhr: Bei strahlendem Sonnenschein nähern sich die ersten wagemutigen Zuschauer*innen dem Ringlokschuppen, wo Herr Michalik in wenigen Minuten die Ouvertüre zu seinem Forschungsvortrag grüllen wird.

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Nach der Show bleiben zurück: Pappe, Baumstämme, reichlich grünes Geäst, Pfeil und Bogen, Scheinwerfer und ein Lagerfeuer aus LED-Stabtaschenlampen. Es ist nicht zu leugnen: Hier hat der Reuber gewütet. more_link_text

EIN REUBER IN MÜLHEIM

11. Mai 2016   |   VON: Michael KaiserKeine KommentareKategorie: Aktuelles

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Derzeit finden die 41. Mülheimer Theatertage statt, und wir freuen uns außerordentlich, dass unsere Koproduktion mit der Jungen Württembergischen Landesbühne Esslingen »Die Reise zum Mittelpunkt des Waldes« von Finn-Ole Heinrich (Regie: Benedikt Grubel, Ausstattung: Nina Hofmann) für den KinderStückePreis 2016 nominiert wurde.

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Wir wünschen Markus Michalik alias »The Reuber« (hier im Bild links neben Benedikt Grubel) und Team morgen viel Spaß bei den Vorstellungen im Ringlokschuppen in Mülheim (hier im Bild im Hintergrund)!

»Von Räubern wird viel geraunt, aber wer kennt schon einen? Und umgekehrt: Welcher Räuber will sich schon kennenlernen lassen?
Finn-Ole Heinrichs Reuber (kein Tippfehler!) macht hier keine Ausnahme. Einsam, im Schutz des Waldes, schmiedet er seine Pläne und wetzt die Messer. Nebenher wollen aber auch Feuer und Räuberhöhle versorgt sein. Und, grimmig sein macht hungrig, was soll er essen? Ein richtiger Räuber raubt nicht Kühlschränke aus. Also Bären verschrecken, Beeren sammeln und Löwenzahn für den Räuberkaffee (Tee). Struppige Fakten aus dem Räuber-Alltag – wir erfahren sie aus erster Hand. Denn jemand hatte mehr Neugier als Furcht und begab sich auf Forschungsreise in den Wald. Markus Michalik heißt der mutige Mann. Er raubte und hauste mit dem Reuber einen ganzen Monat. Auf jede seiner Fragen folgte Antwort und Gegenfrage. Fragen kostet was, wie jeder Räuber weiß. Bis heute ist Markus nicht sicher, wer mehr von wem lernte. Er kann nur berichten und wird dabei von all den Abenteuern noch einmal durchrüttelt.
Räubern ist jedes Mittel recht – der Bühne auch. Nebel, Video, Musik und Geräusch geben den opulenten Hintergrund für einen Monolog, so wortwitzig und stilsicher, dass sein Darsteller zeigen darf, was er kann. Und er kann!« (Oliver Bukowski, Jury Mülheimer KinderStückePreis)

FANPOST FÜR DAS ORCHESTER

6. Mai 2016   |   VON: Franziska LuschKeine KommentareKategorie: Aktuelles

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Die Klasse 3c der Sprachheilschule Freiburg durfte im April eine Probe des Philharmonischen Orchesters Freiburg besuchen. Schnell war klar: Die Kinder sind ganz fasziniert von den Instrumenten, den Musikstücken und dem Dirigieren. Die Begeisterung des Nachwuchses steckte auch die Musikerinnen und Musiker selbst an. Die Probe entwickelte sich zu einer sehr schönen Erfahrung für Klein und Groß. Die Schüler durften sich von den Profis geführt an einigen Instrumenten ausprobieren, z.B. Percussion und Posaune. Andere Schüler durften zwischen den drei Kontrabässen sitzen, einige beobachteten jede Bewegung der Harfenspielerin, andere die des Dirigenten. Am Schluss wollte sich die Klasse gar nicht mehr von dem Orchester und dem Theater trennen. »Ich will hier übernachten! «, meinte sogar eine der Schülerinnen.

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Zwei Wochen später liegt ein dicker Briefumschlag bei uns im Postfach, welcher zehn ganz liebe Nachrichten und Bilder für das Orchester enthält. »Die Kinder möchten sich einfach persönlich bedanken und schwärmen noch jetzt von dem Probenbesuch«, schreibt die Klassenlehrerin.

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»Liebes Orchester, mir hat es gefallen, auch wenn es laut war. Es war toll. Eure Yen Nhi.«

»Lieber Beckenspieler, wie geht’s dir Beckenspieler? Ich mag wie du Becken spielst. Es ist toll. Dein Johri.«

»Liebe Musikerin, das Fagott hat mir gefallen. Lukas.«

»Liebe Harfenspielerin, ich fand sich sehr gut. Deine Harfe war sehr schön. Von Theresa.«

Hier gibt es weitere Infos zum Orchesterprobenbesuch. Bei Fragen oder Interesse schreiben sie uns gerne eine E-Mail an: jungesmusik@theater.freiburg.de

GEISTERJAGD DURCHS THEATER

29. April 2016   |   VON: Ghost WriterKeine KommentareKategorie: Aktuelles

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Unlängst hat die Leitung des Theater Freiburg den international bekannten Geisterjäger Theo v. Thom engagiert, um dem Geheimnis unterschiedlicher Meldungen aus verschiedenen Abteilungen des Theaters auf die Spur zu kommen: Wer – oder anders gefragt: was – verrückt permanent die Sessel im Möbelfundus? Wie erklärt man die mysteriöse Melodie, die Musiker des Philharmonischen Orchesters immer wieder im Umfeld ihrer Stimmzimmer vernehmen, auch wenn diese verlassen scheinen? Ist es wirklich nur »Zufall« (O-Ton eines Ermittlungsbeamten), dass Requisiten gehäuft verschwinden und an den aberwitzigsten Orten wieder auftauchen?

