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DAS WAR DIE SPIELZEIT 2013/14

27. Juli 2014 | VON: Michael KaiserKeine KommentareKategorie: 2013/14, Aktuelles

So. Die letzten Vorstellungen sind über die Bühne gegangen – und das Team des Jungen Theaters möchte sich zum Saisonabschluss bei allen Zuschauerinnen und Zuschauern bedanken, die uns im letzten Theaterjahr besucht haben. Außerdem danken wir herzlich Charis Amend, Jaska Gering und Judith Holland-Moritz, unseren drei Freiwilligen im FSJ Kultur, für ihre Mitarbeit und ihren großartigen Einsatz!

Zum Abschluss einer äußerst spannenden, intensiven und ereignisreichen Spielzeit möchten wir einige Höhepunkte nochmals blogmäßig-visuell Revue passieren lassen:

August 2013: Die Nachwuchstanzgruppe SoLD (School of Life and Dance) reiste mit Graham Smith nach Jerusalem, um dort mit Jugendlichen vor Ort ihr Projekt »Zeitraffer – Parzival« fortzuführen. Es war ein intensiver und sehr erfahrungsreicher Trip für unsere SoLD’ner – zwei Wochen voller Improvisation, schmerzhafter Videodrehs und neuen Freundschaften. Der Gegenbesuch der Gruppe aus Jerusalem steht im Oktober 2014 an.

Wieder nach Freiburg zurückgekehrt, fragte Mr Smith Anfang November 2013 in der Tanzperformance »Der Nächste« (übrigens wieder im Spielplan ab 25. Oktober 2014) seinen damals neunjährigen Sohn Simão: Ist Theater Leben? / Simão: Ja. / Graham: Ist das Leben Theater? / Simão: Nein / Graham: Was ist der Unterschied? / Simão: Man kann ohne Theater leben, aber ohne Leben, gibt‘s kein Theater.

Im November kam nicht nur »Der Nächste«, sondern auch das Sams nach Freiburg. Regisseurin Inda Buschmann wird in der kommenden Spielzeit erneut für das Junge Theater tätig sein und im Kleinen Haus »Rico, Oskar und die Tieferschatten« nach dem Roman von Andreas Steinhöfel inszenieren.

Unser Auftragsstück »Falk macht kein Abi« (Uraufführung im November 2013 im Werkraum) von Tina Müller wurde jüngst für den Deutschen Jugendtheaterpreis nominiert: Für »Falk« hatte Tina Müller in Freiburger Schulen recherchiert und ein kontroverses Stück geschrieben – über Leistungsdruck, Anpassung, die große Bildungsfrage und den Mut, Systeme, in denen man steckt, zu hinterfragen.

Tina Müller wird auch in der nächsten Spielzeit an der Entstehung einer Uraufführung am Theater Freiburg beteiligt sein: Für die Stadt-Oper »Die gute Stadt« (Komposition: Sinem Altan) verfasst sie das Libretto. Die Regisseurin von »Falk«, Sylvia Sobottka, wird ebenfalls wieder an unserem Haus arbeiten: Ihre Inszenierung von »Homo Faber« nach dem Roman von Max Frisch ist ab dem 10. Oktober im Kleinen Haus zu sehen.

Im Dezember 2013 luden Ro Kuijpers und das multinationale Heim und Flucht Orchester erstmals zu einem »Import/Export-Jam« in den Werkraum ein – eine Reihe, die 2014/15 fortgesetzt wird:

Januar 2014: Die Oper »Oscar und die Dame in Rosa« nach der Erzählung von Eric-Emmanuel Schmitt wurde im Großen Haus uraufgeführt. Der Protagonist Oscar ist zehn Jahre alt und sterbenskrank. Parallel dazu brachten gesunde Kinder und Jugendliche im Projekt »Die Sache mit dem Leben« die Texte von kranken Gleichaltrigen im Werkraum auf die Bühne.

Ebenfalls im Januar ging die Produktion »Zweier ohne« auf Schultour: Wegen des großen Erfolges beschlossen wir, das Stück ab Mai auch »stationär« im Werkraum zu zeigen. In Sascha Flockens Inszenierung wurde Dirk Kurbjuweits Novelle mit zwei Schauspielern erzählt, die sich mit hohem Körpereinsatz durch die Geschichte bewegten. Sascha Flocken wird sich im Herbst gemeinsam mit Ricarda Reuter vom Theater im Marienbad um das Jugend- und Schulprogramm des Festivals »Politik im Freien Theater« (13. bis 23.11.14) kümmern und den wunderbaren Roadmovie-Roman »Tschick« von Wolfgang Herrndorf inszenieren (Premiere Ende November @ Werkraum).

