EINE DIEBISCHE FREUDE

13. März 2017   |   VON: Benedikt Grubel2 KommentareKategorie: Aktuelles

Wie viel wird in der Welt geklaut? Klaust auch du? Wie würdest du »Klauen« definieren? Was hast du zuletzt geklaut? Wann ist Klauen okay und wann nicht? Ist der Dieb ein Heimlichtuer oder ein Revolutionär? Wie stiehlt man am geschicktesten eine Idee? Macht Klauen Spaß? Und wie teilt man eigentlich eine Schwarzwälder-Kirschtorte möglichst gerecht auf?

In dem »Wege ins Theater«-Projekt »Alles nur geklaut!« setzen sich 20 Kinder und Jugendliche in Workshops spielerisch mit den Themen »Besitz« und »Diebstahl« auseinander. Nach den Schnupperworkshops im Dezember hat sich am Theater Freiburg nun ein Expertenklub von Meisterdieben zwischen 10 und 18 Jahren formiert, der Utopien einer Welt spinnt, in der Diebstahl keine Strafe nach sich zieht, sondern zum Alltag dazugehört – so wie Zähneputzen, Kreuzworträtsel lösen oder Brot toasten.
Mit dabei sind Kinder und Jugendliche vom Bildungs- und Beratungszentrum für Hörgeschädigte in Stegen sowie Schülerinnen und Schüler der Paula Fürst Schule Freiburg, die in den Workshops auch stets ihre Habseligkeiten – ob Pausenbrot oder Notizbuch – miteinander teilen, während einige »besonders persönliche Gegenstände« sicher am Rand des Geschehens in einer Kiste verwahrt bleiben.

Zunächst haben die Projektteilnehmerinnen und Teilnehmer in den Workshops eine Bestandsaufnahme ihres persönlichen Besitzes gemacht: Lange Listen von Dingen, die man unbedingt zum Leben braucht, sind entstanden. Und Listen von Gegenständen, die das Leben erleichtern. Und Listen von Dingen, die eigentlich überflüssig sind, aber das Leben schöner machen. Nach und nach füllte sich die Probebühne 1 des Theaters durch Beamerprojektionen mit dem Hab und Gut der Projektteilnehmerinnen und Teilnehmer: Wasser wurde dabei ganz klar als lebensnotwendig eingestuft. Der Selfiestick ohne Zweifel als Luxus. Aber wie steht es um das Handy oder den Reisepass?

Gemeinsam erfinden die gehörlosen und hörenden Schülerinnen und Schüler in den Workshops mit den drei Kulturvermittlerinnen Marietheres Jesse, Wera Mahne und Kristin Grün des Theaterkollektivs Klub Kirschrot Visionen einer Welt, in der die Besitzverhältnisse schwebend sind. Macht der permanente Diebstahl die Welt gerechter oder macht er sie erst recht zu einem ungerechten Ort? Bzw. wie wäre es, wenn jeder sich einfach das nimmt, was er gerade braucht? Zum Beispiel Werkzeug …

Die Kinder und Jugendlichen stellen Regeln auf, erlassen Gesetze, verlesen Verordnungen für den »Staat der Diebe« und rufen Feiertage ins Leben. Da gibt es »Elautir«, einen staatlichen Feiertag, an dem das Diebesgeschäft für 24 Stunden ruhen muss und die Besitzverhältnisse für kurze Zeit festgeschrieben sind, oder den »Tag der Diebischen Einheit«, der jährlich am 18. August gefeiert wird:

Aus Anlass der Feierlichkeiten wurde auf dieser Skizze ein Straßenstand mit Rolex-Uhren zum Klauen im Vorübergehen aufgebaut, während ein geklautes Auto vor einer Kulisse aus geklauten Luftballons vorübersaust.

Noch bis April tagt und forscht der Klub der Meisterdiebe am Theater Freiburg.
Auf dem Blog werden wir euch weiterhin über die neuesten Ereignisse und Langfinger-Angelegenheiten auf dem Laufenden halten.

Das Projekt »Alles nur geklaut« wird gefördert durch »Wege ins Theater!«, das Förderprogramm der ASSITEJ im Rahmen von »Kultur macht stark! Bündnisse für Bildung«.
In Kooperation mit dem Bildungs- und Beratungszentrum für Hörgeschädigte Stegen und dem Jugendbildungswerk Freiburg e.V.

