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DIE BILDER HINTER DEN BILDERN

11. Juli 2011 | VON: emmkahKeine KommentareKategorie: Laborblog

Das Fotoshooting für die Spielzeitvorschau des Jungen Theaters ist für uns ein alljährliches Highlight. Gemeinsam mit Fotograf Oliver Rath aus Berlin veranstalten wir seit drei Jahren jeweils im Frühjahr ein schönes Bohai, um ungewöhnliche Bildwelten zu erfinden – übrigens immer ohne Fotomontage!

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März 2011: Drei Tage waren wir in Freiburg unterwegs, haben in neunzehn Stunden mit dreizehn Theaterlaboranten neun Motive gestellt und dabei rund eintausend Bilder produziert.

Dabei haben wir’s mehrmals qualmen lassen …

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… auf der Schauspielprobebühne gezündelt …

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… die ein …

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… oder andere Sauerei veranstaltet …

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… und so manche körperliche Höchstleitung erbracht!

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Das gesamte Making-of des Fotoshootings kann man hier ansehen! Und die neue Spielzeitbroschüre »Junges Theater Freiburg 11/12« mit den Resultaten ist hier als PDF-Version abrufbar.

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Wir danken unseren Fotomodellen Benjamin, Finn, Helena Marie, Jason, Johanna, Marie, Marielle, Moana, Nico, Sophia, Soramony, Tizian und Zemire. Außerdem ein besonderer Dank an das Orga-Team Veronika Feist, Johanna Herschel und Noemi Wyrsch für den tatkräftigen logistischen Einsatz bei Wind und Wetter!

Fotos: Oliver Rath / Bildkonzept und Szenografie: Michael Kaiser, Anita Wunderle
Maske: Silke Dreher, Laura Lena / Pyrotechnik: Raphael Weber / Dank an: Beate Graf und die Staudinger-Gesamtschule, Colombi-Hotel, Benedikt Grubel, Vera Förschner

WARUM DONNERT ES BEI GEWITTER?

15. Juni 2011 | VON: emmkahKeine KommentareKategorie: Laborblog

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Im Oktober haben fünf- und sechsjährige Forscher mit ihrem Projekt »Naturschauspiele« Premiere im Werkraum. Ziel ist es, mit den Mitteln des Theaters naturwissenschaftliche Phänomene und Erkenntnisse zu entdecken, zu untersuchen und ins Theaterspiel zu überführen. In der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift »klein & groß« findet sich ein Bericht darüber, wie Wissenschaft Theater macht.

Warum donnert es bei Gewitter?
Warum fallen im Herbst die Blätter von den Bäumen – und wer klebt sie im Frühjahr wieder an? Das sind nur einige Fragen, die Kinder im Kindergartenalter stellen. Sie nehmen ihre Umwelt intensiv und kreativ wahr und beweisen so den täglichen Forscherdrang, der jedem Kind inne ist. »Ist doch klar, den Donner macht der Donnermachmann!«, ruft Max und gibt so eine Kostprobe seiner Fantasie. Die Antworten scheinen die Kinder bereits zu kennen, jedenfalls wird unter den kleinen Experten angeregt diskutiert.

Alles ist spielbar
Dass Naturwissenschaften auch bereits in der Vorschule verankert werden sollen, ist Ziel einiger Projekte, die es in Deutschland bereits gibt: Häufig werden den Kindern, mithilfe von Experimentierkästen und verschiedenen Materialien spielerisch Naturwissenschaften und Technik nahegebracht.
Der freie Träger concept maternel gGmbH verfolgt mit dem neuen Projekt einen gänzlich anderen Vermittlungsansatz. Die Grundidee des Projektes »Naturschauspiele – Wissenschaft macht Theater« ist: Alles ist spielbar, es gibt nichts, was sich nicht ins Theaterspiel umsetzen lässt.

So auch die naturwissenschaftlichen Fragen von kleinen Forschern. Durch das eigene Spiel wird das beschriebene Phänomen greifbarer. Der Einsatz des eigenen Körpers und der Fantasie macht die oftmals komplexen Zusammenhänge besser erfahrbar. Wichtig ist dem Träger und der Kulturpartnerin Anna Terstiege dabei, dass es nicht darum gehen soll, den Kindern wissenschaftlich korrekte Anleitungen zum Experimentieren zu geben, um sie zu kleinen Laborexperten zu machen. Den Kindern soll vielmehr das ganzheitliche Forschen ermöglicht und gleichzeitig eine Verknüpfung zu ihrer Lebenswelt hergestellt werden. Mit viel Kreativität werden eigene Antworten gesucht und gefunden – und die Begeisterung am Findungs-, Entwicklungs- und Spielprozess wird so gefördert.

