OHNE SIE LÄUFT NICHTS!

23. Mai 2017   |   VON: Verena OltKeine KommentareKategorie: The Addams Family

Wir haben mit der Zeit viele der Beteiligten von »The Addams Family« vorgestellt – bisher vor allem auf der Bühne. Nun wollen wir uns auf die Kolleginnen und Kollegen hinter der Bühne konzentrieren. Denn das Ensemble kann bei den Vorstellungen nur glänzen, weil sie von unseren Technikerinnen und Technikern in Szene gesetzt, sicht- und hörbar gemacht werden!

Für die unterschiedlichsten Lichtstimmungen sorgt Dorothee Hoff (Beleuchtungsmeisterin):

Collagen-003

Im Kleinen Haus hängen sage und schreibe 168 Scheinwerfer, von denen 114 bei »The Addams Family« verwendet werden. Zusätzlich gibt es noch zwei »Verfolger«, die manuell gesteuert werden. Mit diesen Scheinwerfern und verschiedensten Farbtönen hat Dorothee Hoff in mehreren Proben (insgesamt etwa 30 Stunden) ca. 110 unterschiedliche Lichtstimmungen kreiert, die die verschiedenen Szenen in das richtige Licht tauchen. Bei jeder Vorstellung werden diese gespeicherten Lichtstimmungen vom Lichtpult aus abgerufen.

Collagen-001

Den richtigen Ton trifft Jonas Gottschall (Leiter Tontechnik):

Collagen-004

Bei »The Addams Family« werden 16 Mikroports eingesetzt, die vom Tonpult aus gesteuert und je nach Einsatz an- oder ausgeschaltet werden. Das Orchester wird über 23 Kanäle verstärkt. Die Einrichtung des Tons dauert bei jeder Neueinrichtung etwa vier Stunden und vor jeder Vorstellung gibt es einen Soundcheck, um alle Mikroports auszuprobieren. Während der Vorstellungen werden die etwa 35 eingespeicherten Szenen vom Tonpult aus gesteuert.
In der Vorbereitung war der aufregendste Moment für Jonas Gottschall die erste BO (Bühnenorchesterprobe), als der Ton der Band und der Sängerinnen und Sänger zum ersten Mal aufeinander abgestimmt und eine Balance zwischen den beiden gefunden werden musste. Bei den Vorstellungen sind die sogenannten »Sweat Outs« spannende Momente – wenn eins der Mikrofone durch Schweiß nass wird und dann nicht mehr funktioniert. Dann muss bei dem entsprechenden Mikrofon hinter der Bühne möglichst schnell die Kappe oder sogar das gesamte Miko getauscht werden.

Collage

Für die Bühne ist Günter Fuchs (Leiter Technik Kleines Haus) mit seinem Team verantwortlich:

Collagen-002

Die aufwändige Bühne mit drei Ebenen und mehreren Treppen wurden in den Werkstätten des Theaters gebaut. Das Komplizierteste daran ist die Größe der verschiedenen Teile (z. B. die Treppen und der Schrank mit dem elektrischen Stuhl), denn alle diese Teile mussten so vorbereitet werden, dass sie zwischen den Vorstellungsblöcken gelagert und dann wieder auf die Bühne gebracht und aufgebaut werden können. Für den Aufbau der Bühne braucht das Team um Günter Fuchs mit sechs Leuten etwa 3,5 Stunden.
Für die Vorstellungen ist die größte Herausforderung, dass es sowohl viele Darstellerinnen und Darsteller als auch viele Dekorationselemente gibt. Daher gibt es viele Stellen, an denen die Jugendlichen diese Elemente (z. B. die Chaiselongue oder den Hebel für den elektrischen Stuhl) auf und von der Bühne bringen. Damit das funktioniert, müssen die Jugendlichen absolut diszipliniert sein, damit die Vorstellungen flüssig laufen. Hinter der Bühne werden sie dabei von einem Techniker unterstützt.

