Beiträge unter '2012/13'

THEATERKLUBS

30. November 2012 | VON: Michael KaiserKeine KommentareKategorie: 2012/13, Mitmachen!

Theaterklubs

Bei unseren Theaterklubs für junge Menschen ab 10 Jahren stehen Theatergrundlagen und das gemeinsame Ausprobieren im Vordergrund. In wöchentlichen Treffen erarbeiten die verschiedenen Gruppen eigene Projekte, die von Sa. 29.6. bis So. 14.7.13 bei einem Festival im Werkraum gezeigt werden. Geleitet werden die Klubs von Profis und von angehenden Theaterleuten – Schauspielern, Theaterpädagogen, Regieassistenten, Tänzern und Musikern.

Die Theaterklubs 2012/13 sind unterdessen ausgebucht. Wir können daher keine Anmeldungen mehr annehmen.

Theaterklub 1 (10-11)
Start: Do. 10.1.13
Treffen: wöchentlich donnerstags von 15.30 bis 17.30 Uhr
Leitung: Luisa Arnitz, Gunda Möller

Theaterklub 2 (12-13)
Start: Mo. 7.1.13
Treffen: wöchentlich montags von 15.30 bis 17.30 Uhr
Leitung: Sascha Flocken, Henrike Hahn

Theaterklub 3 (14-15)
Start: Fr. 11.1.13
Treffen: wöchentlich freitags von 15.30 bis 17.30 Uhr
Leitung: Caroline Staunton, Sylvia Lutz

Theaterklub 4 (16-17)
Start: Di. 8.1.13
Treffen: wöchentlich dienstags von 15.30 bis 17.30 Uhr
Leitung: Mathias Lodd, Daniela Nik-Nafs

Theaterklub 5 (K1-K2)
Abi-Klub
Start: Di. 23.10.12
Treffen: wöchentlich dienstags von 18 bis 21 Uhr
Leitung: Lukas Müller, Anita Wunderle; Mitarbeit: Simon Goldschagg

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LEARNING BY MOVING

30. November 2012 | VON: Michael KaiserKeine KommentareKategorie: 2012/13

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Gefördert von Tanzfonds Partner – Fonds für Partnerschaften zwischen Tanzinstitutionen und Schulen. Eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes.

»Learning by moving« beschreibt, was derzeit 77 Kinder der dritten Klasse der Freiburger Vigelius-Grundschule in einem intensiven und auf zwei Jahre angelegten Tanz-Schul-Projekt unter der künstlerischen Leitung des Choreographen und Tänzers Graham Smith erleben: mit dem Körper und durch Bewegung bewusst die Welt zu erschließen, seine körperlichen und geistigen Fähigkeiten spielerisch kennen zu lernen und das Wissen, das jedes Kind mit sich trägt, ans Licht zu bringen. Im Team mit Graham Smith unterrichten 10 Tänzer_innen, eine Puppenspielerin und vier Percussionisten in Grundlagen von Bewegung und Tanz. Am Ende des Schuljahres steht eine Aufführung im Kleinen Haus des Theater Freiburg. Doch noch wichtiger als die Aufführung ist der Prozess, der dahin führt.
Kreise, Drehungen, Diagonalen, Richtungen, Rhythmus, Raum, Zeit. Das sind Kategorien, auf denen nicht nur der Tanz, sondern zum Beispiel auch Mathe beruht. Eine ganze Drehung ist gleichzeitig eine Drehung um 360°, eine Vierteldrehung 90°. Durch die körperliche Erfahrung von Dichte, Masse, Volumen, potenzielle Energie und Raumflächen wird hoch-komplexer Lernstoff praktisch und somatisch verstanden. Bei Learning by moving sind immer mehrere Fächer gleichzeitig im Spiel, denn auch Sprache(n), Musik und Rhythmus sind Teil der Bewegungs-Schule. – Manchmal geht es auch darum, zu ver-lernen, was der freien Entfaltung von Körper und Geist im Weg steht: Angst, Scham, Unaufmerksamkeit, Aggression oder Konkurrenzdenken können Kindern wie Erwachsenen im Wege stehen.
Nach einer Intensivwoche im November kommen die Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrern nun ein- bis zweimal wöchentlich während ihrer Schulzeit ins Tanzstudio des Theater Freiburg – mit sichtbarer Freude und mit beachtlichen Fortschritten.