Theaterpädagogik und Naturwissenschaft
In der Verquickung von Theaterpädagogik und Naturwissenschaft sehen die Projektpartner die Lösung: Mit den Möglichkeiten der Interpretationskraft und der Findung des eigenen Körpers steht die Theaterpädagogik dem eher rationellen Denken der Naturwissenschaft in einer völlig neuen Art und Weise gegenüber. Dennoch ist sie, ebenso wie die Naturwissenschaft an die Schulung der eigenen Wahrnehmung und Kommunikationsfähigkeit gebunden. Durch die Vermittlung von körperlich-sinnlichen Methoden und im Spiel können die Kinder freier, offener und unbedarfter an das Thema Naturwissenschaften herangehen. Wissenschaft macht Theater Oder: Wenn der »Donnermachmann« in die Kita kommt Einmal wöchentlich besucht die Theaterpädagogin und Regisseurin Anna Terstiege deswegen die Kinder des Kindergartens Große Bären und versucht, gemeinsam mit ihnen und einigen Naturwissenschaftlern der Pädagogischen Hochschule Freiburg die alltäglichen Phänomene der Umwelt zu erforschen.
Zunächst wird überlegt: »Wie entsteht was?«
»Warum, wozu und wodurch?«
So z. B.: »Warum dreht sich der Wasserstrudel und läuft nicht einfach schnurgerade ab?«
»Was genau ist ein Tornado und wieso kann er fliegen?«
Die Kinder entwickeln selbst spontan spannende, aufregende und tollkühne Antworten und teilen sich den Erwachsenen deutlich mit. Dann fordert sie die Theaterpädagogin auf, ihre Thesen selbst darzustellen und zu spielen – also Reisen vom Realen ins Fiktionale zu unternehmen. Dabei geht es in erster Linie nicht um eine wissenschaftlich korrekte Vermittlung, sondern um das Erforschen, Erspielen und Erfinden eines Themas.
Kinder erschließen sich die Welt, vor allem in den ersten Lebensjahren, zu großen Teilen über das Spielen und Erfahren. Sie müssen beteiligt sein, um zu begreifen.
»Mit dem Projekt soll genau das erreicht werden, gemäß der Aussage des Sozialwissenschaftlers H. Spencer: Das große Ziel der Bildung ist nicht Wissen, sondern Handeln«, so Iris Weidemann, Projektleiterin bei concept maternel. Wie gut dies mithilfe der Theaterarbeit funktionieren kann, zeigt sich in den intensiven Theaterstunden im Kindergarten Große Bären jede Woche aufs Neue.

Eine Beispielstunde: »Was kann sich alles drehen?«
So ist das Thema einer Theaterstunde: »Was kann sich alles drehen?«
Das wurde in einer vorangegangenen Stunde von den Kindern angesprochen. Hintergrund war die Frage nach einem Tornado.
Nach einem musikalisch-rhythmischen Warm-up, in dem jedes Kind die Silben seines Namens spricht und klatscht, machen wir ein Bewegungsspiel zu diesem Thema: Die Gruppe stellt sich dazu im Gänsemarsch hinter ein Kind, das als Anführer eine Fortbewegungsart vormachen darf. Dazu gibt es, je nach Charakter der Fortbewegung, variierende Livemusik. In diesem Fall wird der Anführer oder die Anführerin aufgefordert, Drehbewegungen mit dem eigenen Körper auszuführen. Die Kinder erfinden vielfältige Bewegungsweisen: Sie drehen sich mit erhobenen Armen um die eigene Achse, spielen eine Walze am Boden, laufen im Kreis oder geben einen Richtungswechsel (Wirbel) an. Der Erfindungsreichtum der Kinder ist groß und die Assoziation von einem Drehphänomen zum nächsten wirkt geradezu ansteckend.

