Archiv für Februar 2012

MITMACHEN IN DER OPER!

26. Februar 2012 | VON: emmkahKeine KommentareKategorie: Aktuelles, Mitmachen!

Jetzt die große Bühne entern!

Für die Oper »Rinaldo« suchen wir Darstellerinnen und Darsteller, die zwischen 9 und 15 Jahren alt sind und Lust haben, Teil einer Produktion auf der großen Bühne des Theater Freiburg zu werden.

Gesucht werden junge, bewegungsfreudige Menschen, die unter der professionellen Anleitung des Regisseurs Tom Ryser eine »Youth Crew« bilden. Du wirst mit auf der Bühne stehen, während die Sänger ihre Arien schmettern und das Orchester aus dem Graben tönt. Und natürlich gibt es auch eine spannende Probenphase, in der du spielerisch auf die große Bühne vorbereitet wirst.

Also: Hast du Zeit für intensive Proben im Mai und Juni 2012, bei denen du ganz ohne Vorerfahrung und wie von selbst einen Einblick in die professionelle Theaterarbeit bekommst? Dann melde dich zu unserer Infoveranstaltung am 14. April im Theater an!

Info-Termin: Sa. 14.4.12, 14 bis 17 Uhr, Theater Freiburg
Anmeldung zum Info-Treffen: heiko.voss@theater.freiburg.de
Bitte bequeme Kleidung mitbringen! Der Treffpunkt ist am Bühneneingang, Bertoldstr. 46 – zwischen Apotheke und Gleisnost. / Weitere Termine und Infos gibt’s bei Heiko Voss: Telefon 0761 201 29 06 oder E-Mail

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VON ALIENS ENTFÜHRT? – EIN SELBSTTEST

25. Februar 2012 | VON: emmkahKeine KommentareKategorie: »Freiburg Alien City«

Freiburg: Alien City?

Ab Sa. 3.3.12 werden im Werkraum brisante Enthüllungen zur Infiltration Freiburgs durch erdferne Lebensformen stattfinden: »Freiburg Alien City« erzählt eine andere Stadtgeschichte, die uns deutlich macht, dass so Einiges in der »grünen« Metropole nicht von dieser Welt stammt.

Der renommierte frankokanadische Psychologe Bernard A. Faques beschreibt in seinem bahnbrechenden Buch »Adopted – An Alien Nightmare« (1989), dass wir ein perfektes unterbewusstes Gedächtnis für alles haben, was uns je passiert ist. Er entdeckte, dass viele – gar ein Großteil? – seiner Patienten durch außerirdische Begegnungen, die tief im Unterbewusstsein verborgen lagen, traumatisiert worden waren.

Aufgrund dieser Erfahrungen stellte Faques einen Fragenkatalog zusammen, anhand dessen man im Selbststest überprüfen kann, ob man selbst irgendwann Opfer einer Entführung durch Extraterrestrische gewesen ist.

Unerklärlicherweise blieb dieser Test bis heute unübersetzt.

Wenn Sie mindestens fünf dieser Fragen mit »Ja« beantworten können, bleibt kein Zweifel – dann waren Sie an Bord eines UFOs!

  • Haben Sie wiederkehrende Träume, in denen Sie vor etwas fliehen oder in denen Sie fallen bzw. fliegen oder unbekleidet sind?
  • Standen Sie schon einmal vor einem EC-Geldautomat und wussten plötzlich Ihre PIN, die Sie zuvor bereits hundertfach korrekt eingegeben hatten, nicht mehr?
  • Waren Sie je in einer fremden Stadt und hatten das Gefühl, Passanten auf der Straße von irgendwoher zu kennen?
  • Haben Sie abends oder nachts wiederholt unerklärlichen Heißhunger auf extrem Süßes oder Salziges (z.B. Schokolade, Chips, Wasabinüsse o.ä.)?
  • Nimmt die Anzahl der Euro-Münzen (vor allem der Münzen aus Stahl mit Kupfer-Ummantelung, also 1-, 2- und 5-Cent) in Ihrem Geldbeutel mehr als einmal so stark zu, dass Sie sich über die Schwere Ihres Portemonnaies gewundert haben?
  • Haben Sie mit zunehmendem Alter vermehrt das Gefühl, die Zeit verginge schneller?
  • Wollte ein Leergut-Automat schon einmal mehr als zwei Pfand-Flaschen nicht aus Ihrer Hand annehmen?
  • Haben Sie in den letzten zwölf Monaten mehr als drei E-Mail-Nachrichten zu folgenden Themen erhalten: bösartiger PC-Virus / Internet-Dienst XY bald nicht mehr kostenlos / Rückerstattung von GEZ-Gebühren / Jobangebot aus Asien bzw. Geldverdienen im Internet?