Weitere Infos: www.learningbymoving.wordpress.com

SCHOOL OF LIFE AND DANCE

30. November 2012 | VON: Michael Kaiser4 KommentareKategorie: 2012/13

School of Life and Dance

SoLD steht für »School of Life and Dance« – und ist eine besondere Tanz-Nachwuchsgruppe am Theater Freiburg, die von dem Tänzer und Choreographen Graham Smith geleitet wird. Seit 3 Jahren kommen die Nachwuchstänzer zwischen 15 und 21 Jahren zweimal wöchentlich zum anspruchsvollen Training bei Graham Smith, der Tänzerin Maria Pires und anderen Tanz-Profis zwischen zeitgenössischem Körper- und Tanztechniken, Improvisation Komposition, Film und Kameraarbeit, Textentwicklung und sogar »Urban Gardening«. Es geht um eine grundlegende Wirkung von Tanz und um den Zusammenhang, den intensive Körper- und Selbstwahrnehmung auf andere Bereiche des Lebens hat.
Graham Smith gründete SoLD, um die Arbeit mit den jugendlichen Tänzerinnen und Tänzern von früheren Tanz-Produktionen wie »Herr der Fliegen« weiterführen zu können.
SoLD ist mehr als ein Hobby. Die Schülerinnen und Schüler, Auszubildenden und Studierenden verbringen einen großen Teil ihrer freien Zeit im Theater. Sie erleben es in all seinen inhaltlichen Beschäftigungen, Entwicklungsprozessen und Arbeitsbereichen wie Bühne, Video/Ton und Dramaturgie. Häufig sind die »SoLDner« an Performances im Theater oder im Stadtraum beteiligt oder helfen bei besonderen Projekten aus. Denn Theater / Tanz ist viel mehr als nur auf der Bühne zu stehen. Zu den besonderen Erlebnissen von SoLD gehörte etwa eine Performance an der deutsch-schweizer Grenze in Zusammenhang mit dem dortigen Asylheim oder eine Außenperformance in einem Steinbruch im Kaiserstuhl. Besonders wichtig sind die SoLDner auch für die Arbeit von Graham Smith mit den ganz Kleinen. So waren sie etwa intensiv bei der Produktion »Wunderland Kampffmeyerstrasse« mit der Haslacher Kita Fidibus beteiligt oder, ganz aktuell, bei dem großen Tanz-Schul-Projekt »Learning by moving« in Zusammenarbeit mit der Vigelius-Grundschule. Die meisten der SoLDner wollen keine professionellen Bühnentänzer werden. Vielmehr geht es darum, Tanz als eine zentrale Lebenserfahrung zu begreifen, die in alle anderen alltäglichen Praktiken wie persönliche Bildung, Arbeiten, Zusammenleben einfließt.
In der aktuellen Spielzeit erarbeitet SoLD erstmals eine große Tanz-Produktion für die Hinterbühne des Großen Hauses und wagt sich an den großen Identitätsstoff der Theatergeschichte: Parzival. Der ist ein aufsässiger Ritter, der unzählige eigenwillige Fragen an das Leben stellt. Premiere von »Zeitraffer-Parzival« ist am 15. Juni 2013.

13

24. Juli 2012 | VON: Michael Kaiser3 KommentareKategorie: 2012/13

13 – Dreizehn

Musical von Jason Robert Brown, Buch von Dan Elish und Robert Horn (11+)

Kurz vor seinem 13. Geburtstag steht Evans Leben plötzlich Kopf. Seine Eltern lassen sich scheiden und er muss mit seiner Mutter aus der Weltstadt New York in die Pampa von Indiana umziehen. Schnell ist Evan klar: Entweder er schafft es, in seiner neuen Heimat Appleton so schnell wie möglich die richtigen Freunde zu finden, oder er wird für den Rest seiner Schullaufbahn ins Reich der Streber und Freaks verbannt. Leichter gesagt als getan. Brett, das Sportass der Schule, droht Evans Leben zu ruinieren, wenn dieser ihm nicht ein Date mit Kendra, dem hübschesten Mädchen des Schulhofs, besorgen kann. Patrice, Evans einzige wirkliche Freundin, wendet sich von ihm ab. Lucy, die Zicke vom Dienst, betrügt ihre angeblich beste Freundin Kendra mit Brett, welcher für sie seine Kumpels Malcolm und Eddie sitzen lässt. Und plötzlich brodelt die Gerüchteküche …
Freiburger Jugendliche singen, spielen und tanzen eine energiegeladene Entdeckungsreise darüber, dass»cool« dort ist, wo du’s entdeckst – und manchmal, wo du es am wenigsten erwartest.

