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JUGENDCLUB

28. April 2009 | VON: Michael KaiserKeine KommentareKategorie: 2009/10

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Showdown – unsere Jugendclubs zeigen ihre Projekte: Club 1 entert Online-Welten und fragt »Wirklichkeit – bist du schon drin?«, während Club 2 nach verschollenen Kindheitshelden fahndet und feststellen muss: »Lucky Luke ist tot«. Club 3 untersucht seine eigene Generation, die keine sein will, und stellt »Die Unsichtbaren« vor. Club 4, der Junior-Club mit 10- bis 13-Jährigen, findet heraus, dass die »Märchenzeit vorbei« ist. Club 5 schaut ganz genau auf die Uhr und wagt den ein oder anderen »Zeitensprung«. Club 6, der musikalische Jugendclub, rückt die Uhr derweil auf 5 vor 12 und beschwört mit »Gestern hat kein Übermorgen« den Weltuntergang herauf.
Seit November 2009 treffen sich die Clubs einmal pro Woche, jetzt zeigen sie’s allen: An zwei Wochenenden im Mai sowie am 19./20. Juni kommt es zum großen Showdown, wenn jeweils drei Projekte in Folge im Werkraum zu sehen sind!

Club 1 – »Wirklichkeit – bist du schon drin?«
Leitung: Gregor Glogowski, Benjamin Glück, Andreas H. Schmid / Projektassistenz: Benedikt Grubel
Mit: Christine Duttlinger, Charlotte Grimm, Chiara Hunski, Selina Müller, Charlotte Müller-Osterloh, Anna-Lena Riede, Anne Simmler, Lily Verrier, Eva Wittkemper

Club 2 – »Lucky Luke ist tot«
Leitung: Michael Kaiser, Anita Wunderle / Mitarbeit: Benedikt Grubel
Mit: Kimberley Gardner, Anne Herzet, Mara Müller, Sara Naegele, Jessica Reich, Nina Ringwald, Jodok Weixler, Helena Zeh & Benedikt Grubel als »Der Erzähler«

Club 3 – »Die Unsichtbaren«
Leitung: Luzius Heydrich, Moritz Jüdes, Mathias Lodd / Projektassistenz: Benedikt Grubel
Mit: Franziska Benz, Alina Gewalt, Leon Hösl, Fabian Imgraben, Isabella Kammerer, Malin Lamparter, Monika Lewandowski, Viviane Reifenstein, Paulien Schmid, Madleina Spatz, Sophia Stanitzok, Cosima Sulzberger

Club 4 – »Märchenzeit vorbei« (Jugendclub Junior)
Leitung: Lisa Sauer, Thalia Schuster / Projektassistenz: Benedikt Grubel
Mit: Karima Benhattab, Sahin Bock, Catharina Burgard, Melin Delikaja, Jaro Endres, Nora Ermuth, Lara Hermann, Miro Klötzer, Anton Könneke, Marie Töpfer, Antonia Wieder, Julius Wolf, Chiara Zimmermann

Club 5 – »Zeitensprung«
Leitung: Wolfgang Berthold, Thalia Schuster / Projektassistenz: Benedikt Grubel
Mit: Livia Anzellotti, Katharina Hebel, Julia Heiß, Jule Hermann, Lotte Jauch, Constanze Knüver, Miriam Kühl, Laura Scheidel, Annika Stehle, Nele Temmer

Club 6 – »Gestern hat kein Übermorgen« (Musikalischer Jugendclub)
Leitung: Anne Catrin Carstens, Katharina Mohr / Projektassistenz: Beatrice du Bellier
Mit: Anna Lena Auer, Layla Burjack, Felicia Chin-Malenski, Svenja Hinrichs, Florian Reichenbach, Helen Reichhardt, Lina Judit Schiestl, Michelle Scholz, Paula Tümpel, Vanessa Elisa Werner, Chantal Wicht

Jugendclubs 1 bis 3: Sa. 8.5. /  So. 9.5. / So. 20.6. 10, 18 Uhr, Werkraum
Jugendclubs 4 bis 6: Sa. 15.5. /  So. 16.5. / Sa. 19.6.10, 18 Uhr, Werkraum

Jugendclubs 1-3: Showdown!

»Wirklichkeit – bist du schon drin?«, »Lucky Luke ist tot« & »Die Unsichtbaren« (Fotos: Robert Horak & Philipp Hinke)

Jugendclubs 4-6: Showdown!