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Falls diese Fragen bei Ihnen Flashbacks an Ihren persönlichen UFO-Besuch ausgelöst haben sollten, zögern Sie nicht, uns Ihre Erinnerungen per E-Mail zukommen zu lassen: aliens@theater.freiburg.de

FÜR HEXENSCHÜLERINNEN UND ZAUBERLEHRLINGE

20. Februar 2012 | VON: emmkahKeine KommentareKategorie: Aktuelles

»Kleine Hexe sucht Nachwuchs!« (Foto: M. Kolodziej)

Nach drei Jahren haben wir Anfang Februar unsere Inszenierung von »Die kleine Hexe« im Großen Haus verabschiedet. Doch ganz ausgezaubert hat es sich damit noch nicht: Alle Kinder, die noch ein letztes Mal mit der kleinen Hexe (und ihren Mitstreiterinnen aus Sumpf, Wald und Nebelfeld) singen, tanzen und hexen wollen, können das in der magischen Schule tun, die wir im Werkraum eingerichtet haben!

»Kleine Hexe sucht Nachwuchs!« – ein Abschiedsmitmachsitzkissenkinderkonzert für Hexendiplomanten ab 5 Jahren am Mi. 22.2., Sa. 31.3. und Sa. 14.4.12, jeweils um 16 Uhr im Werkraum

NEWSLETTER FEBRUAR / MÄRZ

19. Februar 2012 | VON: emmkahKeine KommentareKategorie: Aktuelles

Junges Theater Jetzt!

Der neue Newsletter »Junges Theater – Jetzt!« ist online und kann hier heruntergeladen werden.

Im aktuellen Rundbrief gibt es Infos zu den Premieren von »Das Kind und die Zauberdinge«, »Spurensuche Grafeneck« und »Freiburg Alien City«. Außerdem suchen wir in der Rubrik »Mitmachen!« junge Darstellerinnen und Darsteller für die Oper »Rinaldo« und laden zu einem Schreibworkshop mit der Autorin Tina Müller (»8 Väter«) ein.

Zur Anmeldung für unseren Newsletter genügt übrigens eine E-Mail mit dem Betreff »Jetzt!« an uns.

HEUTE: SIRA GECESI, MUSIK UND TANZ

17. Februar 2012 | VON: emmkahKeine KommentareKategorie: Aktuelles

Themenwoche des Jungen Theaters: »Gefilte Fisch und Döner« (Foto: M. Doradzillo)

»Wer ist Deutschland?« – diese Frage beschäftigt uns in einem Langzeit-Rechercheprojekt des Jungen Theaters. In der Themenwoche »Gefilte Fisch und Döner«, die am heutigen Freitag endet, beschäftigen wir uns intensiv mit der jüdischen und der muslimischen Kultur in Deutschland.

Heute (und nur für Männer!): Im Rahmen der Themenwoche laden wir Männer aller Altersgruppen und Nationalitäten zu einem reinen Männerabend in den Werkraum ein. Im Mittelpunkt des Abends steht das ostanatolische Ritual Sira Gecesi, das in Teestuben-Atmosphäre von Musikern orientalischer sowie auch anderer Stilrichtungen und von Tanz begleitet wird. Mehr dazu hier. Eintritt frei!
Fr. 17.2.12, 19 Uhr, Werkraum

Themenwoche verfolgen und bei der Recherche mitmachen unter: www.theater.freiburg.de/deutschland