Am 31. Januar 2014 wiesen sich 18 unerschrockene Freiburger zwischen 18 und 30 Jahren in die »Intensivstation« ein. Im Gepäck hatten sie Schlafsack, Zahnbürste und Koffeinschokolade. Während sich die Erde einmal um die eigene Achse drehte, stellten sie eine komplette Theater-Performance auf die Beine. Die Fortsetzung dieses Experiments folgt im Januar 2015!

Außerdem wird das »Intensiv«-Team – Benedikt Grubel, Michael Kaiser und Ina Annett Keppel – ab November 2014 mit einer wild gemischten Gruppe an dem retrofuturistischen Theaterprojekt »Käpt’n Analog und die Digital Natives« arbeiten.

März 2014: Im Tanztheaterstück »Backwards Dreaming« erkundeten die Choreografen Gary Joplin und Emma-Louise Jordan mit Mitgliedern der Seniorentheatergruppe »die methusalems« biographische Möglichkeitswelten. Mit Unterstützung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen haben sie ihre Lebenslinien entsponnen und verschiedenen Optionen ausgelotet, sie neu miteinander zu verknüpfen.

BTW: Gary und Emma werden die Spielzeit 2014/15 mit ihrer Neu-Produktion, dem Musical »Frühlings Erwachen«, im September eröffnen.

Eben noch in Freiburg, bald schon in Berlin: Das Lese-Spektakel »Die erstaunlichen Abenteuer der Maulina Schmitt« mit Autor Finn-Ole Heinrich und Musiker Spaceman Spiff hatte im April 2014 Premiere im Werkraum. Im September reist die Produktion nun in die Hauptstadt, um im Theater an der Parkaue einige feine Maulplosionen vom Stapel zu lassen.

Spaceman Spiff wird zudem im November in den Werkraum zurückkehren, um dort ein Konzert seiner »Endlich nichts«-Herbsttour zu spielen.

»Jetztwiederchipsandertheaterkasselösen uuund zu-stei-gen. Das geht ab ab ab ab ab …!« – hieß es im Juni beim Slam-Spektakel »Rausch + Rummel« in der Theaterhalle auf dem Gelände der Brauerei Ganter.

Juli 2014: In »Hesch Affekte?« stand der gesamte vierte Jahrgang der Vigelius-Grundschule, insgesamt 71 Schülerinnen und Schüler, auf der Bühne. Inspiriert von der Barockoper »Dardanus« von Jean-Philippe Rameau untersuchten die Kinder das Theater als große Bilder- und Gefühlsmaschine.

So. Jetzt machen wir erst einmal Sommerpause – und im September starten wir mit dem Musical »Frühlings Erwachen« in die Spielzeit 2014/15.

Was wir sonst noch so im kommenden Theaterjahr planen und bei welchen Projekten man aktiv mitmachen kann, ist in unserer interaktiven Spielzeitvorschau erkundbar: www.junges.theater.freiburg.de

Bis dahin wünschen wir allen einen tollen Sommer!
Michael Kaiser, Benedikt Grubel, Thalia Kellmeyer, Gunda Möller, Noemi Kriener und Graham Smith


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INTENSIVSTATION

30. September 2013 | VON: Michael Kaiser5 KommentareKategorie: 2013/14

Performance nach 24 Stunden Theater-Exil: Am 31. Januar 2014 um 19 Uhr Mitteleuropäischer Zeit wiesen sich 18 unerschrockene Freiburger zwischen 18 und 30 Jahren in die Theater-Intensivstation ein. Im Gepäck hatten sie Schlafsack, Zahnbürste und Koffeinschokolade. Und sie kannten sich nicht. Während sich die Erde einmal um die eigene Achse drehte, stellten sie eine ganze Theater-Performance auf die Beine. Eine Nacht und ein Tag im Werkraum, mit wenig Schlaf, Bühnennebel, kalten Getränken und Lampenfieber. Nur 24 Stunden blieben ihnen, bis das Publikum am 1. Februar 2014, wieder um 19 Uhr MEZ, vor der Tür stand.