Dann schließen wir eine kleine Forscher-Runde an. Wir möchten wissen, wie sich Wasser dreht. Dafür setzten sich die Kinder in einen Kreis. Die Naturwissenschaftlerin Frau von Gehlen (von der Pädagogischen Hochschule Freiburg) stellt mit Wasser gefüllte Pet-Flaschen in die Mitte und fragt die Kinder: »Wie kann man die Flasche drehen, damit sich das Wasser dreht?«
Einige Kinder probieren es, die Flasche liegend zu drehen, sie zu schütteln …
»Dreht sich so das Wasser?«
»Nein!«
»Wer hat eine andere Idee?«
Ein Kind dreht die Flasche im Stand. Ergebnis: »Aber das schwabbelt nur.« Jeder dreht, übt, forscht, beobachtet.
Frau von Gehlen macht dann die richtige Bewegung vor und zeigt, wie sie das Wasser zum Drehen bringt: Sie dreht die Flasche auf den Kopf und hält sie unten still fest; mit der anderen Hand dreht sie, mit kreisförmigen Bewegungen oben an der Flasche.
Ein Kind ruft: »Wow, ein Tornado!«
Wir fordern die Kinder auf, zu sagen, was sie genau beobachten: »Da unten ist so ein kleiner Strudel …«
»Das ist wie in der Badewanne, wenn ich den Stöpsel ziehe!«
Anschließend holen wir eine Schüssel mit Wasser sowie einen Kochlöffel und fragen die Kinder, ob sie eine Idee haben, wie sich das Wasser jetzt drehen lässt.
Fast alle Hände gehen nach oben: »Rühren!«
Ein Kind nach dem anderen darf mit dem Kochlöffel zeigen, wie das Wasser durch Rühren zum Drehen gebracht werden kann. Um die Drehbewegung sichtbar zu machen, gibt jedes Kind einen halben Löffel Sand in das Wasser. Wir fordern sie erneut auf, genau hinzuschauen. Die Kinder stellen fest: Das Wasser hat Kreise im Sand hinterlassen!

Gemeinsam versuchen wir anschließend, uns selbst zu drehen. Einzeln und als Gruppe, bis wir auseinanderfallen. Ein Kind legt sich daraufhin auf den Boden und zeigt uns, wie sich eine Schiffsschraube dreht. Mit geradezu eleganten Bewegungen dreht es sich um sich selbst – und dabei auch noch kreiselnd durch den Raum. Die anderen Kinder versuchen, es nachzumachen. Wir beschließen, in der nächsten Stunde das Thema weiter aufzugreifen und mit Zahnrädern zu experimentieren. […]

Gegen Ende des hier beschriebenen Entwicklungsprozesses werden die wöchentlichen Stunden  intensiviert und in eine Inszenierung im Theater Freiburg münden. Zu den Aufführungen werden externe Kindergruppen eingeladen.

Quelle: »klein & groß«, Ausgabe 6, 2011 / Autoren: Pia Seuser, Anna Terstiege, Iris Weidemann

EINTAUSEND BILDER SPÄTER

24. März 2011 | VON: emmkahKeine KommentareKategorie: Laborblog

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In zwei Monaten veröffentlichen wir die Broschüre »Junges Theater 11/12« mit dem neuen Spielplan und allen Infos zu den nächsten Mitmach-Projekten des Theaterlabors.

Am vergangenen Wochenende stand daher das große Fotoshooting für die nächste Spielzeit an. Gemeinsam mit dem Fotografen Oliver Rath aus Berlin erfanden wir die Bildwelt für das kommende Theaterjahr: Drei Tage waren wir in Freiburg unterwegs, haben neun Motive mit dreizehn Theaterlaboranten gestellt und rund eintausend Bilder produziert.

Oli Rath macht im dritten Jahr Fotos fürs Junge Theater: »Der Kontrast könnte kaum größer sein, er verbindet Glamour und Trash auf seine ganz eigene Art und Weise, eine krude Mischung aus Ästhetik und dem Charme einer Ruhrpott Currywurstbude. Und was seine Bilder so besonders erscheinen lässt, Rath schafft es den Pop, den wir im Radio hören und der in der neuen deutschen, frechen Literatur verwurstet wird, auf Fotopapier zu bannen.« (Carla Commodore)

TÜDELDÜDELDÜ

2. Februar 2011 | VON: emmkahEin KommentarKategorie: Laborblog, »Myspace Invaders«

Sound of Invaders

Wir wurden verschiedentlich gefragt, woher die Musik aus »Myspace Invaders« stammt.