ZAUBERFLÖTE BACKSTAGE! – IN DER MASKE

17. Februar 2012 | VON: kathiKeine KommentareKategorie: Laborblog

Vierzehn Schüler des Musik-Profilkurses Klasse 11 am Rotteck-Gymnasium konnten bei der Produktion »Die Zauberflöte« hinter der Bühne Mäuschen spielen und haben in einzelne Abteilungen reingeschaut. Im zweiten Teil unserer Blog-Reihe »Zauberflöte backstage!« berichtet Marina Strohm von ihrem Besuch in der Maske …

»Maren und ich waren ab 17.30 Uhr in der ›Damen Solo‹-Maske, dort wo die weiblichen Solistinnen geschminkt werden, und haben den Ablauf bis ca. 20 Uhr beobachtet. So konnten wir einen großartigen Einblick in das Theaterleben mit nach Hause nehmen.

Wir haben das Schminken aller weiblichen Solistinnen gesehen: Von Pamina, Papagena, der Königin der Nacht und von den drei Damen. Für jede Sängerin war eine halbe Stunde eingeplant, in der sowohl geschminkt als auch über ›Gott und die Welt‹ geredet wurde.

Um 19.30 Uhr, nachdem es mehrmals für den baldigen Beginn der Vorstellung geklingelt hatte und die verschiedenen fertig geschminkten Sängerinnen aufgefordert wurden, hinter die Bühne zu kommen, haben die beiden Maskenbildnerinnen den kleinen Bildschirm, der die Aufführung überträgt, eingeschaltet. Während nun im Hintergrund die Oper lief, hatten sie wie immer nach Vorstellungsbeginn nicht mehr viel zu tun. Dann lesen sie etwas, sie telefonieren oder schauen der Oper zu.

Zwischendurch gab es einen Kleiderwechsel an der Seitenbühne. Dazu durften Maren und ich mitkommen. Das war, nachdem Pamina einmal über die Bühne gelaufen war, während Tamino seine sogenannte ›Bildnis-Arie‹ sang. Pamina wurde für ihren nächsten Auftritt hinter einem Vorhang ein orangefarbener Body unter ihr Kleid gezogen. Damit war unser Theater-Besuch hinter den Kulissen beendet.

Ich fand diesen Einblick in die Maske des Theater Freiburg sehr schön. Die Mitarbeiterinnen dort waren alle sehr nett, und auch die Sängerinnen haben sich dafür interessiert, warum wir da waren und wir haben uns an den Gesprächen aktiv beteiligt. Ich hab mich sehr wohl gefühlt und dabei viele interessante Dinge gelernt – zum Beispiel weiß ich jetzt endlich, wie man Lockenwickler richtig benutzt!«

HEUTE: MUSIK, BOLLYWOOD UND SAMOVAR

16. Februar 2012 | VON: emmkahKeine KommentareKategorie: Aktuelles

Themenwoche des Jungen Theaters: »Gefilte Fisch und Döner« (Foto: M. Doradzillo)

»Wer ist Deutschland?« – diese Frage beschäftigt uns in einem Langzeit-Rechercheprojekt des Jungen Theaters. In einer Themenwoche möchten wir uns von Di. 14. bis Fr. 17.2.12 mit der jüdischen und der muslimischen Kultur in Deutschland beschäftigen.

Heute (und nur für Frauen!): Im Rahmen der Themenwoche laden wir Frauen aller Altersgruppen und Nationalitäten zum reinen Frauenabend in den Werkraum ein, der für diesen Abend in ein orientalisches Wohnzimmer verwandelt wird, das heißt: Musik, Essen, Bollywood-Filme, jede Menge Tee und Tanz. Für eine kostenlose Kinderbetreuung ist gesorgt, der Eintritt ist frei.
Do. 16.2.12, 19 bis 23 Uhr, Werkraum

Themenwoche verfolgen und bei der Recherche mitmachen unter: www.theater.freiburg.de/deutschland

HEUTE: RAP UND JUDENSCHUBLADE

15. Februar 2012 | VON: emmkahKeine KommentareKategorie: Aktuelles

Themenwoche des Jungen Theaters: »Gefilte Fisch und Döner« (Foto: M. Doradzillo)

»Wer ist Deutschland?« – diese Frage beschäftigt uns in einem Langzeit-Rechercheprojekt des Jungen Theaters, das 2012/13 in ein Theaterstück münden wird. In einer Themenwoche möchten wir uns von Di. 14. bis Fr. 17.2.12 intensiv mit der jüdischen und der muslimischen Kultur in Deutschland beschäftigen.