Collagen-005

Fotos: Rainer Muranyi, Nadja Rüde

17/18 IM SCHNELLDURCHLAUF

12. Mai 2017   |   VON: RedaktionKeine KommentareKategorie: Aktuelles

Liebe Freunde des Jungen Theaters,

einmal im Schnelldurchlauf durch das Theaterjahr 17/18 in unserer Sparte: Kontinuität und Neubeginn mit der Crew rund um den neuen Intendanten Peter Carp – Eröffnung mit dem Lirum Larum Lesfest (feat. Paul Maar) am 15. Oktober – Benedikt Grubel (Künstlerischer Leiter Werkraum) verlässt unser Team als fester Mitarbeiter, wird aber als Gast verbunden bleiben: die Wiederaufnahme von »Karlsson vom Dach« (8+) im Februar und die Premiere von Franz Kafkas »Die Verwandlung« für Kinder ab 10 Jahren (!) im April, jeweils zusammen mit der Performerin und Regisseurin Gesa Bering (aka Karlsson v. D.) – die Choreografen Gary Joplin (u. a. »The Addams Family«) und Monica Gillette erarbeiten den Mehrgenerationen-Abend »Die Krone an meiner Wand«: auf der Bühne Frauen zwischen 17 und 74 mit und ohne Krebs (Premiere im Dezember) – Nadja Rüde bleibt dem Team des Jungen Theaters erhalten und begleitet u. a. das neue Stipendiumsprojekt der Stiftung Theater Freiburg: »Meine Mama sagt, das darf man nicht« (10+), eine Performance über Verbote von und mit Florence Ruckstuhl und Leander Ripchinsky … und ihren bühnenunerfahrenen Müttern (Januar) – Christoph Kopp und Michael Kaiser gehen ab Ende Oktober wieder auf »Geisterjagd durchs Theater« (7+) – das Heim und Flucht Orchester macht natürlich auch mit Ro Kuijpers weiter – Graham Smith von der Abteilung Tanz ebenso; seine School of Life and Dance nimmt sich im Juli Strawinsky im Doppelabend »Le Sacre / Petruschka« vor – das Kinderstück zur Weihnachtszeit @ Großes Haus ist »Das Dschungelbuch« (5+) – neu im Team begrüßen wir Carola Meyer aus Rostock für den Bereich Musikvermittlung und Musiktheaterpädagogik – eine ihrer ersten Amtshandlungen wird »Teufels Küche« (5+) sein, ein Stück, in dem Mitglieder der Holst-Sinfonietta Geräusche, Klänge und Töne zu einem fulminant-tönenden Menü verkochen … etc. pp.

Alle Premieren und die neuen Familien-Abos (für Kinder ab 5, ab 7 und ab 12 Jahren) findet ihr hier im Spielzeitfolder. Das ausführliche Programm mit allen Mitmach-Angeboten erscheint im September. Einen Bericht über den Neu-Start am Theater Freiburg gibt es außerdem hier auf der Website der Badischen Zeitung.

WAS WÜNSCHST DU DIR?

11. Mai 2017   |   VON: Verena OltKeine KommentareKategorie: Aktuelles

Mehr Spielzeug, ein Pferd, ein unendliches Leben? Genau diese Frage muss auch Jacob in der Kinderoper »Gold!« beantworten. Er hat nämlich einen Fisch gefangen, der ihm im Gegenzug für seine Freiheit alle Wünsche erfüllt. Doch mit jedem erfüllten Wunsch wachsen bei Jacob und seinen Eltern die Ansprüche. Und so wünschen sie sich immer bessere, schönere und größere Dinge, bis der Fisch am Ende seiner Kräfte ist. Kann das ein gutes Ende nehmen?

Gemeinsam mit der Sängerin Susanna Schnell und dem Schlagwerker Timo Stegmüller könnt ihr alle in die Welt Jacobs eintauchen und euch von der Geschichte über das Wünschen verzaubern lassen.

Eingeladen sind alle Besucherinnen und Besucher ab 5 Jahren. Die Premiere findet am Samstag, den 13. Mai, um 16 Uhr im Werkraum statt und ist bereits ausverkauft. Weitere Termine findet ihr hier in unserem Spielplan.

Probenfotos: Michael Kaiser

STEIGEN SIE EIN!

8. Mai 2017   |   VON: RedaktionKeine KommentareKategorie: Aktuelles

Verehrte Damen und Herren,

steigen Sie ein in die Zeitgeisterbahn! 60 lebende junge Singende bringen Sie durch die Nacht. Baden Sie im finsteren Tümpel kollektiver Angst, tanzen Sie durch das Sonnenlicht grundloser Freude, tauchen Sie durch die Kanalisationsrohre ohnmächtiger Einsamkeit und lassen Sie sich von entgeisterten Glücksengeln bezirzen.