Karten gab es ab 31.1.14, 19 Uhr, ausschließlich über eine mobile Handynummer. Tickets wurden im Tausch gegen Nahrung und / oder Requisiten abgegeben. Konzept, Raum und künstlerische Leitung: Benedikt Grubel, Michael Kaiser, Ina Annett Keppel. Wir danken der dpa – Deutsche Presse-Agentur GmbH für die freundliche Unterstützung.

Ticker »Intensivstation« – Fr. 31.1. / Sa. 1.2.14

So. 9.2.14, 17.37 Uhr

Eine Woche später: Im 4:09-minütigen Trailer kann man (falls man nicht live vor Ort war) erahnen, wie die 45-minütige Performance nach 24 Stunden Theater-Exil ausgesehen hat …

Sa. 1.2.14, 20.27 Uhr

Pünktlich um 19 Uhr öffnete sich das Rolltor in der Sedanstraße. »Durch die Nacht …« war das Thema der Performance, »durch das Theater« mussten sich die Zuschauer zunächst den Weg bahnen, um die Intensivstation zu erreichen. Einige Treppen und Gänge später: Volle Hütte, viel Bühnennebel (wie erwartet und angekündigt), der Torben T.-Rap (schon 5.000 Klicks auf YouTube!) und andere Epsioden aus einer Freiburger Nacht. Was für eine Premiere. Was für eine Dernière!

1.2.14 – 18 Uhr (Garderobe voll)

1.2.14 – 20.10 Uhr (Premiere / Dernière)

1.2.14 – 20.10 Uhr (Premiere / Dernière)

Sa. 1.2.14, ca. 17 Uhr

Frisch aus dem Kopierer flattert »Das Manifest«, das die Spielregeln der Performance formuliert und beim Einlass an das Publikum verteilt werden soll. Die Generalprobe war auf 17 Uhr angekündigt. Ihr Beginn verschiebt sich um voraussichtlich 15 bis 20 Minuten.

Hier der Original-Wortlaut:

DAS MANIFEST

  • Das Publikum betritt das Theater nicht über den herkömmlichen Besuchereingang, sondern über das Rolltor in der Sedanstraße. Empfangt es dort und führt es in den Werkraum.
  • Der Text »Durch die Nacht«, der das Thema unserer Performance umreißt, muss am Rolltor von einem / von mehreren Performern vorgetragen werden.
  • Jede zweite Person auf der Bühne muss ihr Kostüm während der Vorstellung einmal sichtbar wechseln.
  • Mindestens 12,5 % des Textes in der Performance müssen singend vorgetragen werden.
  • Mindestens ein Performer muss in der Vorstellung sechs Auf- und fünf Abtritte haben.
  • Alle Requisiten, die das Publikum im Tausch für eine Eintrittskarte abgegeben hat, müssen auf der Bühne im Einsatz sein.
  • Auf der Bühne gibt es eine Sonnenbrille, die jeder im Verlauf der Vorstellung mindestens einmal getragen haben muss.
  • In mindestens zwei Szenen muss die Nebelmaschine zum Einsatz kommen.
  • Es muss eine Person (zumindest kurzzeitig) auf der Bühne stehen, die zu Probenbeginn noch nicht Teil der Gruppe war.
  • Auf der Bühne muss eine ungerade Anzahl an Plastikblumen auftauchen.
  • Mit dem Publikum muss eine Abstimmung über den weiteren Verlauf der Performance durchgeführt werden.
  • Die Performance darf eine Dreiviertelstunde nicht überschreiten.
  • An einem Punkt der Performance muss es für zwei Minuten mucksmäuschenstill sein (bei jedem Husten startet der Countdown aufs Neue).
  • Nur Bene, Ina und Michael haben während der Performance die Macht über Licht, Video und Ton.
  • Die Umschläge mit den vervollständigten Texten dürfen erst in der Performance geöffnet und vorgetragen werden.
  • Es muss einen echten Kuss auf der Bühne geben, der mindestens 5 Sekunden andauern muss.

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Sa. 1.2.14, 14 Uhr

Seit gefühlten dreißig Minuten schallt der Refrain von »Night Fever« vom Videoschnittplatz, die Gruppe »Torben T.« hat sich nach der ersten Bühnenprobe zur Kritik in das Dr.-Sommer-Foyer zurückgezogen, die Tauschhandel-Gruppe bespricht sich jetzt auf der Bühne, auf der Galerie herrscht derweil hektische Unruhe, da das Textmaterial »Träume« verschwunden scheint … Noch 90 Minuten bis zur Hauptprobe.