Wie gut, dass Geisterexperte van Thom ab sofort Herrn Koenig auf seinen Theaterführungen für Familien mit Kindern ab 7 Jahren begleitet und so Spukphänomenen und Gespenstertreiben Einhalt gebietet. Die »Geisterjagd durchs Theater« im Mai ist bereits ausverkauft, aber soeben ist die Juni-Vostellung am So. 19.6.16 um 14 Uhr in den Verkauf gegangen. Tickets gibt’s an der Theaterkasse – solange der Vorrat reicht (Stand: Fr. 29.4.16, 9 Uhr).

DAMIT HÄTTE ICH NICHT GERECHNET

28. April 2016   |   VON: Franziska LuschKeine KommentareKategorie: Attacca!

ATTACCA! überrascht nicht nur bei den Flashmobs in der Freiburger Innenstadt, sondern auch die Teilnehmer selbst. Hier ein Ausschnitt aus einer wundervollen E-Mail unserer Sängerin Alexandra:

»Ich erinnere mich noch gern an die erste ATTACCA!-Probe in so einer großen Runde – mit Sonnenuntergang und herrlichem Panorama und da ist bei mir zum ersten Mal etwas passiert, mit dem ich nicht gerechnet hätte. Durch die Bewegungs- und Pantomime-Übungen und dem Gesang, durch Joels hervorragende Art, seine Liebe zur Musik weiterzugeben und durch das Einlassen auf das Ganze, haben bei mir im Nachhinein einige Synapsen geknackt. Gerade durch die Kombination von Bewegung, Gesang und in gewisser Weise Schauspiel hat sich für mich ein ganz neuer Zugang zur Musik und mir selbst als Stimmkörper eröffnet. Was Joel musikalisch weitergibt, wie ich dadurch gelernt habe, mich weiter zu trauen, meiner eigenen Stimme zu vertrauen, mir selber Fehler nicht krumm zu nehmen und weiter zu gehen, meine Grenzen zu fühlen und über sie hinaus zu gehen bis all meine Lungenbläschen geputzt sind – das ist einfach einmalig. Ich halte ihn für einen großartigen Musiker und Sänger und bin dankbar dafür, dass er das auch im Rahmen von ATTACCA! auf seine ureigene, erfrischende und mitreißende Art weitergibt (ich wusste gar nicht, wie komplex Schubidu-Sätze sein können).
In der ersten Probe im neuen Jahr hat Olivia einige Bewegungsübungen mit uns gemacht – ganz minimalistisch und doch so wirkungsvoll. Ich war sehr fasziniert, mich selber und die Gruppe darin wahrzunehmen und dann auch beobachten zu können, was für eine unscheinbare, doch sehr beeindruckende Dynamik untereinander entsteht, die einfach berührt. Und das alles muss noch nicht einmal kompliziert oder komplex sein, sondern besticht durch seine Spontanität, den Überraschungseffekt, durch die Gruppendynamik, durch einfache Präzision und durch die Freude, die dabei ganz automatisch entsteht.«

Tipp: Wer nun Lust bekommen hat, sich ATTACCA! aus der Nähe anzuschauen und sich von dem gewissen Überraschungseffekt FLASHen zu lassen, sollte am 30. April gegen 10.30 Uhr nach dem MusikTheaterChor in der Stadtbibliothek Ausschau halten …

Wenn ihr selbst mitsingen möchtet, findet ihr hier weitere Infos zu ATTACCA!

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28. April 2016   |   VON: RedaktionKeine KommentareKategorie: Aktuelles

Alle neuen Kinderstücke, Jugendproduktionen, Familien-Abos und Mitmach-Projekte der Spielzeit 2016/17 im Jungen Theater – ab 12. Mai auf: www.junges.theater.freiburg.de

#KRASSINTENSIV

24. April 2016   |   VON: Michael KaiserKeine KommentareKategorie: Aktuelles

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Bild 1: Fr. 22.4.16, 19.07 Uhr (kurz nach Start der 24 Stunden) / Bild 2: Sa. 23.4.16, gegen 21.30 Uhr (im Anschluss an die Performance, manche Ensemble-Mitglieder bereits im Bett)

»Intensivstation 2016« – eine Premiere nach 24 Stunden im Theater-Exil, in diesem Jahr mit dem Thema »Als gäbe es kein Morgen …«.

Wir bedanken uns bei unseren unerschrockenen Spielerinnen und Spielern Daniel Abazi, Marta Bonin, Julia Breuer, Clara Debour, Lea Dehning, David Dignath, Lea Dufner, Sophia Götz, Janik Hauser, Earvin Mbo, Daniela Nägel, Sebastian Müller-Runte, Jessica Peichl, Maxi Sophie Stein, Livia Sumser, Larissa Wiest, bei unserem »Deus ex Machina« Lothar, bei unserer Radiogymnastik-Spezialistin Frau Miyoshi, bei Simeon Boveland aus dem Funkturm, bei Ticketmanagerin Maria »Ganz in Weiß« Obermeier, bei Ton-, Licht- und Laserexperte Paul Meier und nicht zuletzt bei einem ganz formidablen Publikum!

Das Leitungsteam: Benedikt Grubel, Ina Annett Keppel und Michael Kaiser (v. l. Freitag-Nacht um 3.30 Uhr im Video-Cube / Foto: Maria Obermeier)

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