TOI TOI TOI!

13. Januar 2017   |   VON: Verena OltKeine KommentareKategorie: The Addams Family

Heute ist es endlich soweit: Nach zehn Monaten harten Arbeit, aber auch viel Spaß findet heute Abend nun endlich die Premiere von »The Addams Family« statt! Wir sind alle unglaublich gespannt und wünschen allen Beteiligten ein herzliches TOI TOI TOI!

Beim finalen Durchlauf gestern Abend war der Club der Freunde von fudder mit von der Partie im Kleinen Haus: »So war die Generalprobe« – hier auf fudder.de nachzulesen.

MORTICIA WIRD ZUR DRAMATURGIN

11. Januar 2017   |   VON: Verena OltKeine KommentareKategorie: The Addams Family

Erinnert ihr euch noch an den Spielzeittrailer, den wir letztes Frühjahr gedreht hatten? Als Dramaturgin des Stücks »The Addams Family« hatte ich darin einen ungewöhnlichen Einsatz: Ich kündigte, als Morticia verkleidet, gemeinsam mit Gary Joplin das Stück an. In der Zwischenzeit ist viel passiert und ich bin froh, dass diesen Part mittlerweile eine der Jugendlichen übernommen hat, und ich mich wieder meinen eigentlichen Aufgaben widmen kann!

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Nadja Rüde, Entwürfe für das Programmheft

Als Dramaturgin sehe ich mich im Prinzip wie eine Beraterin. Ich arbeite seit Beginn der Proben eng mit dem Regieteam zusammen. Wir besprechen gemeinsam, in welche Richtung das Stück geht, wo wir noch Veränderungsbedarf sehen usw. Ich besuche immer mal wieder Proben und da ich dazwischen Pausen mache, sehe ich die Veränderungen stärker und habe eher einen »Blick von außen«. Dadurch kann ich Tipps geben, was wie auf die Zuschauer wirken könnte. Außerdem übernehme ich organisatorische Aufgaben, z. B. die Organisation der Premierenfeier. Und ich bin für die Blogeinträge sowie die Konzeption des Programmheft zuständig. Daran sitze ich auch jetzt gerade, damit es pünktlich zur Premiere am Freitag fertig wird!

VOM MODELL ZUM BÜHNENBILD

5. Januar 2017   |   VON: Verena OltKeine KommentareKategorie: The Addams Family

Im letzten Blogeintrag zu »The Addams Family« haben wir euch die Kostüme gezeigt. Nun ist auch die Bühne fertig, auf der die Jugendlichen schon fleißig proben! Sowohl für Kostüme als auch für das Bühnenbild ist Birgit Holzwarth verantwortlich. Unterstützt wird sie von der Ausstattungsassistentin Ann-Kathrin Brunner.

Birgit Holzwarth (links) und Ann-Kathrin Brunner (rechts)

Seit Beginn der Konzeptionsphase hat Birgit mit dem Regieteam beraten, verschiedene Vorschläge gemacht, ein Bühnenbildmodell gebastelt und Kostümskizzen (Figurinen genannt) gezeichnet. Nun ist es für alle Beteiligten spannend, die Umsetzung dieser Modelle zu sehen!

Modell und Original

Die Figurinen

Skizze und Umsetzung

BLOGSBERG (6): STRABA

5. Januar 2017   |   VON: RedaktionKeine KommentareKategorie: Blogsberg

Oh, Schreck! Der zuweilen recht störrische Besen der kleinen Hexe hat wieder einmal ein Eigenleben entwickelt und ist ausgebüxt. Was also tut man mit 127 Jahren und müden Hexenbeinen? Richtig. Straßenbahn.

Vor der Abfahrt: Regieassistentin Andrea Gerhold, Rabe Abraxas (Marie Bonnet), die kleine Hexe (Stefanie Mrachacz), und FSJ’ler Jannik Stoffel  

Über eine Gewinnaktion der Badischen Zeitung waren Familien am 4. Januar dazu eingeladen, eine Stunde lang mit der kleinen Hexe und Abraxas im Erlebniswagen der VAG kreuz und quer durch Freiburg zu fahren. Michael Kaiser, Leiter des Jungen Theaters, war mit der Kamera dabei und hat den Ausflug der beiden für den Blogsberg festgehalten.

Erst der Besen weg, dann das Hexenbuch verschollen … es scheint zunächst, als würde 2017 für die kleine Hexe nicht sehr rund beginnen.

Glücklicherweise taucht das Buch mit detektivischer Unterstützung der Kinder rasch wieder auf.

Die kleine Hexe und Abraxas kurz vor dem großen »Erdnüsse-in-Regenschirm-zaubern«-Zauber.