Heute: In den bemerkenswerten Dokumentarfilmen von »Element 3« berichten jüdische bzw. muslimische Jugendliche ungeschminkt über ihre Lebenswelt. Für den 30-minütigen Dokumentarfilm »Zwischen Rap und Ramadan« wurden vier junge Muslime in Freiburg begleitet, die sowohl in ihren Familien, in ihrer islamischen Kultur als auch im deutschen Alltag verankert sind.
Der 60-minütige Film »Die Judenschublade – junge Juden in D.« zeigt den Alltag junger Juden in Deutschland, wie sie ihren Glauben praktizieren – oder auch nicht –, wie sie mit der Schoa und mit Antisemitismus umgehen und sich für ein modernes, vielfältiges Deutschland einsetzen. Im Anschluss an die Filmpräsentation findet ein Publikumsgespräch mit Margarethe Mehring-Fuchs von »Element 3« statt.
Mi. 15.2.12, 19 Uhr, Werkraum

Themenwoche verfolgen und bei der Recherche mitmachen unter: www.theater.freiburg.de/deutschland

HEUTE: MUSLIM GIRLS UND MISCHA

14. Februar 2012 | VON: emmkahKeine KommentareKategorie: Aktuelles

Themenwoche des Jungen Theaters: »Gefilte Fisch und Döner«

»Wer ist Deutschland?« – diese Frage beschäftigt uns in einem Langzeit-Rechercheprojekt des Jungen Theaters, das 2012/13 in ein Theaterstück münden wird. In einer Themenwoche möchten wir uns von Di. 14. bis Fr. 17.2.12 intensiv mit der jüdischen und der muslimischen Kultur in Deutschland beschäftigen: Wir laden die jungen Autorinnen Lena Gorelik (»Lieber Mischa … Du bist ein Jude«) und Sineb El Masrar (»Muslim Girls«) zu einer gemeinsamen Lesung ein, zeigen die Dokumentarfilme »Die Judenschublade – junge Juden in D.« und »Zwischen Rap und Ramadan«, bieten Workshops für Schulklassen an und holen uns den Orient mit einem reinen Frauenabend und einem reinen Männerabend in den Werkraum.

Heute: Die jungen Autorinnen Lena Gorelik und Sineb El Masrar räumen in ihren Texten humorvoll mit gängigen Vorurteilen und Klischees auf. Lena Gorelik (u.a. bekannt durch »Meine weißen Nächte«) gehört der neuen Generation junger Juden in Deutschland an, die sich über ihre Zukunft, nicht über ihre Vergangenheit definieren wollen. Sie erklärt in ihrem Buch mit dem vollständigen Titel »Lieber Mischa … der Du fast Schlomo Adolf Grinblum geheißen hättest, es tut mir so leid, dass ich Dir das nicht ersparen konnte: Du bist ein Jude« ihrem Sohn, wie er sich später einmal ihrer mütterlichen Fürsorge entziehen kann, warum bei Festen immer viel geweint wird, obwohl seine Eltern nicht gläubig sind, und wie er es auf die Liste der 10 coolsten Juden der Welt schafft.
Die marokkanisch-stämmige Autorin und Journalistin Sineb El Masrar (Herausgeberin und Chefredakteurin des Frauenmagazins »Gazelle«) erzählt in »Muslim Girls«, wie junge muslimische Frauen in Deutschland leben, wie sie um Unabhängigkeit kämpfen und wo sie ihren Platz in der Gesellschaft sehen. Sineb El Masrar zeigt auf, dass das Bild in der Öffentlichkeit nicht die Lebenswirklichkeit vieler junger Musliminnen trifft und spricht aus, was viele von ihnen denken: Augen auf, wir sind längst angekommen!
Doppel-Lesung: Di. 14.2.12, 19 Uhr, Werkraum