Das Orchester fährt mit: in den bösesten Bass, in die tristeste Tiefe, in den einsamsten Abgrund. Da, wo es düster ist. Wo kein Ton je wieder hochkommt, wo die Schwerkraft nicht mehr weiter weiß, wo die Kontrabasstuba wohnt. Und das gruseligste Geisterbahninstrument der Welt, das Kontrafagott. Und die Bässe, dickbauchige Tieftonsärge aus Eschenholz, mannsgroße frauenförmige Untergrundschiffe der Zeitgeisterbahnflotte! Aber auch der Himmel klingt! Pink klingt der Himmel, frei fliegende Flöten zwitschern zärtlich, inmitten königlicher Klarinetten kullern Glockenspielkaskaden auf beglückten Streicherbahnen, um zum großen Fest zu laden, um im Klang des Glücks zu baden, Hörner feiern Goldfanfaren!

Aus dem Ozean des Klangs gebären sich Figuren: da ist die singende Nachtfalterkatze Lonely Luisa. Sie hatte es nicht leicht als Kind, keiner wollte sie so richtig, am wenigsten die Eltern. Wir entwickeln Verständnis, dass sie alle tötet. Da ist Lady Pinkblond, die uns zeigt, wie heil die Welt sein kann, und der Glückmacher, der alle Erwartungen auf sich lädt und mit größter Zuversicht den Menschen die Liebe schenken will. Am Ende weint er. Da ist eine Frau mit weißem Haar, die beweist, dass es keinen Gott gibt, und eine 400 Jahre alte Zirkusdirektorin, die der Überzeugung ist, der Applaus der Welt stünde ihr zu. Sie alle finden sich im Zeitlupenkaufhaus des Grauens, einem Panoptikum aus mageren Püppchen, die in gekauften Phrasen sprechen. Und alle kehren immer wieder dahin zurück, wo die Träume und Albträume zur Welt kamen: ins Kinderzimmer. Wo sich zum ersten Mal die Wände bewegen, wo die Angst zuschnappt, wenn man sich allein fühlt, wo man sich das erste Mal im Leben der Grundlosigkeit des Glücks bewusst wird.

Mit schaurig-schönen Grüßen,
Ihr

Mark Scheibe

Zeitgeisterbahn
Konzertspektakel von Mark Scheibe / Auftragswerk für den Kinder- und Jugendchor und das Philharmonische Orchester Freiburg
Am Anfang war ein Brief. 60 Kinder und Jugendliche äußern sich persönlich zu ihren Wünschen und Albträumen. Darüber, was sie von Religion halten und was sie sehen, wenn sie in die Zukunft schauen. Diese Texte sind der Acker, aus dem ein Libretto wächst – und mit ihm eine stilumarmende Partitur, die die komplizierte Selbstwahrnehmung in der Pubertät spiegelt und den Krach des Lebens in der Stadt reflektiert.
Premiere: 30.6.17, 19.30 Uhr, Großes Haus
Weitere Spieltermine: www.theater.freiburg.de/spielplan

NOCH 3 MONATE

23. April 2017   |   VON: Michael KaiserKeine KommentareKategorie: Aktuelles

Die Intendanz von Barbara Mundel und Team neigt sich ihrem Ende zu. Es bleiben noch drei Monate, in denen wir Sie und euch dazu einladen wollen, noch einmal all das zu erleben, wofür das Junge Theater Freiburg steht.


Szenenbild aus »Aufbruch«

Ganz aktuell haben die Mitglieder des multinationalen Heim und Flucht Orchesters gemeinsam mit dem Chor ATTACCA! die Bühne des Großen Hauses geentert und präsentieren dort im szenischen Konzert »Aufbruch« Lieder und Melodien aus ihrer jeweiligen Heimat.

Skizze vom Gelände der Dietenbach-Festspiele

Graham Smith initiiert derweil mit »Die andere Seite – Dietenbach-Festspiele« ein groß angelegtes interkulturelles, generationsübergreifendes und interdisziplinäres Stadtraumprojekt auf dem Baugelände, das die zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohner des neuen Quartiers noch vor dessen Entstehung antizipiert.