Für das Projekt haben wir uns mit 8-bit-Musik / Chiptune beschäftigt: Dabei wird tief in die Retro-Kiste gegriffen und die alte Videospiel-Konsole zum Instrument umfunktioniert. Im Stück sind u.a. Titel von Crystal Castles und Anamanaguchi zu hören, außerdem Samples aus Arcade-Klassikern wie »Super Mario« und »Tetris«.

Unser besonderer Geheimtipp ist eine Formation, die sich pornophonique nennt und Lagerfeuergitarren mit Gameboy und C64 kombiniert. Das Album »8-bit lagerfeuer« kann kostenlos auf der Website der Band heruntergeladen werden.

DAS DOPPELTE LOTTCHEN

1. Februar 2011 | VON: emmkahKeine KommentareKategorie: Laborblog, »Myspace Invaders«

»Myspace Invaders«

Das Journal am Mittag auf SWR2 hat einen Beitrag über »Myspace Invaders« gesendet: Die Eindrücke von Redakteurin Sandra Helmeke im Anschluss an die erste Hauptprobe können hier angehört werden.

Der Radiosender echo-fm 88,4 hat im Vorfeld der Premiere ebenfalls über das Projekt berichtet: Das Live-Interview vom Tag der Generalprobe unter dem Titel »Das doppelte Lottchen« kann man hier im Archiv des Senders abrufen.

DIE INTERNETDETEKTIVE

27. Januar 2011 | VON: emmkahKeine KommentareKategorie: Laborblog, »Myspace Invaders«

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»Soziale Netzwerke im Internet sind aus dem Leben junger Menschen nicht mehr wegzudenken. (…)  Aber wo sind die Risiken und Grenzen dieser Netzgemeinschaften? Um das herauszukriegen, haben zwanzig Jugendliche zwischen zwölf und 26 Jahren bei einer Art virtuellem Versuchslabor im Theater Freiburg mitgemacht und sich nach gründlichen Recherchen mit fiktiven Online-Identitäten ein Jahr lang bei unterschiedlichsten Communities herumgetrieben (Leitung und Ausstattung: Ina Annett Keppel, Michael Kaiser). Ein hochspannendes Experiment à la Günter Wallraff, dessen Ergebnisse jetzt in der Szenen-Collage ›Myspace Invaders‹ auf die Werkraumbühne kamen. (…) Ein tolles Stück, das beste Aufklärung in Sachen Medienkompetenz bietet: spannend, spaßig und kritisch.« (Badische Zeitung vom 27.1.11)

Die gesamte Kritik der Badischen Zeitung zu »Myspace Invaders« kann man hier abrufen!

MYSPACE INVADERS: PROBENFOTOS ONLINE

22. Januar 2011 | VON: emmkahEin KommentarKategorie: Laborblog, »Myspace Invaders«

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Die »Myspace Invaders« sind aus der virtuellen Welt ins reale Leben zurückgekehrt. Die Geschichten ihrer digitalen Reise, auf der sie Social Networks infiltrierten, erzählen sie ab heute Abend im Werkraum. Bilder vom Projektstart im September 2010 bis heute sind in unserem binären Fotoalbum abrufbar.

KRASS, WIE DAS FUNKTIONIERT

21. Januar 2011 | VON: emmkahKeine KommentareKategorie: Laborblog, »Myspace Invaders«

Ina Keppel (links) animiert bei der Probe die »Schein-Identitäten« zu echtem Einsatz. (Foto: Bamberger)

In der heutigen Ausgabe der Badischen Zeitung findet sich ein Bericht über »Myspace Invaders« (Premiere: morgen im Werkraum). Redakteurin Julia Littmann hat sich mit den Projektteilnehmerinnen Carmen und Koka getroffen und eine Probe besucht. Den Artikel kann man hier abrufen. Die Vorstellungstermine kann man hier anklicken.