PROJEKT IN DEN OSTERFERIEN

9. März 2017   |   VON: RedaktionKeine KommentareKategorie: Mitmachen!

Foto: C. Stauch

In den Osterferien laden wir alle Fantasten, Schwärmer und Welten-Spinner in den Werkraum ein, um eine wagemutige Expeditionsgemeinschaft zu gründen. Wir erledigen die letzten wirklich wichtigen Dinge in unserem »alten Leben«, schlüpfen in selbst erfundene Rollen-Charaktere und stellen die Ausrüstung zusammen: Was kommt ins Reisegepäck? Was lassen wir zurück? Und was muss erst noch erfunden werden?
In einer Mischung aus Live Action Role Play und Zukunfts-Laboratorium begeben wir uns auf die abenteuerliche Reise nach »Nirgendland« – einem fernen Ort, an dem wir nach unseren eigenen fantastischen Bräuchen, Regeln und Gesetzen leben werden. Eine ferne Welt, die Traum, Zukunftsvision und Sehnsuchtsort zugleich ist. Doch wird diese Welt zwangsläufig eine »bessere« sein? Und wie weit ist der Weg nach »Nirgendland« eigentlich?

Mitmachen!
Du bist zwischen 15 und 18 Jahre alt und hast Lust, in den Osterferien eine fantastische Expedition in eine ferne Welt zu wagen? Das Projekt »Nirgendland« findet von Sa. 8. bis Do. 13. April 2017 in der Regel täglich von 11 bis 16 Uhr statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Vormerken lassen könnt ihr euch per E-Mail bei Benedikt Grubel, der auch alle Fragen rund um das Projekt beantwortet.

DIETER

3. März 2017   |   VON: Svenja Haarmann-ThiemannKeine KommentareKategorie: Dietenbach

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Das ist »Dieter«, das Festspielmaskottchen von »Die andere Seite«. Dieter zieht jetzt in die Stadtteile ein: Das Stadtteilbüro Weingarten und das Glashaus Rieselfeld haben uns Raum für eine Info-Ecke bereitgestellt. Dort liegen genauere Informationen zum kommenden Festspiel aus. Falls ihr selbst einige Ideen oder Vorschläge habt, wie wir »Die andere Seite« gemeinsam gestalten können, dürft ihr uns im sogenannten »Dieter-Buch« gerne Notizen und eure Kontakte hinterlassen. Wir werden regelmäßig schauen, was sich so bei euch getan hat und eure Ideen in das Programm aufnehmen.

Falls ihr uns lieber per Mail kontaktieren wollt, meldet euch bei Carolin Deusch und Svenja Haarmann-Thiemann unter: die.andere.seite@theater.freiburg.de
Infos erhaltet ihr natürlich auch immer über unsere Facebookseite oder unseren Blog.
Wir freuen uns auf eure Ideen!

GESCHICHTE VON FLUCHT UND ANKUNFT

2. März 2017   |   VON: Michael KaiserKeine KommentareKategorie: Aktuelles



Am 7., 9. und 12. März ist die Produktion »33 Bogen und ein Teehaus« (10+) wieder im Spielplan des Jungen Theaters (jeweils 19 Uhr): Mehrnousch wächst in den 70er Jahren in Isfahan im Iran auf. Ihre Familie feiert wie die meisten die Vertreibung des Schahs – nicht ahnend, dass der neue Machthaber sie in kürzester Zeit aller Freiheit berauben wird. Als Mehrnouschs Bruder in Gefahr ist, in den Krieg geschickt zu werden, flieht die Familie über Istanbul und Ostberlin nach Westdeutschland. Hier beginnt eine Odyssee durch viele Flüchtlingsheime, ein Auf und Ab zwischen Hoffnung und Verzweiflung, bis die Familie endlich eine neue Heimat findet …

DER JUNGE OHREN PREIS GEHT AN …

2. März 2017   |   VON: Verena OltKeine KommentareKategorie: Aktuelles

Anfang Februar wurde der 11. Junge Ohren Preis an der Hochschule für Musik und Tanz Köln in den Kategorien »Produktion« und »Exzellenz« verliehen. Der Preis zeichnet außergewöhnliche und beispielgebende Vermittlungsprogramme der Musik sowie kreative Persönlichkeiten der Musikvermittlung aus.

Wir sind stolz, dass der Junge Ohren Preis 2017 in der Kategorie »Exzellenz« an Thalia Kellmeyer, seit 2012 künstlerische Leiterin der Abteilung Junges Theater / Oper und Konzert am Theater Freiburg, ging und gratulieren ihr ganz herzlich! more_link_text

DAS IST DOCH ZAUBEREI!

28. Februar 2017   |   VON: Verena OltKeine KommentareKategorie: Aktuelles

Kennt ihr schon den großen Magier Dulcamara? Er hat für jede Krankheit ein Heilmittel und kann sogar einen Liebestrank für unglücklich Verliebte mischen.