Themenwoche verfolgen und bei der Recherche mitmachen unter: www.theater.freiburg.de/deutschland

ZAUBERFLÖTE BACKSTAGE! – IM STELLWERK

7. Februar 2012 | VON: kathiKeine KommentareKategorie: Laborblog

Sarah und Maik zu Besuch bei Falk im Stellwerk

Vierzehn Schüler des Musik-Profilkurses Klasse 11 am Rotteck-Gymnasium konnten bei der Produktion »Die Zauberflöte« hinter der Bühne Mäuschen spielen und haben in einzelne Abteilungen reingeschaut.

Im ersten Teil unserer Blog-Reihe »Zauberflöte backstage!« berichten Sarah Beyer und Gabriel Deiana-Schöninger von ihrem Besuch bei den Beleuchtungsexperten im Stellwerk …

»Am Donnerstag, den 13. Oktober 2011, waren wir in der ›Zauberflöte‹. Allerdings nicht als Zuschauer, sondern im Hintergrund: Wir saßen im Stellwerk, von wo aus die gesamte Beleuchtung gesteuert wird. Das Stellwerk liegt hinter dem Zuschauerraum ganz oben über dem zweiten Rang. Durch ein großes Fenster hat man einen kompletten Überblick über die Bühne und fast den gesamten Zuschauerraum. An diesem Abend hatte Falk Syring Dienst im Stellwerk, der uns später am Abend auch all unsere Fragen beantwortet hat.
Bis zur Vorstellung war allerdings noch einiges zu erledigen. Jeder einzelne Scheinwerfer musste kontrolliert werden, ob er auch richtig eingestellt ist. Das alles läuft über Falk, der dann immer das Licht anmacht, welches vom Beleuchtungsmeister auf der Bühne verlangt wird.

Insgesamt gibt es ungefähr 700 Bühnenscheinwerfer, jeder hat seine eigene Bezeichnung und alle werden vom Stellwerk koordiniert. Dementsprechend ist das alles mit einer relativ komplizierten Technik verbunden. Für die Aufführung ist alles schon so eingespeichert, dass Falk nur noch zum richtigen Zeitpunkt auf einen Knopf drücken muss, damit sich das Licht auf der Bühne verändert. Dieser richtige Zeitpunkt wird von der Inspizientin durch einen ›Achtung-Signalton‹ an Falk weitergeben, der dann direkt die Taste für den Lichtwechsel drücken muss, sobald es aufhört ›piep‹ zu machen.

Um 19 Uhr haben wir dann für 25 Minuten eine Pause gemacht, da die Besucher schon zum Teil auf ihren Plätzen saßen und damit auch die Zeit des Einleuchtens beendet war. Kurz vor Beginn der Vorstellung waren wir – wie auch alle anderen Beteiligten der Vorstellung – wieder an unserem Platz. Dafür sorgte auch die Inspizientin, welche am Abend immer alles koordiniert und die Mitarbeiter über eine Lautsprecheransage auf den Vorstellungsbeginn hinweist.

Während der Vorstellung lief dann alles ganz einfach ab. Falk bekam seine Anweisungen, wann er die Taste drücken muss, damit sich die Beleuchtung veränderte. Insgesamt war es ein sehr interessanter und toller Abend, denn man hat die Aufführung aus einer anderen Perspektive mitbekommen. Zudem bekommt man einen winzigen Teil der gesamten Aufführung genauer mit, und wenn wir Fragen hatten, hat uns Falk die gerne und ausführlich beantwortet. Es ist auf jeden Fall eine ganz neue Erfahrung gewesen.«

SPIEL DOCH MAL DAS LIED VOM ALIEN

5. Februar 2012 | VON: emmkahKeine KommentareKategorie: »Freiburg Alien City«

Rock 'n Roll ist in jeder Galaxie Rock 'n Roll!

Viele von uns kennen es. Dieses diffuse Gefühl: Da ist irgendetwas an Freiburg, das einfach nicht von dieser Welt stammen kann. Diesem Fremden gehen wir im Projekt »Freiburg Alien City« (Premiere am Sa. 3.3.12 im Werkraum) auf den Grund.