DAS LEBEN IST KEIN PORNOFILM

23. November 2010 | VON: emmkahKeine KommentareKategorie: Laborblog

»Sex«

»Was die Schüler und Studenten im Alter von 15 bis 21 Jahren jetzt mit ›Sex‹ auf die Bühne des Freiburger Werkraums bringen, ist so herzerfrischend lustig, frech und offen, dass kein Raum bleibt für eventuelle Verklemmtheiten. Dabei geht es hier nicht nur um den Druck in der Hose, sondern auch um den im Herzen. Weil Mädchen und Jungs zum Thema Lust, Scham und Sehnsucht ganz Unterschiedliches zu sagen haben, erarbeiteten die Projektleiter Margarethe Mehring-Fuchs und Stephan Laur in zwei Gruppen zwei unabhängige Theaterstücke, die auch die Jugendlichen selbst erst kurz vor der Premiere gegenseitig zu Gesicht bekamen. Reiz und Schwierigkeit daran waren sicher, das Ganze ohne das jeweilige Objekt der Begierde in Szene zu setzen. Dafür gibt’s jede Menge karikierte Geschlechtsstereotype, selbst geschriebene Songs (musikalische Leitung: Ro Kuijpers) und eine ordentliche Portion Selbstironie.« (Badische Zeitung vom 23.11.10)

Die gesamte Kritik der Badischen Zeitung zum Doppel-Theaterprojekt »Sex« kann man hier abrufen!

VOM ZUCKERGUSS IM VAMPIRLAND

23. November 2010 | VON: emmkahKeine KommentareKategorie: Laborblog

»Bei komplexen Gruppenchoreografien samt kraftvoller Boden- und Hebefiguren zeigen die jungen Tänzer neben viel Spielfreude ein beeindruckendes Können und viel Präsenz. Die klassischen Musikarrangements werden nun vermehrt von jazzigen, rockigen oder bluesigen Elementen durchzogen, gleich drei Songs kommen dabei sehr gut gesungen auf die Bühne. Das hat Tempo, Zauber und Spannung. Und natürlich lässt Cindy sich am Ende nur allzu gerne von ihrem Süßen beißen.« (Badische Zeitung vom 22.11.10)

Die Badische Zeitung hat die Premiere von »Cinderella« am 19.11. im Kleinen Haus besucht. Die komplette Kritik zu unserem neusten Tanzstück mit Jugendlichen kann man hier auf der Website der BZ nachlesen.

SEX: PROBENFOTOS ONLINE

20. November 2010 | VON: emmkahKeine KommentareKategorie: Laborblog

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Alicia Dorzok und Jacqueline Kaim von der Fotofachklasse der Gertrud-Luckner-Gewerbeschule Freiburg haben die Endproben von »Sex« mit der Kamera begleitet. Die Bilder kann man in unserem virtuellen Fotoalbum ansehen.

WENN DAS KONDOM KLEMMT …

19. November 2010 | VON: emmkahKeine KommentareKategorie: Laborblog

Probenfoto »Sex« (Badische Zeitung)

In der heutigen Ausgabe der Badischen Zeitung findet sich ein Bericht über unser Projekt »Sex«, das am kommenden Samstag zum ersten Mal im Werkraum gezeigt wird. Redakteur Frank Zimmermann hat mit vier Darstellern gesprochen und eine Probe besucht. Den Artikel kann man hier nachlesen!

DAS ERSTE MAL: SEX

17. November 2010 | VON: emmkahKeine KommentareKategorie: Laborblog

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Am 19. und 20. November haben die ersten Neuproduktionen im Theaterlabor Premiere: Am Freitag »Cinderella« im Kleinen Haus, am Samstag »Sex« im Werkraum. Wir verraten euch heute, worum es geht – und worum es wirklich geht!

Worum geht’s?
Männer stehen auf große Brüste und auf schnellen, unverbindlichen Sex. Frauen auf Zärtlichkeit, Kuschelsex und romantische Mondscheinspaziergänge … Aber kann das nicht alles auch umgekehrt sein? Oder ganz anders? Wieso gibt es ständig Missverständnisse zwischen Männern und Frauen bezüglich Liebe und Sex? In diesem Projekt werden wir kein Blatt vor den Mund nehmen und dem ewigen »Drama« von Liebe und Sex sinnlich-theatralisch auf die Spur gehen – und zwar aus weiblicher und aus männlicher Sicht: Eine Gruppe junger Frauen und eine Gruppe junger Männer erarbeitet getrennt voneinander einen zweiteiligen Theaterabend.