Charlie Chaplin in »Goldrausch«

Am 2. und 3. Mai begleitet das Philharmonische Orchester Freiburg live den Stummfilmklassiker »Goldrausch« von Charlie Chaplin, der zwei der bekanntesten Slapstick-Szenen enthält: den Brötchentanz und den genussvollen Verzehr des alten weichgekochten Schuhs.

Für Kinder ab 5 Jahren zeigen wir ab 13. Mai im Werkraum das Musiktheater »Gold«, das auf dem Märchen »Der Fischer und seine Frau« basiert. Dabei erzählen eine Sängerin und ein Schlagzeuger die Geschichte vom ewigen Wünschen und Haben-Wollen und gehen der Frage nach, was im Leben wirklich glücklich macht.

Am 30. Juni lädt der Kinder- und Jugendchor des Theater Freiburg mit »Zeitgeisterbahn« erstmals zu einem Konzertspektakel ein: Die 60 Mitglieder des Chors haben dem Komponisten, Songtexter und Musiker Mark Scheibe Briefe geschrieben – über ihre Wünsche und Albträume; darüber, wie sie es mit dem Glauben halten und was sie sehen, wenn sie die Zukunft imaginieren. Diese Texte sind die Grundlage der Lieder, die jetzt auf die Bühne kommen, von Pop über Gospel bis zur Fuge.

Hochspannung bei »The Addams Family«

Der kleine Lillebror möchte vom Dach abgeholt werden! – »Karlsson vom Dach«

Du klaust von mir und ich klaue von dir … – »Die Republik der Taschendiebe«

Zum letzten Mal zu sehen sind das Kult-Musical »The Addams Family«, »Karlsson vom Dach« (übrigens am 6. Mai um 22 Uhr auch als Latenight-Vorstellung für Erwachsene) und »Die Republik der Taschendiebe«, eine Performance für gehörlose und hörende Menschen ab 10 Jahren.

Beschließen werden wir die Spielzeit mit dem Kindermusikfest »Klong« (So. 2.7.17) und der Präsentation von »Close-Up« (Sa. 22.7.17) im Werkraum: Unser Backstage-Klub hat zehn Monate lang intensiv Theater geschaut und beantwortet uns zum Abschluss offene Fragen: Welches Theater wollen die 15- bis 18-jährigen Mitglieder? Was ging gar nicht? Und welches Kostüm stand eigentlich wem am besten?

EINE OPER IST WIE EINE GEBURT

20. April 2017   |   VON: Verena OltKeine KommentareKategorie: Aktuelles

Am 14. Januar wurde die Oper »Crusades« am Theater Freiburg uraufgeführt. Komponiert wurde die Oper von Ludger Vollmer, der in Weimar lebt. Eine große Rolle in der Aufführung spielt der Kinder- und Jugendchor des Theaters Freiburg. Zisch-Reporter Leander Neumann aus der Klasse 4c der Schönbergschule Freiburg singt selbst in diesem Kinder- und Jugendchor und hat den Komponisten Ludger Vollmer interviewt. Das Interview ist hier auf der Seite der Badischen Zeitung nachzulesen. Wer diese packende Oper über die Liebe im Spannungsfeld der Religionen noch nicht gesehen hat, hat am 13. Mai und am 9. Juli noch Gelegenheit dazu!

Fotos: Maurice Korbel

AUFBRUCH!

14. April 2017   |   VON: RedaktionKeine KommentareKategorie: Aktuelles

Nächsten Donnerstag feiert eine ganz besondere Produktion Premiere: Das szenische Konzert »Aufbruch!«. Auf der Bühne stehen nicht die Profi-Sänger und Profi-Musiker sondern der MusikTheaterChor ATTACCA! und das Heim und Flucht Orchester Freiburg.

