OPEN HOUSE MIT SOLD

1. Dezember 2016   |   VON: Graham SmithKeine KommentareKategorie: SoLD

Die Absicht der School of Life and Dance (SoLD) war immer, schnelle und flexible Formen von Aufführungen zu entwickeln. Doch meistens blieben die Türen verschlossen und die Ergebnisse verschwanden ungesehen im Nichts. Ganz im Sinne von SoLD öffnet Graham Smith ab Herbst 2016 regelmäßig die Proben-Türen und veranstaltet ab November jeden ersten Samstag im Monat Showings, die abwechselnd von drei SoLD-Gruppen (Sprossen, Originals und Gold) gestaltet werden. Unsere Leitthema dieses Jahr bei den jungen Erwachsenen ist »Erbe« … Schaut mal rein!

SoLDs‘ Open House
Offene Probe der School of Life and Dance-Gruppe Originals
Fr. 2. & Sa. 3.12.16, 21 Uhr, Kleines Haus, Pay After

WIE DIE HÜHNER?!

1. Dezember 2016   |   VON: Verena OltKeine KommentareKategorie: The Addams Family

Wir haben mal wieder bei einer Probe für »The Addams Family« vorbeigeschaut. Und was müssen wir sehen? Die gackern da?! Und wir dachten, die Addams wären so gruselig?!
Wer uns das erklären kann, ist Dorothea Gädeke. Sie ist Sprachcoach und trainiert mit Schauspielerinnen und Schauspielern in vielen Produktionen des Theater Freiburg.

»Als Schauspieler kannst du mit vielen verschiedenen Arten des Sprechens experimentieren – manchmal eben auch mit der Sprache der Hühner! Es ist sogar eine ganz hilfreiche Schauspielübung: Wenn man sich nicht so richtig in die Sprache einer Figur hineinfühlen kann, stellt man sie sich als Tier vor und redet dann erstmal wie dieses, um einen Zugang zu bekommen«, erzählt Gädeke.

»Wir haben es bei den Addams mit einer etwas exzentrischen Familie zu tun, und jede der Personen hat eine ganz charakteristische Art, sich auszudrücken – nicht nur in der Wahl der Worte und der Ausführlichkeit des Redens, sondern vor allem auch im Stimmklang, in der Melodie, in der Sprechgeschwindigkeit und wie die Sprache sich körperlich ausdrückt. Eine der Figuren drückt sich sogar lediglich mit ›Hmmm‹, ›Grrrööö‹ und anderen Geräuschen aus – das jedoch voller Aussagekraft!
Das ist bei uns im Alltag auch so: Wenn ihr genau hinhört, stellt ihr fest, dass wir alle sehr eigene Sprechgewohnheiten haben.«

BLOGSBERG (4): HEISSE MARONI!

29. November 2016   |   VON: Benedikt GrubelKeine KommentareKategorie: Blogsberg

Am Freitagabend spielen wir unser beliebtestes Weihnachtsmärchen »Die kleine Hexe« exklusiv für Erwachsene zu später Stunde (inklusive After Hour in der Hexengrotte). Und alle sind dabei: Oberhexe, Klaubholzweiber, Schneemann, Kräuterhexe, Fritz, Sepp, die Mume Rumpumpel, der böse Oberförster und natürlich der bitterlich frierende Maronimann. Doch nicht nur von der Bühne wird es am Freitagabend lauthals »Heiße Maroni!« schallen, denn extra zum Latenight-Special gibt sich auch der »echte«, »leibhaftige« Maronimann vom Münsterplatz ein Stelldichein und wird vor und nach der Vorstellung seine heißen, edlen Esskastanien auf dem Theatervorplatz feilbieten.

Der Maronimann heißt Axel Schwendemann und täglich schlägt er seinen Stand neben den Oliven und den Blumen auf dem Münstermarkt auf. Es ist ein Novembervormittag – ein kalter, klarer Herbsttag mit blauem Himmel und eisigem Wind, und routiniert schaufelt Herr Schwendemann 100 Gramm frisch geröstete Maroni aus seiner mit Holzkohle beheizten Pfanne in eine kleine braune Papiertüte. Der Form halber wiegt er die Tüte noch kurz ab (mit einer herrlich antiken Messingwage), um sie dann einem älteren Herren in die Hand zu drücken. »Guten Appetit!« wünscht Herr Schwendemann und verrät, dass Maronis viele wertvolle Nähr- und Mineralstoffe enthalten und auf der ganzen Welt dafür geschätzt werden: Ob in China oder in Italien, in Korea oder in Portugal.