Worum geht’s eigentlich?
Laila, 17 Jahre: »Im Frauenteil des Stückes geht es um Solidarität unter Mädchen, um Pannen in der Liebe, natürlich um ein Aufklärungsgespräch und um das berühmte »erste Mal« – es ist mal ernst, mal sehr lustig oder schön sinnlich. Jede von uns macht verschiedene Erfahrungen mit Liebe und Sex, gute und auch mal nicht so gute, und jede hat andere Ansichten. Wie war das erste Mal? Wie geht man damit um, und wie geht es danach weiter?«
Jan, 14 Jahre: »Im Part der Jungs geht es um Vorurteile gegenüber Jungs, die da wären:  Männer und Jungs wollen immer nur Sex, sind unromantisch und verstehen die Frauen nicht. Diese Klischees stellen wir zugespitzt dar, um klar zu machen, dass sie so nicht stimmen.«

Das erste Mal: Sa. 20.11.10, 18 Uhr, Werkraum

PREMIERENFIEBER: CINDERELLA

16. November 2010 | VON: emmkahKeine KommentareKategorie: Laborblog

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Am 19. und 20. November haben die ersten Neuproduktionen im Theaterlabor Premiere: Am Freitag »Cinderella« im Kleinen Haus, am Samstag »Sex« im Werkraum. Wir verraten euch heute, worum es geht – und worum es wirklich geht!

Worum geht’s?
Cinderella ist anders als die anderen. Sie interessiert sich nicht für  die oberflächlichen Gespräche ihrer Stiefschwestern über Klamotten  und Soap-Operas und trägt nicht das angesagteste Outfit. Ihre Fragen an die Welt sprüht sie in bunten Bildern an Wände und Fassaden.  Als sie von den geheimnisvollen Parties im alten U-Bahnhof hört, ist sie sofort begeistert … Nach den Erfolgen von »Fast Forward«, »Romeo und Julia« und dem Insektenmusical »Flokati« bringen Emma-Louise Jordan und Gary Joplin ein neues Tanzstück mit Jugendlichen auf die Bühne. Das eigens für diese Inszenierung gebildete Jugend-Kammerorchester  vereint Prokofjevs Kompositionen mit modernem Industrial Sound, HipHop, Jazz und Country-Music. 48 Jugendliche sind diesmal beteiligt.

Worum geht’s eigentlich?
Chiara, 17 Jahre und Stefan, 15 Jahre: »Cinderella ist ja die Geschichte  von Aschenputtel. Unsere Interpretation ist aber anders als das  altbekannte Märchen und natürlich viel cooler! Wir zeigen, dass  Grimms Märchen vom Abenteuer einer Außenseiterin gerade für  Jugendliche aktuell ist. Wir sind gespannt, ob unser Publikum die  Story durch bloßes Tanzen und unsere Ausstrahlung verstehen wird, schließlich ist es ja ein reines Tanzstück – für das wir übrigens richtig hart trainieren! Die Inszenierung ist fantasievoll und  hat einen hohen Spaßfaktor.«

Premiere: Fr. 19.11.10, 18 Uhr, Kleines Haus

BACKSTAGE BEI CINDERELLA

9. November 2010 | VON: kathiKeine KommentareKategorie: Laborblog

Wie kommt man in ein Theaterlabor-Projekt? Wie sind die Proben und wie die anderen Jugendlichen? Ist man aufgeregt? Chiara De Maio und Stefan Heitzler tanzen beide beim Theaterlabor-Projekt »Cinderella« mit, das am 19. und 26. November Premiere im Kleinen Haus feiert. Hier verraten sie, warum sie Theaterlaboranten sind, und was uns als Zuschauer bei »Cinderella« erwartet.

Chiara De Maio und Stefan Heitzler

Wie sind wir zu »Cinderella« gekommen?
Stefan: Meine Brüder haben bei den vorherigen Projekten »Romeo & Julia« und »Flokati« von Gary Joplin und Emma-Luise Jordan  im Orchester mitgemacht und so kam es dazu, dass ich auch Lust gekriegt habe, dabeizusein. Somit bin ich im Februar ohne jegliche Erwartungen zum Probetraining gegangen …
Chiara: Das ist witzig, denn ich kam wegen meiner Oma dazu. :P
Wissend, dass ich gerne tanze, hat sie mich auf eine kleine Anzeige in der Badischen Zeitung aufmerksam gemacht und somit habe ich beschlossen, mal aus Spaß zu dem Probetraining zu gehen.