»Märchenzeit vorbei«, »Zeitensprung« & »Gestern hat kein Übermorgen« (Fotos: Robert Horak)

L’ART DU DÉPLACEMENT

28. April 2009 | VON: Michael Kaiser2 KommentareKategorie: 2009/10

Workshopreihe von pvc Tanz (16+)

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Fliegen ohne Flügel: »L’art du déplacement« heißt, sich risikofreudig, aber auch mit Eleganz, durch den urbanen und natürlichen Raum zu bewegen. Zweimal pro Woche versammeln sich die so genannten »Traceurs« im Tanzstudio des Theater Freiburg: Aufwärmen, laute Musik, Salim gibt ein paar Ratschläge und dann geht es los. Kopfüber, die Treppe herunter, schweißgebadet, vorbei an den erstaunten Blicken von Opernsängern und Dramaturgen. Dann geht es raus auf die Straße…

Von pvc Tanz und mit Salim Benmammar

Mitmachen!

Für alle ab 16 Jahren, Geschlecht spielt keine Rolle. Feste Laufschuhe mitbringen.
Teilnahme auf eigenes Risiko!
Weitere Infos und Videos unter: www.pvc-tanz.de

FLOKATI

28. April 2009 | VON: Michael Kaiser4 KommentareKategorie: 2009/10

Insektenmusical mit Freiburger Jugendlichen (10+)

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Wenn man ganz genau hinsieht, kann man sie erkennen: Im Inneren eines flauschigen städtischen Wohnzimmerteppichs wohnen Ameisen, Spinnen, Maden und sogar ein Gecko gemeinsam in ihrer Krabbeltierstadt FLOKATI. Als das Landkäfer-Mädchen Nela in den Schulferien nach FLOKATI kommt, um ihre Cousine Katharina zu besuchen, ist sie beeindruckt vom glanzvollen und pulsierenden Leben der Fusselmetropole. Doch allmählich reicht ihr der Trubel und sie sehnt sich nach zu Hause …
Seit Oktober 2008 haben 25 Jugendliche zwischen 14 und 20 Jahren eigene Szenen geschrieben, Choreographien und Songs einstudiert und geprobt. Entstanden ist ein unterhaltsames Musical für Klein und Groß mit Einflüssen aus Bollywood, HipHop und 50er-Jahre-Filmmusik.

Projektleitung: Gary Joplin, Emma-Louise Jordan, Nikolaus Reinke, Katharina Mohr

Mit Unterstützung der Stiftung Theater Freiburg, der Jugendstiftung der Sparkasse & der Badischen Zeitung

Premiere: Fr. 9.10.09, Kleines Haus

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Insektenmusical mit Freiburger Jugendlichen (Fotos: Gregorii Hebert, Claudia Kanik)

PROJEKT Y: ASKIM

28. April 2009 | VON: Michael KaiserKeine KommentareKategorie: 2009/10

Theaterprojekt mit Freiburger Schülern
Gemeinschaftsprojekt von Albert-Schweitzer-Schule III, Schenkendorfschule, Nachbarschaftswerk, Verein Ypsilon & Theater Freiburg

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Das bereits zweimal erfolgreich durchgeführte Kooperationsprojekt zwischen dem Theater Freiburg, dem Verein Y und Schülerinnen und Schülern der Albert-Schweitzer-Schule III wurde in diesem Jahr um das Nachbarschaftswerk und Schüler der Schenkendorfschule erweitert. Dieses Projekt hatte zum Ziel, ein Stück aus der Lebenswelt von Jugendlichen – mehrheitlich Sinti und Roma – auf die Bühne zu bringen. Alltagssituationen lieferten Elemente für die spielerische Auseinandersetzung mit den Themen, die die Jugendlichen in die wöchentlichen Proben mitbrachten.

Aus Textfragmenten, Geschichten und Improvisationen entstanden Handlungsstränge, die sich im Lauf der Probenarbeit zu einem Stück zusammenfügten. Durch das verbindende Element der Musik, die auch
während der Proben immer präsent war, entstanden beeindruckende Songs. Das ganze Stück entwickelte sich durch Ideen und Kompositionen der Schülerinnen und Schüler.

