EIN REUBER IN MÜLHEIM

11. Mai 2016   |   VON: Michael KaiserKategorie: 2015/2016

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Derzeit finden die 41. Mülheimer Theatertage statt, und wir freuen uns außerordentlich, dass unsere Koproduktion mit der Jungen Württembergischen Landesbühne Esslingen »Die Reise zum Mittelpunkt des Waldes« von Finn-Ole Heinrich (Regie: Benedikt Grubel, Ausstattung: Nina Hofmann) für den KinderStückePreis 2016 nominiert wurde.

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Wir wünschen Markus Michalik alias »The Reuber« (hier im Bild links neben Benedikt Grubel) und Team morgen viel Spaß bei den Vorstellungen im Ringlokschuppen in Mülheim (hier im Bild im Hintergrund)!

»Von Räubern wird viel geraunt, aber wer kennt schon einen? Und umgekehrt: Welcher Räuber will sich schon kennenlernen lassen?
Finn-Ole Heinrichs Reuber (kein Tippfehler!) macht hier keine Ausnahme. Einsam, im Schutz des Waldes, schmiedet er seine Pläne und wetzt die Messer. Nebenher wollen aber auch Feuer und Räuberhöhle versorgt sein. Und, grimmig sein macht hungrig, was soll er essen? Ein richtiger Räuber raubt nicht Kühlschränke aus. Also Bären verschrecken, Beeren sammeln und Löwenzahn für den Räuberkaffee (Tee). Struppige Fakten aus dem Räuber-Alltag – wir erfahren sie aus erster Hand. Denn jemand hatte mehr Neugier als Furcht und begab sich auf Forschungsreise in den Wald. Markus Michalik heißt der mutige Mann. Er raubte und hauste mit dem Reuber einen ganzen Monat. Auf jede seiner Fragen folgte Antwort und Gegenfrage. Fragen kostet was, wie jeder Räuber weiß. Bis heute ist Markus nicht sicher, wer mehr von wem lernte. Er kann nur berichten und wird dabei von all den Abenteuern noch einmal durchrüttelt.
Räubern ist jedes Mittel recht – der Bühne auch. Nebel, Video, Musik und Geräusch geben den opulenten Hintergrund für einen Monolog, so wortwitzig und stilsicher, dass sein Darsteller zeigen darf, was er kann. Und er kann!« (Oliver Bukowski, Jury Mülheimer KinderStückePreis)