Diese Aktion in einem Waggon des ÖPNV ist selbstverständlich ausschließlich für Raben zulässig.

Kurz vor Ende der Rundfahrt: Abraxas erzählt aus dem Alltag mit der kleinen Hexe.

Noch mal Glück gehabt: Als die Bahn vor dem Theater hält, ist der Besen-Ausreißer wieder da.

MEISTERDIEBE UND GERNE-TEILENDE

3. Januar 2017   |   VON: Glenda LindKeine KommentareKategorie: Aktuelles

Eine Welt, in der alle alles ständig klauen – in der Besitzansprüche völlig haltlos sind – geht das? Dieser Frage geht Klub Kirschrot in der Workshop-Reihe »Alles nur geklaut« für gehörlose und hörende Menschen zwischen 10 und 18 Jahren nach. Im Dezember fanden die ersten Schnupperworkshops an verschiedenen Schulen in Freiburg und Umgebung statt: Im Bildungs- und Beratungszentrum für Hörgeschädigte Stegen, an der Emil-Dörle-Realschule in Herbolzheim und auch im Tanzstudio des Theater Freiburg lud Klub Kirschrot zum gemeinsamen Spielen, Zeichnen und Herumspinnen ein.

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Pünktlich um 9 Uhr stehen die ersten Schülerinnen und Schüler vor der Tür zur Aula des Bildungs- und Beratungszentrums für Hörgeschädigte Stegen und warten gespannt auf den Workshop. Einzeln treten sie leise ein und schreiben jeweils einen Gegenstand auf ein Papier, den sie NIE weggeben würden. »Mein Handy,« heißt es oft und schnell – andere brauchen etwas länger, um sich zu entscheiden: »Mein Bett«, »Meine Schwimmbrille«, »Meine Pferdepostkarten«, »Meine Playstation« …

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Es folgt ein sehr »heiliges« Ritual: Einzeln tritt jede Schülerin und jeder Schüler still und mysteriös vor und legt ihren Zettel in die funkelnd-leuchtende Kiste, die im Anschluss gut verschlossen und sicher verwahrt wird. Und dann? Nach der Ruhe kommt der Sturm! in diesem Fall »Die Schlacht«. Von allen Gruppen in den vier Workshoptagen geliebt, denn es ist ein Spiel zum Austoben. In der Mitte der Aula werden hierfür verschiedene Sitzgelegenheiten vom Aufblassofa bis zum Blecheimer angehäuft. Auf ein Signal stürzen alle drauflos, um einen der Gegenstände für sich zu ergattern. Körperkontakt ist nicht erlaubt – das Klauen von anderen hingegen obligatorisch. Und wenn der »fröhliche Diebstahl« erst einmal offiziell genehmigt ist, gibt es kein Halten mehr. Die Gegenstände wandern flink von einer Person zur nächsten – werden einem gerade frisch ergattert direkt wieder vor der Nase weggeschnappt. Das gibt ein herrliches Durcheinander und mittendrin steht eine Gebärdensprachdolmetscherin, die versucht die Aufmerksamkeit der Schülerinnen und Schüler zu erhaschen, die auf die Gebärdensprache angewiesen sind. more_link_text

JETZT WIRD ES WIRKLICH GRUSELIG!

22. Dezember 2016   |   VON: Verena OltKeine KommentareKategorie: The Addams Family

Erinnert ihr euch noch an den ersten Blogeintrag zu »The Addams Family« …? Da sahen die Beteiligten noch nicht sehr gruselig aus. Das hat sich in der Zwischenzeit allerdings geändert! Erkennt ihr sie wieder? (Klick mal drauf!)

Yalany Marschner, Benjamin Erhardt, Tanja Beutenmüller,Yannick Obermeier, Lena Amberger, Nora Czapek, Tabea Grillo, Joshua Knaak, Thea Genkinger, Jacob Ruhnau, Josephine Hochbruck, Soramonich Sam, Niklas Nathusius, Leon Rüttinger, Julia-Marlen Häfner, Samson Fischer, Nils Dressel, Myriam Broesmer, Florian Camphausen, Wanja Nöthig, Earvin Mbo

Der Fotograf Rainer Muranyi hat in einem ausgedehnten Foto-Shooting neben den Einzelporträts noch weitere wunderbare Bilder von den Darstellerinnen und Darstellern gemacht. Hier eine kleine Auswahl:

MATES & MONSTERS

21. Dezember 2016   |   VON: Svenja Haarmann-ThiemannKeine KommentareKategorie: SoLD

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Szenenbild aus »Salt Kids and Mannequins«