Im Projekt »Askim« zeigt sich die Alltagswirklichkeit dieser Jugendlichen sowohl in der Konflikthaftigkeit wie auch in den Visionen, Wünschen und Traditionen. Brüche, die das Leben zwischen den Kulturen bestimmen, kommen durch die Szenenabfolge von Textpassagen, Filmsequenzen, Tanzszenen und Gesang zum Ausdruck. In diesem Stück gelingt den Jugendlichen in besonderer Weise die Identifikation mit beiden Kulturen, ihrer ursprünglichen und der hiesigen. Sie zeigen uns ein breites Spektrum ihrer Lebenswirklichkeit und öffnen den Vorhang für eine fragile Welt der Grenzgänger…

Weitere Infos zum Verein Y und seinen Projekten unter: www.kulturundbildung.de

Projektleitung: Raimund Schall, Milena Vogt, Joe Killi

Projektpräsentation: 16., 17., 18. Oktober 2009, Werkraum

Projekt Y: Askim

Theaterprojekt mit Freiburger Schülern (Fotos: Timo Brinkmann, Claudia Kanik)

ICH, CYBORG!?

28. April 2009 | VON: Michael KaiserKeine KommentareKategorie: 2009/10

Theaterprojekt zur Optimierung des menschlichen Gehirns mit Freiburger Jugendlichen
Gefördert durch die Kultursttiftung des Bundes

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Im kollektiven Bewusstsein hat sich der »Cyborg« einen prominenten Platz erobert, ein Mensch-Maschine-Mischwesen, das uns herausfordert, über die conditio humana unter den Bedingungen ihrer technischen Optimierbarkeit zu reflektieren. Stellt dieser technoide Hybrid ein realistisches Szenario unserer näheren Zukunft dar? 50 Freiburger Jugendliche stellen sich seit November 2008 Fragen wie dieser und präsentierten erste Ergebnisse im Rahmen des Kongresses »Pimp your brain – Die Optimierung des menschlichen Gehirns« im April 2009. Einige der am Gesamtprojekt beteiligten Schülerinnen und Schüler erarbeiten gemeinsam mit Schauspielern eine eigenständige Theaterinszenierung, die die behandelten Fragen und Problemstränge weiterführt. Wenn erzählt wird, wie der Cyborg leben, denken, handeln, leiden und empfinden soll und kann, dann findet damit eine Verständigung über die zentralen Aspekte des Menschseins statt. Die Auseinandersetzung mit dem »Cyborg« bietet somit Gelegenheit, die Frage nach dem Menschen auf der Höhe der Zeit zu diskutieren.

Weitere Infos finden sich unter: www.gehirn.bplaced.net

Regie: Hans-Werner Kroesinger / Bühne: Valerie von Stillfried / Musik: Daniel Dorsch

Premiere: So. 1.11.09, Großes Haus

Ich, Cyborg!?

Theaterprojekt zur Optimierung des menschlichen Gehirns mit Freiburger Jugendlichen (Fotos: Maurice Korbel)

CARMEN GO HOME?

28. April 2009 | VON: Michael KaiserKeine KommentareKategorie: 2009/10

Roma-Biografien: Lesung mit  Musik
Ein Abend zum Thema Bleiberecht von »Element 3 – Jugend, Kultur, Konzept« in Kooperation mit dem Theater Freiburg und dem Projektverbund Bleiberecht Freiburg / unterstützt von »Vielfalt tut gut«, Jugendstiftung Baden-Württemberg, Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Europäische Union, Europäischer Sozialfonds für Deutschland und Xenos – Arbeitsmarktliche Unterstützung für Bleibeberechtigte und Flüchtlinge

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In der letzten Spielzeit erarbeiteten Roma-Jugendliche und Mitglieder des Jugendclubs im Theaterprojekt »Carmen Now!« eine moderne »Carmen«-Geschichte, in der sich eine Deutsche und ein Roma-Mann liebten. Ein Jahr danach geht es uns um die Biographien der am Projekt beteiligten Roma und ihrer Familien, die nun auf der Bühne von ihren deutschen Freunden erzählt werden.
»Carmen go home?« hat einen aktuellen Anlass: In Freiburg leben derzeit rund 700 Roma-Flüchtlinge, von denen knapp 400 im Bleiberechtsverfahren sind. Sie könnten dauerhaft in Deutschland bleiben, wenn sie bis zum 31.12.2011 Arbeit finden und in einer nachweisbaren Wohnung leben. Die Alternative hieße zwangsweise Rückführung in den Kosovo, ein Land, das seiner Roma-Bevölkerung keinen Schutz und keine Perspektive bieten kann.
Über das Projekt sollen Chancen vermittelt werden, dass Roma in Arbeit kommen und einen Platz in unserer Gesellschaft erhalten.