Seit Oktober konnten Menschen aus Freiburg und Umgebung, die gerne singen oder ein Instrument spielen, zu den offenen Proben der beiden Ensembles kommen. Während im letzten Jahr das gegenseitige Kennenlernen und gemeinsame Musizieren im Vordergrund standen, proben die beiden Gruppen seit Januar für die kommenden Aufführungen. more_link_text

DAS WAR NIRGENDLAND

14. April 2017   |   VON: RedaktionKeine KommentareKategorie: Aktuelles

In den Osterferien waren alle Fantasten, Schwärmer und Welten-Spinner in den Werkraum eingeladen, um eine wagemutige Expeditionsgemeinschaft zu gründen. Sie erledigten die letzten wirklich wichtigen Dinge in ihrem »alten Leben«, schlüpften in selbst erfundene Rollen-Charaktere und stellten die Ausrüstung zusammen: Was kommt ins Reisegepäck? Was wird zurückgelassen? Und was muss erst noch erfunden werden?
In einer Mischung aus Live Action Role Play und Zukunfts-Laboratorium begab sich die Expeditionscrew auf die abenteuerliche Reise nach »Nirgendland« – einem fernen Ort, an dem nach eigenen Bräuchen, Regeln und Gesetzen gelebt wird. Die Bilder stammen vom Laborshowing am Do. 13.4.17, weitere gibt es in unserem digitalen Fotoalbum.

Fotos: Michael Kaiser

HINTER DEN KULISSEN

14. April 2017   |   VON: Verena OltKeine KommentareKategorie: The Addams Family

Wer bereits eine Vorstellung von »The Addams Family« gesehen hat, weiß, wie viel da auf der Bühne los ist. Um dies möglich zu machen, ist aber bereits vor den eigentlichen Aufführungen von allen Beteiligten ein durchgetakteter Zeitplan einzuhalten! Die Kostüme werden in die Garderoben gebracht, die Mikroports verkabelt, die Jugendlichen in der Maske geschminkt, die Requisiten an den verschiedenen Stellen auf und hinter der Bühne eingerichtet, letzte Korrekturen besprochen undsoweiterundsofort … Zuletzt macht das Orchester eine kurze Anspielprobe und die Jugendlichen wärmen sich gemeinsam auf. All dies haben Manuel Latini und Philipp Ruch mit ihren Kameras begleitet, den entstanden Film kann man hier auf den Bildschirm holen.

P.S: Unterdessen hat der Kartenverkauf für die letzten beiden Vorstellungen am 14. und 15. Juli gestartet. Wer dabei sein will, muss schnell sein – noch gibt es einige wenige Resttickets (Stand: 14.4.17, 15 Uhr)!

Film: Manuel Latini, Fotos: Philipp Ruch

ABENTEUER NIRGENDLAND

11. April 2017   |   VON: RedaktionKeine KommentareKategorie: Aktuelles

 Futur-x ist eine luxemburgische Aktiengesellschaft mit Sitz in Astana

Seit Samstag befindet sich eine wagemutige Expeditions-Crew auf dem Weg zu Trappist-1, einem planetaren System mit einer habitalen Zone, dessen Existenz uns erst kürzlich bestätigt wurde. Die Mission steht unter der Schirmherrschaft von Futur-x. Futur-x ist eine private Stiftung des Schweizer Unternehmers Dr. Jonathan Hochbruck – eine luxemburgische Aktiengesellschaft mit Sitz in Astana, die mit großzügigen Spendengeldern dieses Abenteuer ermöglicht.

Pioniere beim Misson-Briefing

Bei Trappist-1 haben wir es mit einem planetaren System von 7 Planeten zu tun, die um eine kleine Sonne, einen Zwergstern, kreisen – übrigens gerade einmal 39 Lichtjahre – sprich nur 370,5 Billionen Meter, von allem Irdischen entfernt. Besonders interessiert uns der zauberschöne Planet Trappist-g, ein Ort zum Bleiben.

Kat und Glue, kosmosbekannte Style- und Materialberaterinnen 

Sie helfen der Crew dabei, ihren individuellen Stellar-Stil zu definieren.

Wie ein Bienenschwarm schwärmt das Expeditionsteam in die Weite des Kosmos aus, um auf Trappist 1-g von vorne zu starten. Das Team besteht aus Pionieren, die von der Stiftung Futur-x die einmalige Chance erhalten, eine neue Welt zu begründen. Eine andere Welt. Eine Welt, wie sie uns gefällt, um Astrid Lindgrens Kinderbuchheldin »Pipi Langstrumpf« zu zitieren. more_link_text