PROJEKT Y: ASKIM

28. April 2009   |   VON: Michael KaiserKeine KommentareKategorie: 2009/10

Theaterprojekt mit Freiburger Schülern
Gemeinschaftsprojekt von Albert-Schweitzer-Schule III, Schenkendorfschule, Nachbarschaftswerk, Verein Ypsilon & Theater Freiburg

askim_gp_3.jpg

Das bereits zweimal erfolgreich durchgeführte Kooperationsprojekt zwischen dem Theater Freiburg, dem Verein Y und Schülerinnen und Schülern der Albert-Schweitzer-Schule III wurde in diesem Jahr um das Nachbarschaftswerk und Schüler der Schenkendorfschule erweitert. Dieses Projekt hatte zum Ziel, ein Stück aus der Lebenswelt von Jugendlichen – mehrheitlich Sinti und Roma – auf die Bühne zu bringen. Alltagssituationen lieferten Elemente für die spielerische Auseinandersetzung mit den Themen, die die Jugendlichen in die wöchentlichen Proben mitbrachten.

Aus Textfragmenten, Geschichten und Improvisationen entstanden Handlungsstränge, die sich im Lauf der Probenarbeit zu einem Stück zusammenfügten. Durch das verbindende Element der Musik, die auch
während der Proben immer präsent war, entstanden beeindruckende Songs. Das ganze Stück entwickelte sich durch Ideen und Kompositionen der Schülerinnen und Schüler.

Im Projekt »Askim« zeigt sich die Alltagswirklichkeit dieser Jugendlichen sowohl in der Konflikthaftigkeit wie auch in den Visionen, Wünschen und Traditionen. Brüche, die das Leben zwischen den Kulturen bestimmen, kommen durch die Szenenabfolge von Textpassagen, Filmsequenzen, Tanzszenen und Gesang zum Ausdruck. In diesem Stück gelingt den Jugendlichen in besonderer Weise die Identifikation mit beiden Kulturen, ihrer ursprünglichen und der hiesigen. Sie zeigen uns ein breites Spektrum ihrer Lebenswirklichkeit und öffnen den Vorhang für eine fragile Welt der Grenzgänger…

Weitere Infos zum Verein Y und seinen Projekten unter: www.kulturundbildung.de

Projektleitung: Raimund Schall, Milena Vogt, Joe Killi

Projektpräsentation: 16., 17., 18. Oktober 2009, Werkraum

Projekt Y: Askim

Theaterprojekt mit Freiburger Schülern (Fotos: Timo Brinkmann, Claudia Kanik)

Hinterlasse eine Antwort