Projektleitung: Margarethe Mehring-Fuchs, Stephan Laur, Ro Kuijpers, Michael Kaiser

18., 19., 20. Dezember 2009, Werkraum

Carmen go home?

Roma-Biografien: Lesung mit Musik. Ein Abend zum Thema Bleiberecht von »Element 3 – Jugend, Kultur, Konzept« in Kooperation mit dem Theater Freiburg und dem Projektverbund Bleiberecht Freiburg (Fotos: Lena Volderauer, Sophie Vorgrimler)

FAMILIENKONFERENZ

28. April 2009 | VON: Michael KaiserKeine KommentareKategorie: 2009/10

100 Jahre Erziehung – 5 Generationen Liebe

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Welche Erziehungsvorstellungen hat jede Generation? Was waren die Verbote und Gebote unserer Urgroßeltern, wogegen rebellierten unsere Großeltern, was haben unsere Eltern von den Großeltern übernommen und was wollten sie bei uns, ihren Kindern, garantiert ganz anders machen? Mit einer biographischen Recherche zwischen 1920 und 2008 wollen wir herausfinden, welche Ratschläge und Regeln sich bewährt haben und mit welchen jede Generation jeweils gnadenlos gegen die Wand gefahren ist! Und für die Zukunft? Haben wir inzwischen das »Prinzip Erziehung« aufgegeben, weil Kinder heute Bestien sind, die bestenfalls noch mit Disziplin-Camps domestiziert werden können oder sowieso alles in den Genen liegt? Wie entwickeln sich menschliche Persönlichkeiten, wie entwickelt sich unser Sozialverhalten? Erziehung ist heute wahrscheinlich nicht grundsätzlich schwieriger als früher, und die Idee von der Erziehung als »Trick-Kiste«, mit der erwünschtes Verhalten hervorgezaubert werden kann, hat noch nie funktioniert.
Trotzdem: Irgendwas ist (allen) unklarer geworden, und am Krieg im Klassenzimmer sind meistens die schlimmen Jugendlichen schuld. »Familienkonferenz« holt vier Generationen und ihre Positionen an einen heißen Tisch zum Streiten, Verhandeln und zum Feiern. Mogelpackungen sind ausgeschlossen, Supernannys können zuhause bleiben.

Regie: Viola Hasselberg / Ausstattung: Viva Schudt / Dramaturgie: Inga Schonlau

Premiere: Januar 2010, Werkraum

UND RAUS BIST DU!

28. April 2009 | VON: Michael KaiserKeine KommentareKategorie: 2009/10

Theater/Tanz von und mit Jugendlichen (10+)

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»An unserer Schule gibt es einen neuen Schüler. Sein Name lautet Telepinn. Er gehört der Religion der Buddhisten an. In der ersten Stunde erzählt er über seinen Glauben und den Gott Buddha. Nur wenige Schüler nehmen das Ernst. Sie kichern und tuscheln über Telepinn.« Herkunft, Aussehen, Verhalten – es ließen sich viele weitere Kategorien aufzählen, die im Leben von Kindern zur Ausgrenzung aus einer bestimmten Gruppe führen. Dieses Thema wird besonders in einem Alter brisant, in dem sich junge Menschen ohnehin an einer Schwelle ihres Lebens befinden: im Wechsel auf eine weiterführende Schule, am Beginn der Pubertät. Die Regisseurin und Choreographin Teresa Rotemberg arbeitet mit elf Mädchen und Jungen zwischen 10 und 13 Jahren zu ihren eigenen Erfahrungen und Geschichten mit Ausgrenzung, Gruppengefühl und Individualität. Denn folgende Situation kennt bestimmt jeder von uns: »Wir wählten die Mannschaften – doch ein Junge blieb übrig.«

Projektleitung: Teresa Rotemberg / Mitartbeit und Ausstattung: Anita Wunderle / Dramaturgie: Carolin Hochleichter

Projektpräsentation: 20. Februar 2010, Werkraum

Und raus bist du!

