Archiv für November 2010

DREHT DEN KOPF!

30. November 2010 | VON: emmkahKeine KommentareKategorie: Aktuelles

»Du drehst den Kopf, ich dreh den Kopf«
Finn-Ole Heinrich & Spaceman Spiff  mit Songs und Texten zu Gast im Werkraum

»Lieder, in denen man sich wiederfindet. Mit Sätzen, die so groß sind, dass sie es verdient hätten, dass man sie sich auf den Oberschenkel tätowiert« (Artempire)

Der Autor Finn-Ole Heinrich und der Musiker Spaceman Spiff sind zwei ganz besondere Geschichtenerzähler: Zwei Wortkünstler, jeder für seine Ausdrucksform gefeiert, die seit einiger Zeit gemeinsame Sache machen. Bei ihren Live-Auftritten schaffen sie eine fast schon magische Atmosphäre, mit Songs und Texten, die ungewöhnlich nahe gehen und im richtigen Moment laut knallen. Und das am kommenden Sonntag live und in Farbe im Jungen Theater Freiburg!

Weitere Infos: www.finnoleheinrich.de und www.spaceman-spiff.de

So. 5.12.10, 21 Uhr (Einlass 20.30 Uhr), Werkraum (Zugang über Theatercafé), 8.- / erm. 6.- Euro

DAS LEBEN IST KEIN PORNOFILM

23. November 2010 | VON: emmkahKeine KommentareKategorie: Laborblog

»Sex«

»Was die Schüler und Studenten im Alter von 15 bis 21 Jahren jetzt mit ›Sex‹ auf die Bühne des Freiburger Werkraums bringen, ist so herzerfrischend lustig, frech und offen, dass kein Raum bleibt für eventuelle Verklemmtheiten. Dabei geht es hier nicht nur um den Druck in der Hose, sondern auch um den im Herzen. Weil Mädchen und Jungs zum Thema Lust, Scham und Sehnsucht ganz Unterschiedliches zu sagen haben, erarbeiteten die Projektleiter Margarethe Mehring-Fuchs und Stephan Laur in zwei Gruppen zwei unabhängige Theaterstücke, die auch die Jugendlichen selbst erst kurz vor der Premiere gegenseitig zu Gesicht bekamen. Reiz und Schwierigkeit daran waren sicher, das Ganze ohne das jeweilige Objekt der Begierde in Szene zu setzen. Dafür gibt’s jede Menge karikierte Geschlechtsstereotype, selbst geschriebene Songs (musikalische Leitung: Ro Kuijpers) und eine ordentliche Portion Selbstironie.« (Badische Zeitung vom 23.11.10)

Die gesamte Kritik der Badischen Zeitung zum Doppel-Theaterprojekt »Sex« kann man hier abrufen!

VOM ZUCKERGUSS IM VAMPIRLAND

23. November 2010 | VON: emmkahKeine KommentareKategorie: Laborblog

»Bei komplexen Gruppenchoreografien samt kraftvoller Boden- und Hebefiguren zeigen die jungen Tänzer neben viel Spielfreude ein beeindruckendes Können und viel Präsenz. Die klassischen Musikarrangements werden nun vermehrt von jazzigen, rockigen oder bluesigen Elementen durchzogen, gleich drei Songs kommen dabei sehr gut gesungen auf die Bühne. Das hat Tempo, Zauber und Spannung. Und natürlich lässt Cindy sich am Ende nur allzu gerne von ihrem Süßen beißen.« (Badische Zeitung vom 22.11.10)

Die Badische Zeitung hat die Premiere von »Cinderella« am 19.11. im Kleinen Haus besucht. Die komplette Kritik zu unserem neusten Tanzstück mit Jugendlichen kann man hier auf der Website der BZ nachlesen.

SEX: PROBENFOTOS ONLINE

20. November 2010 | VON: emmkahKeine KommentareKategorie: Laborblog

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Alicia Dorzok und Jacqueline Kaim von der Fotofachklasse der Gertrud-Luckner-Gewerbeschule Freiburg haben die Endproben von »Sex« mit der Kamera begleitet. Die Bilder kann man in unserem virtuellen Fotoalbum ansehen.

WENN DAS KONDOM KLEMMT …

19. November 2010 | VON: emmkahKeine KommentareKategorie: Laborblog

Probenfoto »Sex« (Badische Zeitung)

In der heutigen Ausgabe der Badischen Zeitung findet sich ein Bericht über unser Projekt »Sex«, das am kommenden Samstag zum ersten Mal im Werkraum gezeigt wird. Redakteur Frank Zimmermann hat mit vier Darstellern gesprochen und eine Probe besucht. Den Artikel kann man hier nachlesen!

DAS ERSTE MAL: SEX

17. November 2010 | VON: emmkahKeine KommentareKategorie: Laborblog

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Am 19. und 20. November haben die ersten Neuproduktionen im Theaterlabor Premiere: Am Freitag »Cinderella« im Kleinen Haus, am Samstag »Sex« im Werkraum. Wir verraten euch heute, worum es geht – und worum es wirklich geht!