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»Maronimann!!! Der Maronimann!!!« ruft es plötzlich lautstark und aufgeregt. Eine Horde Kinder bleibt vor dem Maronistand stehen – manche winken und alle grinsen begeistert über beide Ohren: Es ist ein großes Hallo. Wie es der Zufall will, kommen die Kinder gerade aus einer Schulvorstellung von »Die kleine Hexe«. Ob ihm so etwas öfter passiere? »Ständig!« bekräftigt Herr Schwendemann, denn die meisten Kinder würden Maronis und den Maronimann vor allem aus der Welt von Preußlers Kinderbuch kennen. »Nur die älteren Leute kennen das noch aus ihrer Kindheit, wenn sie mit den Großeltern auf dem Markt waren und sich für ein paar Groschen heiße Maronis kaufen durften.«

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»Hatschi!!!« Den bitterlich frierenden und schwer verschnupften Maronimann aus »Die kleine Hexe« kann auch Maronimann Schwendemann nur zu gut verstehen: »Du stehst vor der Pfanne, sodass dir von vorne warm ist und du beinahe schwitzt. Aber von hinten pfeift der Wind oft verdammt kalt. Ich stand hier schon mal an einem Adventssamstag bei minus 18 Grad.« Aber was hilft gegen den Schnupfen? Maronis natürlich!
»Der erkältete Maronimann aus der Kindergeschichte hat wohl einfach zu wenig davon gegessen«, scherzt Herr Schwendemann, der nebenbei noch praktizierender Heilpraktiker ist und auf die wohltuende Wirkung seiner Esskastanien vertraut. »Ich selber esse jeden Tag Maronis. Maronis sind ein wenig süß, sehr aromatisch und obendrauf noch gesund,« schwärmt er und setzt nach: »Fleisch, zum Beispiel, könnte ich niemals verkaufen. Man muss das Produkt lieben, das man anbietet.« Und Maronimann Schwendemann liebt Maronis.

Die kleine Hexe
Latenight-Special für Erwachsene
Der Maronimann bei der Latenight-Vorstellung unseres Kinderstücks ab 19.30 Uhr auf dem Theatervorplatz!
Fr. 2.12.16, 21 Uhr, Großes Haus
anschl. After Hour in der Hexengrotte (mit DJ KimSKA)

GARTENFREUNDE AUFGEPASST

21. November 2016   |   VON: Michael KaiserKeine KommentareKategorie: Mitmachen!

Hallo liebe Gartenfreunde,

der Winter steht vor der Tür und es muss noch einiges getan werden. Am Samstag, den 26. November wollen wir den Garten gemeinsam winterfest machen. Wir beginnen um 11 Uhr und freuen uns über viele fleißige Helfer. Das Ganze ist bis 16 Uhr angelegt. Wir besorgen Rindenmulch, um die Wege zwischen den Beeten aufzufrischen. Mit ein paar fleißigen Händen sehen die Wege im Handumdrehen wieder tip top aus!

Packt euch warm ein und kommt zahlreich. Garten-Handschuhe haben wir hier, doch bringt lieber noch ein paar mit, falls diese nicht ausreichen.

Liebe Grüße und bis demnächst,
Bambis Beet

Aufgaben:

Frühlingsblüher (Krokus, Tulpen … etc.) sollen vor dem ersten Bodenfrost eingepflanzt werden. Die Gattungen verbringen bereits den Winter im Boden und treiben mit den ersten wärmenden Sonnenstrahlen im Frühling aus.

Obstbäume schneiden. Der Schnitt wird erst durchgeführt, nachdem die Erntezeit der jeweiligen Frucht abgeschlossen ist. Am besten schneidet man die Bäume, wenn die Temperaturen über Null Grad sind. Dann können die entstehenden Wunden an den Ästen besser und schneller wieder verheilen.

Leimringe werden in der Höhe von einem Meter an die Obstbäume gemacht, um die Einnistung von Insekten an den Fruchtansätzen zu verhindern.

Die Beete vor Frost schützen, indem man Kompost und Mulch verteilt. Da viele dickeren Äste zur Zeit auf dem Kompost liegen, müssen diese auch noch gehäckselt werden.

Unkraut jähten. Wenn das Unkraut kurz vor dem Winter gejähtet wird, erspart man sich einiges an Arbeit im Frühjahr.

Rosen abdecken. Rosen kann man im Winter am besten mit Tannenzweigen bedecken, um sie vor dem Frost zu schützen.