Musikalische Leitung: Nikolaus Reinke / Regie & Choreographie: Gary Joplin / Choreographie: Emma-Louise Jordan / Bühne & Kostüme: Birgit Holzwarth
Mit: Anna Lena Auer, Jana Dreßen, Greta Ebeling, Leif Gerhard, Niklas Hötzer, Tara Kaletsch, Susann Ketley, Tom Kolbinger, Jens Lickert, Réne Morelle, Tamara Nüssle, Eli Riccardi, Soramony Sam, Lilli Schilling, Kim Rachel Schlegel, Noemi Soahi, Coura-Lale Tall, Max Thieme / Benjamin Bürklin (Schlagzeug), Felix Jakumeit (Bass), Matthias Winkler (Gitarre)

Premiere: Di. 6.11.12, Kleines Haus
Weitere Aufführungstermine und Tickets unter: www.theater.freiburg.de/spielplan

AKIMBO

24. Juli 2012 | VON: Michael KaiserKeine KommentareKategorie: 2012/13, Akimbo

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Inklusives Tanzprojekt mit Jugendlichen

Seit zwei Jahren erarbeiten die Choreografen Gary Joplin und Emma-Louise Jordan Projekte, die in Kooperation zwischen dem Theater Freiburg und der Esther-Weber-Schule entstehen. Dabei treffen sich junge Menschen mit und ohne Handicap einmal pro Woche in Emmendingen-Wasser, um über Bewegungsimprovisationen der Grundfrage nachzugehen, was in unserer Welt schon »normal« ist, weshalb wir überhaupt so oft in Normkategorien denken und wie groß der Druck ist, dem wir uns innerhalb des gesellschaftlich konstruierten Schubladenrasters aussetzen.

Künstlerische Leitung: Gary Joplin, Emma-Louise Jordan, Michael Kaiser

Präsentation: Februar 2013, Werkraum

ZEITRAFFER – PARZIVAL

24. Juli 2012 | VON: Michael KaiserKeine KommentareKategorie: 2012/13

Zeitraffer – Parzival

Ein dreijähriger interkultureller Austausch mit Blick in die Zukunft

»Zeitraffer-Parzival« ist eine Jugend-Tanz-Produktion der Nachwuchsgruppe »SoLD«, die am 15. Juni 2013 auf der Großen Bühne des Theater Freiburg Premiere feiert. Der Ausgangspunkt ist die Legende von Parzival und der Gral-Saga von Wolfram von Eschenbach und Chrétien de Troyes erzählt. Die School of Life and Dance befasst sich weniger mit den blutigen Schlachten, ritterlichen Abenteuern und Artusritter, sondern mehr mit Parzivals jugendliche Suche nach Identität und Zweck.

SoLD wurde 2011 von Choreograph und Tänzer Graham Smith gegründet und besteht aus einer Gruppe von Jugendlichen mit einem weiten Alters- und Interessenspektrum, die sich in ganz unterschiedlichen Ausbildungsphasen zwischen Schule, Lehre und Studium befinden. Die Leidenschaft, zusammen zu tanzen, verbindet die Gruppe. Die Beschäftigung von SoLD führt weit über den Tanz hinaus: von zentraler Bedeutung ist auch die Auseinandersetzung mit soziologischen Themen, Bildungsfragen, künstlerischen und sozialen Aktionen, dramaturgischem Nachdenken und der Umgang mit anderen künstlerischen Medien wie Video oder Fotografie.
Am Ende läuft alles wieder zu dem Medium zurück, das jedem am nächsten ist: der eigene Körper und dessen Aktionsfähigkeit. Für Graham Smith ist die »Überfahrt« von Adoleszenz zu Erwachsenenalter, diese ebenso prägende wie fragile Entwicklungsphase der Jugendlichen, von besonderer Bedeutung. Die künstlerische Beschäftigung mit einem der großen Stoffe der (Musik-)Theatergeschichte, mit der Figur des Parzival, macht die großen Identitätsfragen wie Entdeckung des Selbst, Empathie für andere, Schuldfragen, Sexualität, Katharsis und Erlösung zum Thema. Tanz führt bei den Jugendlichen von SoLD zu einer besonderen Form der Selbstwahrnehmung, die Voraussetzung dafür ist, auch innerhalb des eigenen soziopolitischen Umfelds handlungsfähig zu sein. »Zeitraffer-Parzival« erzählt vom Prozess der Selbstentdeckung, der Konfrontation mit der sozialen und politischen Welt und vom Mut, in dieser Welt aktiv zu werden. Es beschreibt einen Aufruf an die Jugend, nicht die Fehler der Eltern zu machen, sondern einen eigenen Weg in die Zukunft zu finden.

Choreografie: Graham Smith / Dramaturgie: Inga Schonlau

Premiere: Sa. 15.6.13, Großes Haus – Hinterbühne

HEIM & FLUCHT ORCHESTER

24. Juli 2012 | VON: Michael KaiserKeine KommentareKategorie: 2012/13, Mitmachen!

Heim & Flucht ORCHESTER

Projekt mit jungen Musikern von überall

Der Komponist und Percussionist Ro Kuijpers hat für eine Vielzahl von Projekten des Jungen Theaters die Musik beigesteuert: »Kennwort: Hoffnung«, »Carmen now!«, »Carmen go home?«, »Die kleine Hexe« und »Bärensee«. Jetzt wird er gemeinsam mit Menschen aus allen Regionen dieser Welt ein besonderes musikalisches Projekt erarbeiten, bei dem Saz auf Violine trifft, Schlagzeuger mit Darbuka-Spielern für den Rhythmus sorgen und die Oboe gemeinsam mit Balafon und Kalimba Geschichten erzählen wird – Geschichten von Heimat und Vertreibung, von Reise und Ankunft, von Gleichklang und Disharmonie.