1.2.14 – 13 Uhr (erste Bühnenproben)

Update 13.38 Uhr: Entwarnung in Sachen »Träume« – die Textblätter wurden glücklicherweise in der Zwischenzeit in Küchennähe gefunden. Puh.

Update 14 Uhr: Die Tauschbörse an der Pforte des Theaters schließt. Der Deal: Bringe uns Nahrung oder ein Requisit, das während der Perfomance benutzt werden muss, und erhalte dafür ein Ticket! Wir danken an dieser Stelle u.a. für die (noch warmen) Schoko-Muffins, die frischen Pizzen und diese Auberginen-Rollen …

Sa. 1.2.14, 9 bis 10 Uhr

1.2.14 – kurz nach 9 Uhr (Schlafplatzimpressionen I)

Sonnenaufgang gegen 8.04 Uhr. Knapp 46 Minuten später werden die Intensivstationauten mit Edvard Griegs  »Morgenstimmung« sanft aus Morpheus‘ Armen gerissen.

1.2.14 – kurz nach 9 Uhr (Schlafplatzimpressionen II)

Um 9 Uhr sind es noch zehn Stunden bis zur Premiere. Morgen-Yoga, Frühstück und Verlesung des »Manifests«. Es ist 10 Uhr. Noch neun Stunden bis zur Dernière.

1.2.14 – kurz nach 9 Uhr (Morgen-Yoga)

1.2.14 – 11.30 Uhr (Tickethotline / Tauschstation: Nahrung gegen Tickets)

Sa. 1.2.14, gegen 2 Uhr

Neue Gruppen wurden gebildet, weitere Missionen verteilt. Damit geht es jetzt zu einer zweiten Runde in die Freiburger Nacht – u.a. mit 20 Euro Fahrgeld in die Taxiwelt oder zum Nachtschalter des St.-Josefs-Krankenhaus …

1.2.14 – 1.57 Uhr (Missionen No. 2 wurde verteilt)

1.2.14 – 1.57 Uhr (Missionen No. 2 wurde verteilt)

1.2.14 – 1.57 Uhr (Missionen No. 2 wurde verteilt)

Fr. 31.1.14, 19 bis 23 Uhr

31.1.14 – ca. 22.10 Uhr (nach der ersten Missionsrunde)

31.1.14 – ca. 22 Uhr (Missionswand)

31.1.14 – ca. 21 Uhr (erste Impros)

Was bisher geschah: Um 18.40 Uhr M.E.Z. fanden sich 18 Intensivstationauten am Bühneneingang des Theaters ein, um 18.52 Uhr pilgerten sie in den festlich geschmückten Werkraum (WR), dort begann um 18.58 Uhr der Countdown, der um exakt 19 Uhr in eine effektüberladene Eröffnungsshow mündete. Im Anschluss daran: Führung durch das Mini-Theater, das im Laufe der Woche im WR eingerichtet wurde (Bühne, Maske, Kostümfundus, Requisite, Nasszellen, Videoschnittplatz, Gerderobenbereich, Abendregie, Dramaturgie / ÖA, Orchester, Foyer, Kantine). Gruppenspeeddating ab 19.20 Uhr und um 20.30 Uhr festliche Auslosung des Themas der Performance. Zur Wahl standen drei Umschläge in Primärfarben mit unterschiedlichen Vorgaben. Nach der Losung: erste Improvisationen zum frisch gekürten Thema (ca. 20.45 Uhr), dann (= 22 Uhr) Bekanntgabe verschiedener Missionen, die im Zeitraum zwischen 23 und 1 Uhr im Stadtraum bewältigt werden sollen. Nach Nachtessen Briefings und Ausflug.

Die Intensivstationauten sind: Yvonne, Lisette, Chris, Bawani, Hannes, Nicoletta, Angelika, Doro, Rabea, Johanna, Liddy, Mia, Toni, David, Rieke, Leonie, Anne und Theresa

PS: Nach nur einer knappen Stunde machten erste Gerüchte die Runde, dass bereits alle Tickets vergeben seien. Das Gerücht wurde kurz darauf von der Tickethotline offiziell bestätigt. Volle Hüte also morgen.