BLOGSBERG (3): DIE KLEINE HEXE FÜR ERWACHSENE

21. November 2016   |   VON: RedaktionKeine KommentareKategorie: Aktuelles

Als »Die kleine Hexe« vor sieben Jahren zum ersten Mal im Spielplan des Theater Freiburg im großen Kräftemessen gegen die großen Hexen in den Ring stieg, berichteten uns viele Erwachsene, dass speziell dieses Kinderbuch ihre Kindheit stark geprägt hätte: Die Geschichte der noch viel zu jungen Protagonistin, die auf dem Blocksberg nicht mit den Erwachsenen feiern darf, ihre Reise durch Preußlers seltsame Waldwelt, auf der sie die Klaubholzweiber, den Maronimann und das Papierblumenmädchen trifft, ihre Freundschaft mit dem schrägen Vogel Abraxas, die Hexensprüche und Zauberformeln, die Mission, eine »gute Hexe« zu werden …

Nicht wenige erzählten uns, dass sie die Familienvorstellungen gar ohne Kinder besucht hätten. Daher haben wir beschlossen, »Die kleine Hexe« in dieser Spielzeit einmalig am 2. Dezember in einer Latenight-Vorstellung speziell für Erwachsene zu zeigen. Los geht es um 21 Uhr, und nach der Vorstellung gibt es eine After Hour in der Hexengrotte.

PS: »Karlsson vom Dach«, der im Februar 2017 im Werkraum zu Landeanflug ansetzen wird, planen wir ebenfalls einmal am späteren Abend für ein erwachsenes Publikum zu spielen.

DENN DAS IST ALLES NUR GEKLAUT …

15. November 2016   |   VON: RedaktionKeine KommentareKategorie: Mitmachen!

Das Theaterkollektiv Klub Kirschrot, das im April 2017 im Werkraum das Stück »Die Republik der Taschendiebe« für gehörlose und hörende Menschen erarbeitet, lädt zu einem Workshop ein, in dem nichts sicher, nichts niet- und nagelfest ist:

Wir freuen uns auf alle zukünftigen Langfinger, Gerne-Teilenden, Lebensmittelrettenden und Kleidertauschaktivist*innen, die Lust haben, gemeinsam mit Klub Kirschrot eine Fantasiewelt zu erspielen, in der alles gezockt, gefunden, gestohlen und niemals zurückgegeben wird.

»Denn das ist alles nur geklaut und gestohlen, nur gezogen und geraubt, Entschuldigung, das hab‘ ich mir erlaubt.« (Songtext, geklaut von den Prinzen)

Alles nur geklaut!
Theaterworkshop für gehörlose und hörende Menschen (10-18)
Der Workshop wird von Gebärdensprachdolmetscher*innen begleitet.
In Kooperation mit dem Bildungs- und Beratungszentrum für Hörgeschädigte Stegen und dem Jugendbildungswerk Freiburg e. V.
Das Projekt »Alles nur geklaut« wird gefördert durch »Wege ins Theater!«, das Förderprogramm der ASSITEJ im Rahmen von »Kultur macht stark! Bündnisse für Bildung«.
Anmeldung und mehr Informationen: benedikt.grubel@theater.freiburg.de
Sa. 3.12.16, 11 bis 15 Uhr, Teilnahme kostenlos

KOMM VORBEI UND JAMM MIT!

14. November 2016   |   VON: Verena OltKeine KommentareKategorie: Mitmachen!

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Am Freitag findet endlich wieder der »Import/Export-Jam« im Werkraum statt!
Wir beginnen um 18 Uhr mit einem Workshop, bei dem wir mit unseren Stimmen und Instrumenten experimentieren, um später beim anschließenden Konzert mitzuwirken. Wer einfach nur zuhören möchte, kann um 20 Uhr zum Konzert kommen.

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Workshop und Konzert gestalten die zwei multikulturellen Ensembles, die bei uns am Theater beheimatet sind: der »ATTACCA! – MusikTheaterChor für alle« unter der Leitung von Joel da Silva und das »Heim und Flucht Orchester« unter der Leitung von Ro Kuijpers.

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Beim Import/Export -Jam steht der Spaß an der Musik im Vordergrund. Es wird gesungen, gespielt, getanzt und mit einer gemeinsamen Jam-Session lassen wir den Abend schließlich ausklingen. Jeder kann sich einbringen und zu dem Abend beitragen – wir sind gespannt!

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Fotos: Maria Obermeier

PIZZA PIZZA COCA COLA KIT KAT

11. November 2016   |   VON: Michael KaiserKeine KommentareKategorie: Herbstakademie

Am vergangenen Sonntag haben die Labore der »Herbstakademie« die Ergebnisse ihrer künstlerischen Forschungsreisen zum Thema »Essen« im Theater Freiburg und im Theater im Marienbad präsentiert. Der Trailer von Benedikt Grubel mit der Musik des Labors »Verschmacksgestärker« fasst diese wunderbaren Präsentationen zusammen. Wir danken allen Laborantinnen und Laboranten, allen Partnerinnen und Partnern und den Stiftungen für eine spannende und erkenntnisreiche Woche!