Worum geht’s?
Männer stehen auf große Brüste und auf schnellen, unverbindlichen Sex. Frauen auf Zärtlichkeit, Kuschelsex und romantische Mondscheinspaziergänge … Aber kann das nicht alles auch umgekehrt sein? Oder ganz anders? Wieso gibt es ständig Missverständnisse zwischen Männern und Frauen bezüglich Liebe und Sex? In diesem Projekt werden wir kein Blatt vor den Mund nehmen und dem ewigen »Drama« von Liebe und Sex sinnlich-theatralisch auf die Spur gehen – und zwar aus weiblicher und aus männlicher Sicht: Eine Gruppe junger Frauen und eine Gruppe junger Männer erarbeitet getrennt voneinander einen zweiteiligen Theaterabend.

Worum geht’s eigentlich?
Laila, 17 Jahre: »Im Frauenteil des Stückes geht es um Solidarität unter Mädchen, um Pannen in der Liebe, natürlich um ein Aufklärungsgespräch und um das berühmte »erste Mal« – es ist mal ernst, mal sehr lustig oder schön sinnlich. Jede von uns macht verschiedene Erfahrungen mit Liebe und Sex, gute und auch mal nicht so gute, und jede hat andere Ansichten. Wie war das erste Mal? Wie geht man damit um, und wie geht es danach weiter?«
Jan, 14 Jahre: »Im Part der Jungs geht es um Vorurteile gegenüber Jungs, die da wären:  Männer und Jungs wollen immer nur Sex, sind unromantisch und verstehen die Frauen nicht. Diese Klischees stellen wir zugespitzt dar, um klar zu machen, dass sie so nicht stimmen.«

Das erste Mal: Sa. 20.11.10, 18 Uhr, Werkraum

PREMIERENFIEBER: CINDERELLA

16. November 2010 | VON: emmkahKeine KommentareKategorie: Laborblog

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Am 19. und 20. November haben die ersten Neuproduktionen im Theaterlabor Premiere: Am Freitag »Cinderella« im Kleinen Haus, am Samstag »Sex« im Werkraum. Wir verraten euch heute, worum es geht – und worum es wirklich geht!

Worum geht’s?
Cinderella ist anders als die anderen. Sie interessiert sich nicht für  die oberflächlichen Gespräche ihrer Stiefschwestern über Klamotten  und Soap-Operas und trägt nicht das angesagteste Outfit. Ihre Fragen an die Welt sprüht sie in bunten Bildern an Wände und Fassaden.  Als sie von den geheimnisvollen Parties im alten U-Bahnhof hört, ist sie sofort begeistert … Nach den Erfolgen von »Fast Forward«, »Romeo und Julia« und dem Insektenmusical »Flokati« bringen Emma-Louise Jordan und Gary Joplin ein neues Tanzstück mit Jugendlichen auf die Bühne. Das eigens für diese Inszenierung gebildete Jugend-Kammerorchester  vereint Prokofjevs Kompositionen mit modernem Industrial Sound, HipHop, Jazz und Country-Music. 48 Jugendliche sind diesmal beteiligt.

Worum geht’s eigentlich?
Chiara, 17 Jahre und Stefan, 15 Jahre: »Cinderella ist ja die Geschichte  von Aschenputtel. Unsere Interpretation ist aber anders als das  altbekannte Märchen und natürlich viel cooler! Wir zeigen, dass  Grimms Märchen vom Abenteuer einer Außenseiterin gerade für  Jugendliche aktuell ist. Wir sind gespannt, ob unser Publikum die  Story durch bloßes Tanzen und unsere Ausstrahlung verstehen wird, schließlich ist es ja ein reines Tanzstück – für das wir übrigens richtig hart trainieren! Die Inszenierung ist fantasievoll und  hat einen hohen Spaßfaktor.«

Premiere: Fr. 19.11.10, 18 Uhr, Kleines Haus

BACKSTAGE BEI CINDERELLA

9. November 2010 | VON: kathiKeine KommentareKategorie: Laborblog

Wie kommt man in ein Theaterlabor-Projekt? Wie sind die Proben und wie die anderen Jugendlichen? Ist man aufgeregt? Chiara De Maio und Stefan Heitzler tanzen beide beim Theaterlabor-Projekt »Cinderella« mit, das am 19. und 26. November Premiere im Kleinen Haus feiert. Hier verraten sie, warum sie Theaterlaboranten sind, und was uns als Zuschauer bei »Cinderella« erwartet.

Chiara De Maio und Stefan Heitzler

Wie sind wir zu »Cinderella« gekommen?
Stefan: Meine Brüder haben bei den vorherigen Projekten »Romeo & Julia« und »Flokati« von Gary Joplin und Emma-Luise Jordan  im Orchester mitgemacht und so kam es dazu, dass ich auch Lust gekriegt habe, dabeizusein. Somit bin ich im Februar ohne jegliche Erwartungen zum Probetraining gegangen …
Chiara: Das ist witzig, denn ich kam wegen meiner Oma dazu. :P
Wissend, dass ich gerne tanze, hat sie mich auf eine kleine Anzeige in der Badischen Zeitung aufmerksam gemacht und somit habe ich beschlossen, mal aus Spaß zu dem Probetraining zu gehen.

