ZAUBERFLÖTE BACKSTAGE! – IN DER MASKE

17. Februar 2012   |   VON: Michael KaiserKategorie: 2011/2012

Vierzehn Schüler des Musik-Profilkurses Klasse 11 am Rotteck-Gymnasium konnten bei der Produktion »Die Zauberflöte« hinter der Bühne Mäuschen spielen und haben in einzelne Abteilungen reingeschaut. Im zweiten Teil unserer Blog-Reihe »Zauberflöte backstage!« berichtet Marina Strohm von ihrem Besuch in der Maske …

»Maren und ich waren ab 17.30 Uhr in der ›Damen Solo‹-Maske, dort wo die weiblichen Solistinnen geschminkt werden, und haben den Ablauf bis ca. 20 Uhr beobachtet. So konnten wir einen großartigen Einblick in das Theaterleben mit nach Hause nehmen.

Wir haben das Schminken aller weiblichen Solistinnen gesehen: Von Pamina, Papagena, der Königin der Nacht und von den drei Damen. Für jede Sängerin war eine halbe Stunde eingeplant, in der sowohl geschminkt als auch über ›Gott und die Welt‹ geredet wurde.

Um 19.30 Uhr, nachdem es mehrmals für den baldigen Beginn der Vorstellung geklingelt hatte und die verschiedenen fertig geschminkten Sängerinnen aufgefordert wurden, hinter die Bühne zu kommen, haben die beiden Maskenbildnerinnen den kleinen Bildschirm, der die Aufführung überträgt, eingeschaltet. Während nun im Hintergrund die Oper lief, hatten sie wie immer nach Vorstellungsbeginn nicht mehr viel zu tun. Dann lesen sie etwas, sie telefonieren oder schauen der Oper zu.

Zwischendurch gab es einen Kleiderwechsel an der Seitenbühne. Dazu durften Maren und ich mitkommen. Das war, nachdem Pamina einmal über die Bühne gelaufen war, während Tamino seine sogenannte ›Bildnis-Arie‹ sang. Pamina wurde für ihren nächsten Auftritt hinter einem Vorhang ein orangefarbener Body unter ihr Kleid gezogen. Damit war unser Theater-Besuch hinter den Kulissen beendet.

Ich fand diesen Einblick in die Maske des Theater Freiburg sehr schön. Die Mitarbeiterinnen dort waren alle sehr nett, und auch die Sängerinnen haben sich dafür interessiert, warum wir da waren und wir haben uns an den Gesprächen aktiv beteiligt. Ich hab mich sehr wohl gefühlt und dabei viele interessante Dinge gelernt – zum Beispiel weiß ich jetzt endlich, wie man Lockenwickler richtig benutzt!«