Herbstakademie
Vier Labore rund ums Essen
Ein Gemeinschaftsprojekt von Theater Freiburg, Theater im Marienbad, Museum für Neue Kunst und Katholische Akademie Freiburg. Gefördert von der Baden-Württemberg Stiftung – Wir stiften Zukunft. Unterstützt von der Oberle-Stiftung und der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau.
Konzeption und Gesamtleitung: Benedikt Grubel, Michael Kaiser, Ricarda Reuter / Labor-Leitung: Bettina Grahs, Friedrich Greiling, Florence Ruckstuhl, Leander Ripchinsky, Isabel Schwenk, Hanna Sybille Müller

BLOGSBERG (2)

9. November 2016   |   VON: Julia HeinKeine KommentareKategorie: Blogsberg

In vier Tagen ist es endlich wieder so weit: In der letzten Spielzeit von Barbara Mundel und Team kehrt das beliebteste Kinderstück zur Weihnachtszeit der letzten zehn Jahre zurück auf die Bühne – »Die kleine Hexe« nach Otfried Preußler. In Teil 2 von »Blogsberg« erfahren wir, was ein Ster Holz ist und wie man mit Bärlappsporen Hexenfeuer entfacht.

Es ist Walpurgisnacht auf dem Blocksberg: Die kleine Hexe und der Rabe Abraxas wollen unbedingt dabei sein. Ihr windschiefes Hexenhäuschen steht weit draußen im düsteren Wald. Für das Bühnenbild wurde folglich ein Material ganz besonders benötigt: Holz! Ein Blick hinter die Kulissen soll zeigen, wie eine solche Menge Holz ihren Weg ins Theater finden konnte, um der kleinen Hexe ihren Wald zu zaubern. Und das ganz ohne magische Kräfte!

Eigens für die Inszenierung wurden mit Hilfe des Forstamts Freiburg mehrere hundert Kilogramm Holz aus dem Schwarzwald mit einem LKW ins Theater geschafft, erzählt Zimmermann Stefan Winterer aus der Schreinerei des Theaters. Genauer handelt es sich hierbei um drei Ster Holz, die mit Hilfe der Waldarbeiter aufgesägt wurden. Ein Ster Holz beträgt ganze 600 Kilogramm Holz.

Dazu gehören auch sechs Baumstämme, die aufgrund ihrer Feuchtigkeit sehr schwer gewesen seien. Verschiedenste Baumarten wurden für das Bühnenbild von »Die kleine Hexe« verwendet: Hagebuche, Esche, Buche und Eiche. Rüstmeister Raphael Weber berichtet, dass es viel Arbeit gewesen sei, all das Holz aus dem Waldstück bei der Jugendherberge ins Theater zu transportieren.

Die aus kleinen Restbeständen stammenden »X-hundert Kilo Holz« hätten sie mit zwei großen LKW-Ladungen bereits vor der Sommerpause geholt. Seit September kamen noch kleinere Stämme und Reisig hinzu. Es freue ihn, dass die Zusammenarbeit mit den Waldarbeitern wirklich super funktioniert habe. In der letzten Phase vor der Premiere galt es, die gesamte Wald-Szenerie so verwildert und märchenhaft wie möglich zu gestalten. Der enorme Aufwand lohnt sich, denn mit Kunstholz könnte eine solch authentische Wirkung nie erzielt werden!

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Nun da das Hexenhäuschen steht, stellt sich noch die Frage, wie die kleine Hexe eigentlich zaubert? Das Highlight unserer Kinderstücke birgt hierbei für die Bühnentechnik und die Requisite des Theaters weitere Herausforderungen … more_link_text

OHRWURMGEFAHR!

9. November 2016   |   VON: Verena OltKeine KommentareKategorie: The Addams Family

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Seitdem für »The Addams Family« geprobt wird, summen alle Beteiligten die eingängigen Melodien vor sich hin. Damit die Musik die Zuschauer mitreißt und sie am Ende auch voller Ohrwürmer nach Hause gehen, probt der Musikalische Leiter Nikolaus Reinke die Stücke wieder und wieder mit den Jugendlichen.

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Mal mit der ganzen Gruppe, mal mit den Solisten alleine übt er mit allen, bis die Töne sitzen. Tatkräftig unterstützt wird er dabei von Kieran Staub, dem Musikalischen Assistenten.

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