Hat es sich für uns gelohnt, bei »Cinderella« mitzumachen?
Chiara:
WAS IST DAS DENN FÜR EINE FRAGE! Jaaaaaa, absolut! Ich könnte mir die Zeit ohne »Cinderella« gar nicht mehr vorstellen. Man hat sich eigentlich sofort wohl gefühlt, weil Gary und Emma von Anfang an offen, lustig, herzlich, geduldig und aufmerksam waren. Außerdem versteht sich unsere Gruppe einfach super gut!
Stefan:
Ja sehr, denn ich habe viele neue Leute kennen gelernt und viele neue Erfahrungen sammeln können. Es nimmt zwar viel Zeit in Anspruch, doch das ist es auf jeden Fall wert!

Wie fühlen wir uns während der Proben?
Beide:
Ach, der Spaßfaktor ist immer super hoch! Man ist zwar manchmal müde, aber die ganzen Witze von Emma und Gary heitern einen echt auf. Vor allem die merkwürdigen Aufwärmübungen … An Konzentration sollte es einem bei den Proben nie fehlen, doch ein Witzchen zwischendurch ist immer drin! :P

Wie ist das Verhältnis zu den anderen?
Stefan: Das Verhältnis mit allen ist gut, wir verstehen uns immer besser!
Chiara: Ja, es wächst eigentlich von Probe zu Probe. Die viele Zeit, die wir miteinander verbringen, gibt uns die Möglichkeit, uns echt gut kennen zu lernen. Ich habe hier Menschen kennen gelernt, die ich ganz doll lieb hab.
Ich hoffe bloß, dass wir uns nicht alle aus den Augen verlieren wenn »Cinderella« vorbei ist!

Und wie sind die Choreographen Gary und Emma?
Wir haben bei dieser Frage beide sehr lange gegrübelt, denn es gibt KEINE Worte um sie zu beschreiben, aber spontan kam uns: Sie sind einfach nur SAUCOOL! Für die ältere Generation übersetzt: Sie sind der absolute Oberhammer! ;)

So langsam kommt es zum Endspurt, werden wir nervös?
Stefan: Noch nicht, ich kann mir noch gar nicht vorstellen, dass es bald losgeht.  Ich werde wahrscheinlich ziemlich aufgeregt sein kurz vor dem Auftritt, das ist sicher!
Chiara: Ohjaa! Das glaube ich auch. Man merkt zwar schon an den Proben, dass wir nicht mehr so viel Zeit haben, aber aufgeregt an sich bin ich noch nicht so doll. Ich freue mich schon jetzt so riiiiiiesig wenn ich an die Vorstellungen denke … An meinen Adrenalinspiegel will ich aber noch nicht denken, ich bin ja schon beim Vortanzen während der Proben aufgeregt. :D

Gefällt uns die Freiburger Inszenierung von »Cinderella« ?
Beide: Ja, sie gefällt uns, denn sie beinhaltet viel Kreativität, Fantasie und Spaß und man merkt, dass wirklich viel Arbeit dahinter steckt …
»Cinderella« ist ja die Geschichte von Aschenputtel. Unsere Interpretation ist aber anders als das altbekannte Märchen und viiiiiel cooler. Cinderella geht zum Beispiel nicht auf einen Ball, sondern auf eine geheime Party in einem alten Bahnhof … Wir sind aber mal gespannt, ob man die Story durch bloßes Tanzen und unsere Ausstrahlung verstehen wird, schließlich ist es ja ein reines Tanzstück.

Wenn ihr mehr zu »Cinderella« erfahren wollt, schaut euch die Vorstellungen an: Fr. 19.11., 18 Uhr / Fr. 26.11., 18 Uhr / So. 5.12., 18 Uhr / Fr. 10.12., 20 Uhr / Mi. 15.12., 18 Uhr / Di. 28.12.10, 18 Uhr, Kleines Haus

Weitere Termine findet ihr im aktuellen Spielplan.

Wir müssen jetzt zu den Proben, denn Cinderella vermisst ihren Schuh und die Vampire und Partygirls warten auf uns …
Chiara und Stefan

CINDERELLA: PROBENFOTOS ONLINE

5. November 2010 | VON: emmkahKeine KommentareKategorie: Laborblog

Am 19. November hat unser großes Tanzprojekt mit Jugendlichen »Cinderella« im Kleinen Haus Premiere. Fotograf Matthias Kolodziej hat letzte Woche die Proben besucht und einige Erinnerungsfotos mitgebracht, die man sich hier anschauen kann. Die Vorstellunsgtermine sind außerdem im Spielplan des Theater Freiburg abrufbar.