Hat es sich für uns gelohnt, bei »Cinderella« mitzumachen?
Chiara:
WAS IST DAS DENN FÜR EINE FRAGE! Jaaaaaa, absolut! Ich könnte mir die Zeit ohne »Cinderella« gar nicht mehr vorstellen. Man hat sich eigentlich sofort wohl gefühlt, weil Gary und Emma von Anfang an offen, lustig, herzlich, geduldig und aufmerksam waren. Außerdem versteht sich unsere Gruppe einfach super gut!
Stefan:
Ja sehr, denn ich habe viele neue Leute kennen gelernt und viele neue Erfahrungen sammeln können. Es nimmt zwar viel Zeit in Anspruch, doch das ist es auf jeden Fall wert!

Wie fühlen wir uns während der Proben?
Beide:
Ach, der Spaßfaktor ist immer super hoch! Man ist zwar manchmal müde, aber die ganzen Witze von Emma und Gary heitern einen echt auf. Vor allem die merkwürdigen Aufwärmübungen … An Konzentration sollte es einem bei den Proben nie fehlen, doch ein Witzchen zwischendurch ist immer drin! :P

Wie ist das Verhältnis zu den anderen?
Stefan: Das Verhältnis mit allen ist gut, wir verstehen uns immer besser!
Chiara: Ja, es wächst eigentlich von Probe zu Probe. Die viele Zeit, die wir miteinander verbringen, gibt uns die Möglichkeit, uns echt gut kennen zu lernen. Ich habe hier Menschen kennen gelernt, die ich ganz doll lieb hab.
Ich hoffe bloß, dass wir uns nicht alle aus den Augen verlieren wenn »Cinderella« vorbei ist!

Und wie sind die Choreographen Gary und Emma?
Wir haben bei dieser Frage beide sehr lange gegrübelt, denn es gibt KEINE Worte um sie zu beschreiben, aber spontan kam uns: Sie sind einfach nur SAUCOOL! Für die ältere Generation übersetzt: Sie sind der absolute Oberhammer! ;)

So langsam kommt es zum Endspurt, werden wir nervös?
Stefan: Noch nicht, ich kann mir noch gar nicht vorstellen, dass es bald losgeht.  Ich werde wahrscheinlich ziemlich aufgeregt sein kurz vor dem Auftritt, das ist sicher!
Chiara: Ohjaa! Das glaube ich auch. Man merkt zwar schon an den Proben, dass wir nicht mehr so viel Zeit haben, aber aufgeregt an sich bin ich noch nicht so doll. Ich freue mich schon jetzt so riiiiiiesig wenn ich an die Vorstellungen denke … An meinen Adrenalinspiegel will ich aber noch nicht denken, ich bin ja schon beim Vortanzen während der Proben aufgeregt. :D

Gefällt uns die Freiburger Inszenierung von »Cinderella« ?
Beide: Ja, sie gefällt uns, denn sie beinhaltet viel Kreativität, Fantasie und Spaß und man merkt, dass wirklich viel Arbeit dahinter steckt …
»Cinderella« ist ja die Geschichte von Aschenputtel. Unsere Interpretation ist aber anders als das altbekannte Märchen und viiiiiel cooler. Cinderella geht zum Beispiel nicht auf einen Ball, sondern auf eine geheime Party in einem alten Bahnhof … Wir sind aber mal gespannt, ob man die Story durch bloßes Tanzen und unsere Ausstrahlung verstehen wird, schließlich ist es ja ein reines Tanzstück.

Wenn ihr mehr zu »Cinderella« erfahren wollt, schaut euch die Vorstellungen an: Fr. 19.11., 18 Uhr / Fr. 26.11., 18 Uhr / So. 5.12., 18 Uhr / Fr. 10.12., 20 Uhr / Mi. 15.12., 18 Uhr / Di. 28.12.10, 18 Uhr, Kleines Haus

Weitere Termine findet ihr im aktuellen Spielplan.