Theater/Tanz von und mit Jugendlichen (Fotos: Sophie Vorgrimler, Lena Volderauer)

DAS TAGEBUCH DER ANNE FRANK

28. April 2009 | VON: Michael KaiserKeine KommentareKategorie: 2009/10

Theaterprojekt mit Schauspielern und Jugendlichen
Stück von Frances Goodrich und Albert Hackett (12+)

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Am 12. Juni 1942 bekam Anne Frank zu ihrem 13. Geburtstag ein Tagebuch geschenkt, nur wenige Wochen bevor sie und ihre Familie im von den Nazis besetzten Amsterdam in einem Hinterhaus untertauchen mussten. 25 anstrengende Monate klaustrophobischer Intimität mit ihrer Familie, einem Ehepaar und deren Sohn sowie einem Zahnarzt sollten folgen. In ihrem Tagebuch dokumentierte Anne eindrücklich die Umstände des Eingesperrtseins. Sie hielt darin aber auch die Gedanken eines heranwachsenden Mädchens fest, das über das Ende der Kindheit, die Beziehung zu den Eltern und die erste Liebe schreibt.

Seit Januar beschäftigen sich in diesem Projekt aus dem »Theaterlabor« acht junge Menschen zwischen 13 und 24 Jahren intensiv mit Anne Frank. In einem Selbstexperiment simulierten sie das Leben im Hinterhaus in einer Hütte auf dem Feldberg. Aus dieser Erfahrung heraus werden sie gemeinsam mit vier Schauspielern Annes Geschichte erzählen – im Wechsel mit »Der Hund auf meinem Schreibtisch«, einem Erinnerungsprojekt der methusalems.

Mit Unterstützung der Stiftung Theater Freiburg, der Jugendstiftung der Sparkasse & der Badischen Zeitung

Regie: Ina Annett Keppel / Bühne & Kostüme: Moritz Jüdes / Dramaturgie: Michael Kaiser

Wieder im Spielplan: Sa. 23.10.10, Werkraum

Das Tagebuch der Anne Frank

Theaterprojekt mit Schauspielern und Jugendlichen (Probenfotos: Michael Kaiser, Endprobenbilder: Fabian Mondl, Sophie Vorgrimler)

DER RAP DES NIBELUNGEN

28. April 2009 | VON: Michael Kaiser9 KommentareKategorie: 2009/10

HipHop-Oper frei nach Richard Wagner von Jörn Hedtke, Chatschatur Kanajan und Markus Kosuch (14+)

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Alle wollen den verfluchten Ring – und mit ihm die Weltherrschaft an sich reißen. Inmitten dieses Kampfgetümmels stehen die drei Jugendlichen Siegfried, Brünnhilde und Hagen in einem Konflikt um Liebe, Macht und die Suche nach der eigenen Herkunft. Die HipHop-Oper »Der Rap des Nibelungen« erzählt Richard Wagners monumentale Opern-Tetralogie ganz neu und mit dem Blick auf das Wesentliche: aus 18 Stunden »Wagner-Ring« werden 2 ½ Stunden »Rap des Nibelungen«. 35 Jugendliche rappen, tanzen und singen mit den Rappern Prinz Pi und Chefkoch, dem Rocksänger Joachim Deutschland und Freiburger Opernsängern. Die mal fetten, mal feinen Sounds kommen vom Plattenteller und live vom Jugendorchester aus dem Orchestergraben.
Seit November haben die jugendlichen Darsteller der »Youth Crew« geprobt, um ihre eigene Ring-Fassung zu präsentieren. Alle HipHop-Beats und -Samples leiten sich aus Wagners Musik ab – die beteiligten Opernsänger werden folglich auch zu HipHop singen, die Rapper zu Wagners Musik rappen.

Gefördert im Fonds Heimspiel der Kulturstiftung des Bundes. Mit Unterstützung der PwC-Stiftung Jugend – Bildung – Kultur, der TheaterFreunde Freiburg e.V. und der EXCELLENCE-INITIATIVE

Musikalische Leitung: Norbert Kleinschmidt / Regie: Markus Kosuch / Ausstattung: Birgit Holzwarth

Premiere: Di. 8.6.10, Großes Haus

Der Rap des Nibelungen

HipHop-Oper mit Jugendlichen (Fotos: Maurice Korbel, Julian von Tiedemann)