Do. 30.1.14, 22 Uhr

Das Leitungsteam der »Intensivstation« war mehrere Tage in den Untiefen des Theaters unterwegs, um dort das Bühnenbild zusammen zu klauben: Aus Möbel-, Requisiten-, Masken- und Kostümfundus wanderten Unmengen Materials in den Werkraum. Dort warten sie nun auf morgen Abend, 19 Uhr, wenn die Spielerinnen und Spieler den Raum betreten – und in etwa DAS zu sehen bekommen:

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THEATERKLUBS

17. September 2013 | VON: Michael KaiserKeine KommentareKategorie: 2013/14

Bei unseren Theaterklubs für junge Menschen ab 10 Jahren steht das gemeinsame Ausprobieren im Vordergrund. Hier geht es nicht um Schauspielunterricht oder das Aufführen eines fertigen Stücks. In wöchentlichen Treffen erarbeiten die Klubs vielmehr eigene Projekte, die von Fr. 11.7. bis So. 20.7.14 im Rahmen eines Festivals im Werkraum gezeigt werden. Geleitet werden die Klubs von Profis und von angehenden Theaterleuten: Schauspieler_innen, Regieassistent_innen und freien Mitarbeiter_innen des Jungen Theaters.

Sämtliche Plätze für die Spielzeit 2013/14 sind bereits vergeben. Wir können daher keine Anmeldungen mehr annehmen!

Entscheidend für die Teilnahme ist, dass ihr zu den wöchentlichen Workshops kommen könnt, in den Pfingstferien 2014 für Intensivproben und während der gesamten Festivalphase für Endproben und Aufführungen Zeit habt! Die Altersangabe gilt jeweils für den Zeitpunkt der Anmeldung im Oktober. Wir benötigen außerdem von allen Mitgliedern eine gültige E-Mail-Adresse.

Einmaliger Mitgliedsbeitrag für alle Klubs: jeweils 25 Euro (inkl. Theatergutschein). Anmeldung mit ausgefülltem Coupon ab Sa. 12.10.13, 10 Uhr zusammen mit dem Mitgliedsbeitrag an der Theaterkasse – solange Plätze verfügbar sind! Vormerkungen vor dem 12. Oktober sind nicht möglich. Bitte beachtet die Teilnahmebedingungen.

Theaterklub 1 (10-11)
Start: Do. 16.1.14
Treffen: wöchentlich donnerstags von 15.30 bis 17.30 Uhr

Theaterklub 2 (12–13)
Start: Mo. 13.1.14
Treffen: wöchentlich montags von 15.30 bis 17.30 Uhr

Theaterklub 3 (14–15)
Start: Fr. 17.1.14
Treffen: wöchentlich freitags von 15.30 bis 17.30 Uhr

Theaterklub 4 (16-18)
Start: Di. 14.1.14
Treffen: wöchentlich dienstags von 15.30 bis 17.30 Uhr

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SCHOOL OF LIFE AND DANCE

17. September 2013 | VON: Michael KaiserKeine KommentareKategorie: 2013/14, Mitmachen!

Unter dem Namen SoLD – die Abkürzung steht für School of Life and Dance – trainiert Graham Smith seit zwei Jahren Jugendliche zwischen 15 und 25 Jahren, die aus vorherigen Tanz- und Theaterproduktionen hervorgegangen sind. Die Gruppe trifft sich zum Lernen zeitgenössischer Körperund Tanztechniken, zum Improvisieren, Komponieren, zur Film- und Kameraarbeit, Textentwicklung und sogar zum »Urban Gardening«. In der Spielzeit 2013/14 wird es zwei neue SoLD-Gruppen geben – SoLD Sprossen und SoLD Gold. Die Sprossen sind Kinder zwischen 9 und 14 Jahren, und SoLD Gold richtet sich an Menschen ab 50 Jahren. Zwischen den Gruppen soll ein permanenter Austausch stattfinden. Die Absicht ist, alle SoLD-Generationen im Laufe der Zeit zusammenzuführen. Der gemeinsame Nenner ist Tanz: die Freude an Bewegung und den Körper als Medium zu verstehen. Bereits im Dezember 2012 hat Graham Smith außerdem ein weiteres Franchise gestartet – SoLD Jerusalem: Die Freiburger SoLD’ner reisen nach Jerusalem, um dort mit Jugendlichen vor Ort ihr Projekt »Zeitraffer – Parzival« fortzuführen. Im Herbst 2014 kommt dann die gemischte Gruppe arabischer und jüdischer Israelis nach Freiburg.