Die Gruppe »Setzlinge« aus der School of Life and Dance starten einen ungewöhnlichen Prozess: Im Rahmen des Depot Erbe (Kooperation mit dem Museum für Neue Kunst und dem Theater Freiburg) fing letzte Woche ein spannender Prozess an. Um diesen Prozess zu erklären, reisen wir zurück in das Jahr 2014, in welchem die österreichisch-französische Star-Choreografin und Figurentheatermacherin Gisèle Vienne, Regisseur und Bildhauer Etienne Biedau-Rey, Tänzerin und Choreografin Anne Mousselet und Graham Smith (Leiter der School of Life and Dance – kurz: SoLD) das Erfolgsstück »Showroom Dummies« mit einer besonderen Gruppe von Kindern der SoLD Sprossen neu inszeniert haben. Was sich in drei Workshop-Phasen entwickelte, wurde unter dem Titel »Salt Kids and Mannequins« gezeigt.

salt-kids-2014-8Szenenbild aus »Salt Kids and Mannequins«

Die Performance war aufgeladen von spannenden Bildern über Selbstdarstellung, über das eigene Körperbild und über latente Gendergewalt. In manchen Hinsichten waren die Thematik und ihre Bilder störender als mit erwachsenen Profi-Tänzern.

Ganz im Sinne der School of Life and Dance wird die Originalbesetzung nun, zwei Jahre später, dieses Erlebnis reflektieren. Sie werden das Stück anhand der choreografischen Angaben und ihrer Beschreibung / Überschreibung als »Mates & Monsters« re-inszenieren. more_link_text

OHNE EUCH GEHT ES NICHT!

19. Dezember 2016   |   VON: Michael KaiserKeine KommentareKategorie: Aktuelles

Theater Freiburg, Winterer-Foyer am 21. November gegen 18 Uhr. Auf Stellwänden hat Ariane Isabell Unfried, Kostümbildnerin der Oper »Crusades«, Figurinen und Stoffmuster gepinnt. Davor haben sich Trauben aus Kindern und Jugendlichen mit ihren Eltern gebildet, die neugierig das begutachten, was sie in zwei Monaten auf der Bühne tragen werden. Operndirektorin Dominica Volkert greift zum Mikrofon und begrüßt die über einhundert Gäste, die zu einem besonderen Konzeptionsgespräch der Oper von Ludger Vollmer eingeladen wurden: »Lieber Kinder- und Jugendchor des Theater Freiburg, für euch haben wir eine Oper machen lassen, in der ihr ganz zentral im Mittelpunkt steht. Ohne euch geht es nicht! Und die Geschichte, die wir erzählen wollen, endet mit euch – denn ihr habt das letzte Wort. Die Jugend, die Generation, die uns in die Zukunft führt.«

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Der Kinder- und Jugendchor in Aktion – Oper »Mefistofele«, Anfang 2016

Seit 2012 arbeiten Vollmer und seine Librettistin Tiina Hartmann (kein Tippfehler, tatsächlich mit Doppel-i) an diesem Freiburger Auftragswerk, einer großen »Oper über die Spätfolgen der Kreuzzüge«, die Regisseur Neco Çelik auf die Bühne bringen wird. Dem Kinder- und Jugendchor hat der Komponist dabei in der Tat eine zentrale Rolle zugeschrieben. »Das ist das größte, was wir je gemacht haben«, sagt Thomas Schmieger, Studienleiter am Theater Freiburg und seit 14 Jahren Leiter des Chors. Bereits seit März 2016 probt er mit den 56 mitwirkenden Kindern und Jugendlichen intensiv für »Crusades«. Zunächst fuhr er mit der Gruppe – die jüngsten Mitglieder sind sieben, die ältesten neunzehn Jahre – eine Woche auf Chorreise in die Sächsische Schweiz, um dort intensiv musikalisch wie inhaltlich in das Werk einzutauchen. »Ohne diese zusätzlichen Proben wäre ein Vorhaben dieser Größe für uns gar nicht möglich gewesen«, erzählt Schmieger, »nicht nur quantitativ betrachtet, sondern weil die Kinder und Jugendlichen in dieser Inszenierung auch immens wichtig für die Handlung und entscheidend für den Ausgang des Stückes sind.«

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Operndirektorin Dominica Volkert und Thomas Schmieger, Leiter des Kinder- und Jugendchors

Zum Probenbeginn steht nun ein gemeinsamer Start mit dem Chor als eine tragende Säule des Werks und den dazugehörigen Familien auf der Agenda. Dominica Volkert berichtet den Anwesenden von der ersten Begegnung des Komponisten mit dem Chor: »Ludger Vollmer war tief berührt von der Intensität, mit der ihr ihm vorgesungen habt.«
*Spoiler Anfang* Kurze Zeit später können sich die Eltern davon selbst ein Bild machen, da ihre Kinder eine Passage aus der Schlusskurve der Oper zum Besten geben: »Einzig, wofür sich lohnt zu leben, ist die Liebe«, singen sie nachdrücklich und werden mit diesem Appell einen Protagonisten davon abhalten, »den Irrsinn seines Lebens zu begehen und ungebremste Gewalt auszuüben.« (Volkert). *Spoiler Ende*