Passend dazu präsentieren wir heute die Youtube-»Alien City«-Playlist – mit garantiert stilsicheren Musikbeiträgen rund um die thematischen Schwerpunkte »Extraterrestrisches in der Pop-Musik« und »nicht-humanoide Performance«.

1. Crash eines Alien-Beaus – Andreas Dorau: »Fred vom Jupiter«

Da kann man sich noch etwas in Punkto Bühnenbild abgucken!

»Er kam vom and’ren Stern / er landete nicht gern / es musste aber sein / der Sprit ging aus.
Die Luke, die ging auf, / da sprang ein Mann heraus. / Ich sah ihn nur kurz an, Oje!«

2. Spinnen vom Mars – David Bowie: »Ziggy Stardust«

3. Die humanoidfreie Bühne – Kraftwerk: »Wir sind die Roboter«

»Wir funktionieren Automatik / jetzt wollen wir tanzen Mechanik.« 

4. Wenn Menschen Nicht-Menschen lieben – The Kelly Family: »Fell in Love with an Alien«

Sehr vorbildlich: In der singenden Großfamilie ist Platz für extraterrestrische Lebensabschnittspartner.

5. Neuer Deutscher Weltraum – Peter Schilling: »Major Tom«

Bei Schillings Hitparaden-Auftritt kann man sich jede Menge Inspiration fürs Kostümbild (Stichwort: Gitarre und Bass) holen.

6. Eine neue Religion? – Gary Numan: »Praying to the Aliens«

7. Definitiv vom anderen Stern – Blue System: »Praying to the Aliens«

Keine Sorge: Auf dieses besondere Kleinod synthetischer Pop-Musik der frühen 90er-Jahre werden wir im Stück nicht zurückgreifen.

GLÜCKWUNSCH, KRÄUTERHEXE!

4. Februar 2012 | VON: emmkahKeine KommentareKategorie: Aktuelles

Kräuterhexe (l.) und Balduin Pfefferkorn (r.)

Freiburg / Blocksberg. »Nun kann ich mir morgens endlich wieder eine Tasse Kräutertee herbei hexen«, freut sich die strahlende Hexe. Ihr wurde vor drei Jahren bei kultischen Feierlichkeiten auf dem Blocksberg der Hexenbesen entwendet (wir berichteten).  Betroffen waren neben der Kräuterhexe auch weitere namenhafte Mitstreiterinnen aus dem Zaubermilieu – wie die Sumpf- und die Nebelhexe.
Für die bekannten Grand Dames des Übersinnlichen begann eine magiefreie Zeit, in der liebgewonnene Zaubersprüche wirkungslos blieben und alltägliches Hexenwerk mit einem Mal ganz konventionell von Hand ausgeführt werden musste.
»Manchmal war es wirklich arg für uns. Können Sie sich vorstellen, wie schwierig es ist, das Moor, in dem ich lebe, ohne Zauberkräfte sauber zu halten?« betont eine nachdenkliche Sumpfhexe.
»Wir hatten genug vom untätigen Däumchendrehen und vom wirkungslosen Hokuspokus«, erzählt die Nebelhexe, »daher meldeten wir uns in der Freiburger Hexenschule an.«
Es folgten Lehreinheiten in den Kategorien »Hexenliederkunde«, »Grundkurs Zauberei I« sowie »Einführung in die Kunst der magischen Tänze«. Manchmal hätten sie nicht daran geglaubt, die erste Reifeprüfung ablegen zu können, berichtet die Kräuterhexe: »Ich wollte schon aufgeben: Zuviel Stoff, zu wenig Zeit! Doch nun haben wir es ja geschafft. Nicht mit einem 1,0-Abschluss – aber wer fragt später im Walpurgisfeuer schon nach Schul-Noten?«

Zwar nicht 1,0-Abschluss, aber dennoch glücklich: Kräuterhexe mit Herrn Pfefferkorn

Sichtlich erleichtert nimmt die Kräuterhexe das Diplom der bestandenen Prüfung von Balduin Pfefferkorn (39) entgegen, der es ihr im Namen der kleinen Hexe gerne überreicht: »Wir wünschen der Kräuterhexe auf ihrem weiteren privaten und hexalischen Lebensweg alles nur erdenklich Gute«, sagt der sympathische Manager der kleinen Hexe, während er die frischgebackene Absolventin herzlich in den Arm nimmt.

