Beiträge unter 'Fear Factory'

AUS DER ANGSTFABRIK #5

23. Januar 2013 | VON: Michael KaiserKeine KommentareKategorie: Aktuelles, Fear Factory

Die nächsten Vorstellungen der »Fear Factory« gibt es am: Fr. 25.1. / So. 27.1. / Sa. 2.2. / Do. 7.2. / Sa. 9.2. / Sa. 16.2. / Sa. 23.2.13, jeweils um 19 Uhr im Werkraum (Zugang über Theatercafé).  

AUS DER ANGSTFABRIK #4

18. Januar 2013 | VON: Michael KaiserKeine KommentareKategorie: Aktuelles, Fear Factory

»Welche Lebensentwürfe, Pläne und Ängste hat man in der Schule? Wie verändern sie sich, wenn man eine Ausbildung macht, studiert und ins Berufsleben einsteigt?«

Frank Zimmermann von der Badischen Zeitung hat vier Projektteilnehmer_innen der »Fear Factory« getroffen. Das Interview findet sich auf der Zeitungs-Website, Teil 1 hier und Teil 2 hier.
Den Beitrag vom Uni-Radio echo-fm 88,4 zur »Fear Factory« kann man hier anhören.

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Playlist der »Fear Factory«:

1. (Intro) Plötzlich neue Positionen
2. Zippelmartyrium
3. Wie riecht Zuhause?

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4. Vor zehn Jahren wollte ich 
in zehn Jahren ganz wo anders sein
5. Der Head of Recruting mit dir im Fahrstuhl
6. Non, je ne regrette rien

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7. Sleep solves everything
8. Die Wahrheit ist
9. Die Angst im Kopf
10. Elternabend

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11. Die größte Lüge
12. Der Kater, der uns zusteht
13. Luxusprobleme
14. Das Trugbild der Freiheit
15. Das Schweigen der Zweifelmonster

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16. Survival of the Fittest
17. Ich könnte ja auch wechseln
18. Nie besonders ehrgeizig

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19. Meine Maske
20. Party-Alien
21. Ich muss nicht alles geil finden
22. <3

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23. Wann habe ich aufgehört, jung zu sein?
24. Wir haben uns solidarisiert
25. Studieren ist Existenzlegitimation
26. What you deserve is what you get

AUS DER ANGSTFABRIK #3

11. Januar 2013 | VON: Sophie PassmannKeine KommentareKategorie: Aktuelles, Fear Factory

Probenfoto »Fear Factory« (Foto: M. Korbel)

Probenfoto »Fear Factory« (Foto: M. Korbel)

Die »Fear Factory« steht in den Startlöchern, am 19. Januar feiert sie Premiere. Im Gepäck hat sie jede Menge Szenen, in denen sie sich durch das Leben der Generation X kämpft. Die Fear Factory geht auf Partys, sie zieht um, trifft Freunde, bewirbt sich. Ganz nebenbei will sie die Antwort auf die großen Fragen des Lebens im Alltag finden. Das sind die Fragen nach Heimat, nach der großen Liebe und beruflichem Erfolg nach der Gradwanderung zwischen Erwachsen- und Spießersein.

Probenfoto »Fear Factory« (Foto: M. Korbel)

Probenfoto »Fear Factory« (Foto: M. Korbel)

Probenfoto »Fear Factory« (Foto: M. Korbel)

Der Fear Factory kommt es vor, als wäre es gestern gewesen, als sich rund 16 Wildfremde in ihr zusammen gefunden haben, um ein Theaterstück auf die Beine stellen. Gemeinsam hat man Texte gelesen, diskutiert, gelacht und ab und zu ein paar Streite geführt. Das Ergebnis ist furios.

Fear Factory
Unsere Köpfe sind tickende Zeitbomben. Wir sind jung. Wir schlafen und studieren zu wenig, und die Zeit scheint uns davon zu laufen. Vor zehn Jahren wollten wir in zehn Jahren ganz wo anders sein.
Premiere: Sa. 19.1.13, Werkraum
Weitere Vorstellungen: Fr. 25.1. / So. 27.1. / Sa. 2.2. / Do. 7.2. / Sa. 9.2. / Sa. 16.2. / Sa. 23.2.13, 19 Uhr
 

AUS DER ANGSTFABRIK #2

7. Dezember 2012 | VON: Sophie PassmannKeine KommentareKategorie: Aktuelles, Fear Factory

Aufstehen?