Wir müssen jetzt zu den Proben, denn Cinderella vermisst ihren Schuh und die Vampire und Partygirls warten auf uns …
Chiara und Stefan

CINDERELLA: PROBENFOTOS ONLINE

5. November 2010 | VON: emmkahKeine KommentareKategorie: Laborblog

Am 19. November hat unser großes Tanzprojekt mit Jugendlichen »Cinderella« im Kleinen Haus Premiere. Fotograf Matthias Kolodziej hat letzte Woche die Proben besucht und einige Erinnerungsfotos mitgebracht, die man sich hier anschauen kann. Die Vorstellunsgtermine sind außerdem im Spielplan des Theater Freiburg abrufbar.

ALLES BOLLENHUT, ODER WAS?

28. Oktober 2010 | VON: kathiKeine KommentareKategorie: Laborblog

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Unser Theaterlabor-Projekt »Schwarzwaldmädel reloaded« hat begonnen. Bei einem gemeinsamen Start-Workshop im Werkraum konnten sich die beteiligten Schüler der Hebelschule und des Internats Birklehof kennenlernen. In den nächsten Wochen werden wir ein eigenes Musiktheater zum Thema »Heimat Schwarzwald?!« entwickeln. Am 27. Februar ist Premiere im Werkraum …

DIE THEATERLABORANTEN

12. Oktober 2010 | VON: emmkahKeine KommentareKategorie: Laborblog

Zwischen Januar und April 2010 beschäftigen sich acht junge Menschen zwischen 13 und 24 Jahren intensiv mit Anne Frank. In einem Selbstexperiment simulierten sie das Leben im Hinterhaus in einer Hütte auf dem Feldberg. Aus dieser Erfahrung heraus erzählen sie »Das Tagebuch der Anne Frank« gemeinsam mit vier Schauspielern des Ensembles.

Das Stück ist ab dem 23. Oktober wieder im Werkraum zu sehen. Benedikt Grubels Film »Die Theaterlaboranten« dokumentiert die Entstehung des Projektes vom ersten Treffen im Oktober 2009 bis zur Premiere im April 2010 und ist ab sofort online abrufbar.

Hier gibt es die weiteren Teile: Teil 2 / Teil 3 / Teil 4 / Teil 5 / Teil 6

MYSPACE INVADERS: AUS DEM LOGBUCH

30. September 2010 | VON: emmkahKeine KommentareKategorie: Laborblog, »Myspace Invaders«

Kurze Rückblende:
Vor rund eineinhalb Jahren forschte eine Gruppe von Kindern und jungen Erwachsenen in »Generation XY … ungelöst« über die »Jugend von heute«.

Jetzt:
Im Nachfolgeprojekt »Myspace Invaders«, das vor zwei Wochen initialisiert wurde, beschäftigt sich eine Gruppe von rund 20 jungen Menschen zwischen 12 und 26 Jahren mit dem »Second Life«.

Mission:
Rollenspiele mit Online-Identitäten

Vorgehen:
a) Observation diverser Netzgemeinschaften
b) Avatar kreiieren, Netz infiltrieren
c) Ich 2.0 durch Netzwelten schicken
d) ggf. virtuelle Grenzen überschreiten
e) Sondermission »Heavy User«: Verzicht

Sa. 18.9.10:
In dieser Versuchsanordnung testen die »Myspace Invaders« verschiedene Positionen, die zum Ausfüllen eines themenbezogenen Fragebogens eingenommen werden können.

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Fr. 24.9.10:
Die »Invaders« ziehen sich ins Theaterlabor zurück, um künstliche Identitäten zu erschaffen. (Bemerkenswert ist die hierbei zu beobachtende, teilweise extrem symmetrische Körperausrichtung der Laboranten …)

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Mehr Visuelles (Fotos: Johanna Herschel) findet sich hier, live zu erleben ist das Ergebnis ab Januar 2011.

DER RAP DES NIBELUNGEN: PRINZ PI POSTET

13. Juni 2010 | VON: emmkahKeine KommentareKategorie: Laborblog

Prinz Pi, der im »Rap des Nibelungen« den Siegfried spielt, hat während der Proben hinter den Kulissen gefilmt und diesen Clip für »Keine Liebe Records« auf Vimeo gestellt:

Rap des Nibelungen from Keine Liebe Records on Vimeo.

Außerdem gibt es in der ARD Mediathek einen Beitrag des SWR zum Projekt.