Weitere Infos: www.sold-tanz.de

Mitmachen!
SoLD Sprossen (9 bis 14 Jahre) – alles zwischen Träumen und Tun / SoLD Original (15 bis 25 Jahre) – Selbstentdeckung und Aktion / SoLD Gold (50+) – Ars Amatoria: Sinnlichkeit und Liebe im Goldenen Alter
Interessiert? Wer bei den Originals, den Sprossen oder den Goldies mitmachen möchte, schreibt uns einfach eine E-Mail.

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HEIM UND FLUCHT ORCHESTER

17. September 2013 | VON: Michael KaiserKeine KommentareKategorie: 2013/14, Mitmachen!

Heim und Flucht Orchester
Ein multinationales Orchester am Theater Freiburg (16+)

Ein Orchester mit internationalem Flair: Das Heim und Flucht Orchester ist eine seit 2012 existierende musikalische Gruppierung, in der junge Menschen aus verschiedenen Kulturen aufeinandertreffen und aus dem Pool mitgebrachter musikalischer Ideen gemeinsam neue Musik kreieren. Es entsteht eine explosive Mischung aus Balkanbeats, afrikanischem Gesang, heißen Percussion-Rhythmen und abendländischem Streichersound. Improvisation und der Spaß am gemeinsamen Musizieren stehen dabei im Vordergrund.

Leitung: Ro Kuijpers
Unterstützt von der Stiftung Theater Freiburg, der Badischen Zeitung und der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau.

Mitmachen!
Teilnehmen können Sängerinnen und Sänger sowie Instrumentalisten aller Kulturen zwischen 16 und 35 Jahren. Die Proben finden immer mittwochs von 18 bis ca. 20.30 Uhr statt.
Zur Anmeldung und für weitere Informationen sende uns bitte eine E-Mail (Betreff »Heim und Flucht Orchester«) mit deinem Namen, Instrument und Alter.

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Import/Export-Jam

Heim und Flucht Orchester and friends: Workshop-Konzert-Session (16+)

Ein Konzert, bei dem man Bandmitglied, Publikum und Partytier in Personalunion sein kann – wo gibt‘s denn so was?! Na, im Werkraum natürlich, wenn das Heim und Flucht Orchester, nach seinem fulminanten Start in der letzten Spielzeit, seine Reihen öffnet und spontan Entschlossene dazu einlädt, mit oder ohne Instrument an diesem außergewöhnlichen Abend teilzunehmen. Musikalisch geht es weltgewandt und multikulturell zu. Wir jammen und experimentieren mit Balkanrhythmen, euren Instrumenten und dem Moment – mit viel Spaß an der Musik und offenem Ausgang!
Ablauf: 17.30 Uhr Workshop / 20 Uhr Konzert mit allen / dann: Jam-Session und offenes Ende

Leitung: Thalia Kellmeyer, Ro Kuijpers
Unterstützt von der Stiftung Theater Freiburg, der Badischen Zeitung und der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau.
Fr. 6.12.13 / 21.2.14 / 27.6.14, Werkraum

Mitmachen!
Teilnehmen können alle ab 16 Jahren mit oder ohne Instrument. Es ist auch möglich, nur zum Zuhören zu kommen. Instrument bitte ggf. selbst mitbringen..

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DIE SACHE MIT DEM LEBEN

17. September 2013 | VON: Michael KaiserKeine KommentareKategorie: 2013/14

Musikalische Performance mit Texten von kranken Kindern und Jugendlichen

»Mein größter Wunsch ist, um sieben Uhr aufzustehen, in die Schule zu gehen und zwei Stunden Matheunterricht zu haben. Das ist doch komisch, dass ich mich jetzt nach Dingen sehne, die ich vorher Scheiße fand«. Sevval ist 16 und schwer krank, wie alle Kinder und Jugendlichen, die in dem von Kathrin Feldhaus und Margarethe Mehring-Fuchs herausgegebenen Buch »Ich hab jetzt die gleiche Frisur wie Opa« mit Realismus, Fantasie und Humor über das Leben nachdenken, und zwar mit allem, was dazugehört: die Frage nach dem Sinn, Hoffnungen und Zweifel, Gedanken über Gott und Geister, Partys im Himmel, besondere Glücksmomente …
Gesunde Kinder und Jugendliche lassen diese Geschichten in einer szenischen Lesung, begleitet von viel Musik, lebendig werden.