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Wenn ihr sehen wollt, wie er das macht, kommt zu unserer Sitzkissenoper »Der Ganove mit dem Liebestrank« und seht was für Tränke Dulcamara in seinem Labor zusammenbraut.

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Die einzigen beiden Vorstellungen der erfolgreichen Produktion aus der letzten Spielzeit finden am 4. und 5. März um 15 Uhr im Werkraum des Theater statt. Wir freuen uns darauf, euch zu sehen!

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Fotos: Michael Kaiser

MITTENDRIN STATT NUR DABEI!

23. Februar 2017   |   VON: Verena OltKeine KommentareKategorie: The Addams Family

So schnell vergeht die Zeit – nun hat das Ensemble von »The Addams Family« bereits sechs Vorstellungen hinter sich! Wer bereits eine der Aufführungen besucht hat, wird bemerkt haben, dass wir eine ganz wichtige Gruppe hier noch nicht ordentlich vorgestellt haben: Die grandiose Addams-Family-Band »Coughin‘ Nails«!

Sie sitzen mitten im Geschehen und sind für den mitreißenden Sound verantwortlich.

Unter dem Dirigat von Nikolaus Reinke oder Kieran Staub spielen:
Reed 1: Daniela Kammerer (Flöte, Piccolo, Klarinette, Altsaxophon)
Reed 2: Lukas Schätzle (Klarinette, Tenorsaxophon, Bassklarinette)
Trompete: Alexis Fritsch
Posaune: Elias Jakob / Dario Moehrke
Violine: Francesca Schenk
Cello: Jasper Seibert
Keyboard: Marius Barendt, Tracey Webb-Kolbinger
Gitarre: Jan Klementz
Bass: Christoph Trötschler
Drums: Benjamin Bürklin
Percussion: Matthias Briem / Matthias Droll

Wenn ihr die »Coughin‘ Nails« (und das ganze tolle Addams-Ensemble) kennenlernen wollt, dann holt euch noch schnell eine Karte an der Theaterkasse!

DER VORVERKAUF BEGINNT IN KÜRZE!

20. Februar 2017   |   VON: RedaktionKeine KommentareKategorie: Aktuelles

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Achtung, Achtung: Am Mi. 22.2.17 gehen die Vorstellungen des Monats April in den Vorverkauf! Es gibt dann neue Termine und Tickets für die stets ausverkauften Vorstellungen von »The Addams Family« (12+) am 1. und 2.4.17 um jeweils 19 Uhr, für »Karlsson vom Dach« (8+) am 21. (18 Uhr) und 22.4.17 (15 und 18 Uhr) sowie für die »Geisterjagd durchs Theater« am 15.4.17 um 15 Uhr (letzte Vorstellung). Tickets sind also ab Mittwoch online oder an der Theaterkasse in der Bertoldstr. 46, Telefon 0761 201 28 53 erhältlich – natürlich nur, solange Plätze vorhanden sind!

HEISSA HOPSA

19. Februar 2017   |   VON: Redaktionein KommentarKategorie: Karlsson

Gesa Bering, Benedikt Grubel

Jan Paul Wege, Gesa Bering

Michael Kaiser

Gesa Bering, Benedikt Grubel

»Karlsson, Karlsson … Leute, hier kommt Karlsson!« – Weitere Bilder von unserer Premiere gibt es hier im digitalen Fotoalbum.

ES KANN LOSGEHEN!

17. Februar 2017   |   VON: Svenja Haarmann-ThiemannKeine KommentareKategorie: Dietenbach

Mit dem lang ersehnten »Ja« von Seiten der Stadt wird die Planung der »Dietenbach Festspiele« nun konkret. Festspielgelände wird offiziell der Dietenbachpark, grüne Oase mit Badesee zwischen den Nachbarschaften Weingarten und Rieselfeld.

Bühnentechnik, Stromversorgung, Recherchen im Theaterfundus, Pläne der Studierenden aus Linz- ein erstes Bild von dem möglichen Festspielgelände entsteht. Gemütliche Jurten für Workshops und Vorführungen, Zeltbühne mit vielseitigem Programm, Foodtrucks und dazwischen eine »Palettenlandschaft«, die mit ihrem kunstvollen Design der Studierenden aus Linz zum Verweilen einlädt und viel Raum für Begegnung, Visionen und Utopien der Menschen bietet. Doch das Wichtigste sind die Bürgerinnen und Bürger, die dieses Gelände mit ihren Wünschen, Ideen und Beiträgen füllen, also macht mit und bringt euch ein! Egal ob Einzelperson, frisch gegründete Gruppe oder erfahrener Verein, mit oder ohne konkreter Idee, meldet euch unter: die.andere.seite@theater.freiburg.de