Künstlerische Leitung: Ro Kuijpers, Thalia Schuster, Pascal Beck / Ausstattung: Nina Hofmann

Premiere: So. 6.1.13, Großes Haus – Hinterbühne

WIR SIND DEUTSCHLAND

24. Juli 2012 | VON: Michael KaiserKeine KommentareKategorie: 2012/13

Wir sind Deutschland

Projekt im Flüchtlingswohnheim Hammerschmiedstraße

Die Langzeitrecherche zu der Frage »Wer ist Deutschland?« begann im Rahmen eines Theaterklubs mit jungen Menschen unterschiedlicher Herkunft, die von ihrem »Ankommen in D.« und den Erwartungen an das neue Land berichteten. In der Themenwoche »Gefilte Fisch und Döner« fokussierten wir die jüdische und muslimische Kultur in Deutschland. Darauf aufbauend verdichtet sich die Recherche nun zu theatralisch-musikalischen Geschichten von und mit jungen Menschen der Internationalen Hauptschule Römerhof. In einem Parcours durch das Wohnheim in der Hammerschmiedstraße erzählen auch der Ort selbst und die Bewohner Geschichten, die einen individuellen Blick auf das Einwanderungsland Deutschland werfen. Die Recherche und Entstehung kann hier mitverfolgt werden: www.theater.freiburg.de/deutschland

Künstlerische Leitung: Margarethe Mehring-Fuchs, Kathrin Feldhaus, Michael Kaiser / Musik: Ro Kuijpers / Ausstattung: Nina Hofmann

Premiere: Juli 2013, Flüchtlingswohnheim Hammerschmiedstraße

FEAR FACTORY

24. Juli 2012 | VON: Michael KaiserKeine KommentareKategorie: 2012/13

Fear Factory

Theaterprojekt über Lebensentwürfe und Entscheidungsängste

Wir sind jung und machen uns Sorgen: Im letzten Jahr erschien eine Vielzahl von Büchern, die sich mit der Lebenswelt der Generation beschäftigen, die heute zwischen zwanzig und dreißig Jahre alt ist. Autorinnen wie Nina Pauer (»Wir haben keine Angst«), Meredith Haaf (»Heult doch!«) und Sarah Kuttner (»Wachstumsschmerz«) schreiben vor allem über deren Unzufriedenheit und Zweifel. Der Grundtenor lautet: Wer nach 1980 geboren ist, hat viele Möglichkeiten – und oft genauso viele Ängste. Vor allen Dingen Angst davor, im Labyrinth der Entscheidungen den Weg ins eigene Leben zu verfehlen. Sind Pauer, Haaf und Co. Chronisten ihrer Generation oder Spielverderberinnen, denen man »Heult doch selbst!« entgegnen möchte?
In diesem Projekt gleichen 15 junge Erwachsene zwischen Anfang zwanzig und Anfang dreißig – die meisten davon Studierende – die Thesen der Autorinnen mit ihrer eigenen Lebensrealität ab und überprüfen, ob das Motto »Im Zweifel für den Zweifel« nicht auch eine Option darstellt.
Künstlerische Leitung: Ina Annett Keppel, Michael Kaiser, Sophie Passmann / Ausstattung: Anke Niehammer

Premiere: Sa. 19.1.13, Werkraum

SUPERLEHRER

24. Juli 2012 | VON: Michael KaiserEin KommentarKategorie: 2012/13

Superlehrer

Eine Superschulstunde zu einer superschwierigen Frage

Wann haben wir als Kinder Entscheidendes für unser Leben gelernt? Welchen Zusammenhang gibt es zwischen glücklichen Lernsituationen von damals und dem Grund, warum wir Lehrer geworden sind? Und wie verhalten sich die Erfahrungen unseres Schulalltags dazu?
Ausgehend von diesen Fragen versammelt der Schauspieler und Regisseur Daniel Wahl Freiburger Lehrerinnen und Lehrer verschiedener Schultypen im Theater und erspielt mit ihnen auf der Bühne einen phantastischen Lernort jenseits realer Schulstunden: Wie wollen wir in (die) Zukunft lernen?

Künstlerische Leitung: Daniel Wahl, Jutta Wangemann

Premiere: Sa. 27.4.13, Werkraum