Künstlerische Leitung: Kathrin Feldhaus, Benedikt Grubel, Michael Kaiser, Margarethe Mehring-Fuchs / Musikalische Leitung: Ro Kuijpers / Ausstattung: Nina Hofmann
Ein Projekt von »Element 3 – Jugend, Kultur, Konzept« in Kooperation mit dem Theater Freiburg
Premiere: So. 19.1.14, 19 Uhr, Werkraum

BACKWARDS DREAMING

17. September 2013 | VON: Michael KaiserKeine KommentareKategorie: 2013/14, Backwards Dreaming

Tanzprojekt mit den »methusalems« und Jugendlichen (15+)

Was wäre, wenn man die Chance hätte, rückwärts zu träumen. Wenn man den eigenen Lebensfilm dabei nicht nur sehen, sondern tatsächlich ausprobieren könnte, an welchen Punkten die eigene Biografie anders verlaufen wäre, wenn man alternative Entscheidungen getroffen hätte. In diesem biografischen Projekt erkunden die Choreografen Gary Joplin und Emma-Louise Jordan mit Mitgliedern der Seniorentheatergruppe »die methusalems« diese Möglichkeitswelten. Mit Hilfe von Jugendlichen werden ihre Lebenslinien neu gesponnen, während die jungen Spielerinnen und Spieler erforschen, welche Möglichkeiten vor ihnen liegen und wie viel Kontrolle sie darüber haben, was sein wird.

Künstlerische Leitung: Gary Joplin, Emma-Louise Jordan, Michael Kaiser
Premiere: Sa. 8.3.14, Werkraum

Mitmachen!
Bei diesem Projekt können Jugendliche ab15 Jahren (bis Anfang 20) mitmachen. Die Proben finden ab Ende September 2013 bis Jahresende am Montag- und Mittwochabend statt. Ab Januar 2014 wird am Sonntagnachmittag und Montagabend geprobt. Bei Interesse schicke uns eine E-Mail (Betreff: »Lebenslinien«) mit Kontaktkoordinaten und Geburtsdatum.

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MENTORED JAMMING

17. September 2013 | VON: Michael KaiserKeine KommentareKategorie: 2013/14, Mitmachen!

Workshop für Freiburger Schülerbands mit Mitgliedern des Philharmonischen Orchesters Freiburg (13+)

Ein Ohrenschmaus der ganz besonderen Art: Die Theaterhalle ist an diesem Tag eine offene Bühne für Schülerbands aus Freiburg und Umgebung. Im vorausgehenden Workshop haben interessierte Schülerbands die Gelegenheit, sich exklusiv von Musikern des Philharmonischen Orchesters coachen zu lassen.

Künstlerische Leitung: Tilman Collmer
Sa. 17.5.14, Theaterhalle

Mitmachen!
Teilnehmen können Schülerbands, deren Mitglieder mindestens 13 Jahre alt sind. Sendet bitte eine E-Mail (Betreff: »Mentored Jamming«) mit euren Namen, Alter, Instrumenten und einer kurzen Beschreibung eurer musikalischen Stilrichtung als Band.

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FLUG DURCH DIE STADT

17. September 2013 | VON: Michael KaiserKeine KommentareKategorie: 2013/14, Mitmachen!

Performance von Yamakasi (16+)

Egal ob »L’art du déplacement«, »Parkour« oder »Freerunning« genannt – wer kennt sie nicht, die Menschen, die sich über Mauern schwingen und Wände hochlaufen? Indem sie neue Wege durch den städtischen Raum bahnen, verändern sie unsere Wahrnehmung und unseren Umgang mit diesem. Zum Abschluss der Saison werden die Parkour-Pioniere und Yamakasi-Mitgründer Yann Hnautra und Laurent Piemontesi mit dem Choreografen Tommy Noonan sowie Tänzerinnen und Tänzern aus Freiburg einen außergewöhnlichen Parforceritt durch die Stadt inszenieren.

Termin: Juli 2014, im städtischen Raum und im Theater

Mitmachen!
Infos zum Projekt kann man via E-Mail bei Graham Smith bekommen.

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