Neco Çelik, der vor seiner Regietätigkeit eine Ausbildung zum Medienpädagogen im Berliner Jugendzentrum »Naunyn Ritze« absolviert hat, freut sich sichtlich auf die Arbeit mit der Gruppe und auf einen umfassenden Einsatz der jungen Akteure auf der Bühne: »Es wird sehr viel Bewegung geben, ich möchte viel Choreografie mit euch machen; das Timing spielt eine große Rolle, wir müssen auf der Bühne aufeinander achten. Und dann sollt ihr ja bei alledem auch noch singen! Es kommt also viel Arbeit auf uns zu, die Uhr tickt, aber wir werden das schaffen.«

»Crusades« wird am 14. Januar 2017 uraufgeführt. Vormerken sollte man sich an dieser Stelle außerdem den 30. Juni: Dann wird die Bühne noch einmal ganz alleine dem Kinder- und Jugendchor gehören, um begleitet vom Philharmonischen Orchester ein großes Konzert zu geben.

ÜBUNG MACHT DEN MEISTER

16. Dezember 2016   |   VON: Verena OltKeine KommentareKategorie: The Addams Family

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Wer unsere Blogeinträge zu »The Addams Family« verfolgt hat, weiß, dass Ensemble und Leitungsteam seit Februar 2016 an dem Musical arbeiten. Seitdem wird zweimal die Woche abends für drei Stunden geprobt. Außerdem gab es bisher zwei Intensivphasen: Im Mai haben die Beteiligten eine Woche ihrer Pfingstferien im Theater verbracht und im November ein zusätzliches Wochenende. Einen Eindruck davon, was bei den Proben so passiert, könnt ihr hier bekommen:

Wer das Regieteam und die Mitwirkenden seit Probenbeginn unterstützt, ist die Regieassistentin Melanie Latini. Sie organisiert Räume, macht Terminabsprachen mit allen Beteiligten, erstellt Probenpläne, betreut die Proben und filmt die fertigen Szenen. Außerdem schreibt Melanie das Regiebuch, in dem genau drinsteht, wer wann was zu tun hat – und das ist eine ganze Menge, bei einer Stückdauer von über zwei Stunden! Nach der Premiere wird sie dann alle Vorstellungen als Abendspielleitung betreuen.

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Dabei unterstützt wird Melanie von einer Regiehospitanz. In den ersten Monaten hat diese Aufgabe Sora Sam übernommen, seit Beginn dieser Spielzeit wurde er abgelöst von Eli Riccardi. Beide standen bei »13« und »Frühlings Erwachen«, den letzten Projekten von Gary Joplin und Emma-Louise Jordan am Theater Freiburg, auf der Bühne – das Foto unten zeigt sie in Aktion. Als Regiehospitanten lernen sie die Entstehung eines Stückes nun aus einer anderen Perspektive heraus kennen.

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HINWEISE GESUCHT!

14. Dezember 2016   |   VON: Verena OltKeine KommentareKategorie: Aktuelles

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Wenn Weihnachten dieses Jahr stattfinden soll, brauchen wir eure Hilfe!

Ein geheimnisvoller Engel hat unseren zwei Detektiven Roberto und Lisa ein Rätsel aufgegeben. Sie müssen bei »Weihnachten im Theater« eine Reihe unterschiedlicher Weihnachtsklänge finden. Wenn ihnen dies nicht gelingt, fällt Weihnachten in diesem Jahr aus! Könnt ihr ihnen helfen die versteckten Hinweise zu entschlüsseln?

Wenn ihr dazu bereit seid, schnappt eure Geschwister, Freunde, Eltern und Kinder und kommt diesen Samstag um 15 Uhr ins Große Haus. Jeder ab vier Jahren ist herzlich willkommen. Bei der Suche werden wir natürlich auch einige Weihnachtslieder singen. Und dabei begleitet uns, wie in den letzten Jahren, das Kinderorchester des Theater Freiburg mit Gästen.

Hier könnt ihr ein paar Eindrücke vom letzten Jahr bekommen:

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Im letzten Jahr dabei (von links nach rechts): Die Schauspielerin Stefanie Mrachacz und die zwei Opernsänger Susana Schnell und Roberto Gionfriddo

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Mitglieder des Kinderorchesters in Aktion

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