Weitere Informationen zur Freiburger Hexenschule sind auf der Website der Einrichtung abrufbar.

KEIN TAG OHNE DAS JUNGE THEATER

1. Februar 2012 | VON: emmkahKeine KommentareKategorie: Aktuelles

Februar 2012 – Monat des Jungen Theaters

Sternchenthemen-Woche vom 6. bis 10.2.12: Bevor das Abitur in Baden-Württemberg beginnt, haben Schülerinnen und Schüler auch in diesem Jahr die Möglichkeit, sich im Theater Freiburg nochmals mit Kleist, Kafka und Co. zu beschäftigen. Wir zeigen unsere eigenen Inszenierungen von »Michael Kohlhaas« und »Der Besuch der alten Dame« und untersuchen in Vorträgen die Themen »Recht und Gerechtigkeit« bei Kleist und bei Dürrenmatt sowie »Macht und Recht« bei Kafka. Außerdem haben wir die Inszenierung »Der Prozess« als Gastspiel des Thalia Theater Hamburg eingeladen: Gleich dreimal wird der Schauspieler Philipp Hochmair seinen erfolgreichen Soloabend nach Franz Kafkas Roman im Kleinen Haus zeigen.

Am 25.2. um 18 Uhr feiert dann »Spurensuche Grafeneck«, ein Stück zu den NS-Euthanasie-Morden, in der Alten Lokhalle am Güterbahnhof Premiere. Grafeneck ist ein Barockschloss auf der Schwäbischen Alb. Hier wurden 1940 über 10.000 Menschen denen man geistige und körperliche Behinderungen zuschrieb vom NS-Regime ermordet. Dahinter steckte kaltes ökonomisches Kalkül gepaart mit dem rassenideologischen Gedanken, die Gesellschaft von sogenannten »Ballastexistenzen« zu befreien. Das Theaterprojekt erinnert an die Biografien der in Grafeneck Ermordeten und plädiert für eine offene Gesellschaft, in der niemand als krank oder minderwertig ausgegrenzt wird. Der Autor Paul Brodowsky erarbeitet mit Realschülern in einer Schreibwerkstatt Texte, die in den Theaterabend einfließen.

In der Themenwoche »Gefilte Fisch und Döner« vom 14. bis 17.2. beschäftigt sich das Junge Theater intensiv mit der jüdischen und der muslimischen in Deutschland: Gibt es »typisch jüdisch« und »typisch muslimisch«? Warum spricht man bei Menschen aus der jüdischen oder muslimischen Kultur von Juden oder Moslems und nicht von Deutschen? Was hat die Herkunftskultur mit der Staatsangehörigkeit zu tun? Eingeladen zu einer gemeinsamen Lesung sind die jungen Autorinnen Lena Gorelik (»Lieber Mischa … Du bist ein Jude«) und Sineb El Masrar (»Muslim Girls«). Außerdem werden die Dokumentarfilme »Die Judenschublade – junge Juden in D.« und »Zwischen Rap und Ramadan« gezeigt.

Weitere Höhepunkte im Monat des Jungen Theaters:

»Kleine Hexe sucht Nachwuchs!«
Abschiedsmitmachsitzkissenkinderkonzert (5+)
Premiere am 4.2., 16 Uhr Werkraum

Filmkonzert Faust
Stummfilm von Friedrich Wilhelm Murnau
live begleitet vom Philharmonischen Orchester
14. & 15.2., 19.30 Uhr, Großes Haus

»Das Kind und die Zauberdinge«
Oper für die ganze Familie von Maurice Ravel (9+)
Premiere am 26.2., 18 Uhr, Großes Haus

Mehr zu diesen Produktionen und weiteren Stücken findet man unter: www.theater.freiburg.de/jungestheater