Angehen?

Feiern?

Ausspannen?

Ausflippen?

Seit der letzten Woche habe ich Angst.

Die »Fear Factory« hat viel gelesen in den vergangenen Proben. Artikel aus unserer Lieblingszeitschrift NEON, Texte von unseren Generationsautorinnen Kuttner, Haaf und Pauer. Der Probenraum roch nach Kaffee, Zigarettenrauch und Kopiervorlagen. Und dann? Dann wurde viel, viel geredet. Über Freundschaft, Liebe, Arbeit, Eltern und die Zukunft.

Da kam die Sprache immer wieder auf Angst. Angst, die erst seit dem Studium da ist. Angst vor nutzlosen Abschlüssen, einer Zukunft in Großraumbüros als unbezahlter Dauerpraktikant. Angst davor, irgendwann Entscheidungen treffen zu müssen.

Die Angst scheint ein ständiger Begleiter zu sein, wenn man studiert. Liegt das an der Uni, den Hausarbeiten oder dem Essen in der Mensa? Ich weiß es nicht. Denn tatsächlich bin ich die einzige in der Angstfabrik, die nie eine Uni von innen gesehen hat. Und jetzt fürchte ich mich davor.
So richtig scheinen die Teilnehmer auch nicht zu wissen, woher ihre Angst kommt. Also wird weiter gelesen, weiter geraucht, weiter Kaffee getrunken und sicher weiter Angst gehabt.

Und die ersten Szenen stehen schon! Und die stecken voller Alltagswahnsinn. Denn wer hat behauptet, dass man die großen Fragen des Erwachsenwerdens nicht beim WG-Abend besprechen kann?

Fear Factory
Wir sind jung und machen uns Sorgen. Im letzten Jahr erschien eine Vielzahl von Büchern, die sich mit der Lebenswelt der Generation beschäftigen, die heute zwischen zwanzig und dreißig Jahre alt ist. Der Grundtenor lautet: Wer nach 1980 geboren ist, hat viele Möglichkeiten – und oft genau so viele Ängste.
Im Projekt gleichen wir diese These mit der Lebensrealität der Beteiligten ab und überprüfen, ob das Motto »Im Zweifel für den Zweifel« nicht auch eine Option darstellt.
Premiere: Sa. 19.1.13, Werkraum

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AUS DER ANGSTFABRIK #1

5. November 2012 | VON: Sophie PassmannKeine KommentareKategorie: Aktuelles, Fear Factory

»Fear Factory« – Theaterprojekt über Lebensentwürfe und Entscheidungsängste (Foto: O. Rath)

Unsere Köpfe sind tickende Zeitbomben. Wir sind jung. Wir schlafen und studieren zu wenig, und die Zeit scheint uns davon zu laufen. Vor zehn Jahren wollten wir in zehn Jahren ganz wo anders sein.

Wo fängt man mit einer Bestandsaufnahme unserer Generation an? Gibt es die Generation Praktikum überhaupt noch? Lässt sich unsere Befindlichkeit noch betiteln? Wir versuchen es ganz einfach. Wir: das ist das Projekt »Fear Factory«. Wir, das sind Leute zwischen 17 und 30 Jahren. Wir machen gerade unser Abitur, sind gerade Erstsemester, schreiben gerade unsere Bachelor-Arbeit oder planen gerade unser erstes Kind.

Und wir alle haben Angst.

Angst vor dem nächsten Schritt und davor, zu viel oder zu wenig zu machen, Angst, falsche Studiengänge und Freunde gewählt zu haben. Wir alle wollen in der Fear Factory auf die Suche nach einem Gefühl gehen, das jeder hat und bisher nicht erklären konnte. Gemeinsam wollen wir unsere Angst in Szenen setzen, die noch nicht geschrieben sind, wir wollen unsere Angst in Dialogen erklären, die wir schreiben, indem wir sie denken.

Begleitet uns dabei! Regelmäßig berichten wir hier auf dem Blog von uns und unserer Arbeit, wir lassen euch an unseren Geschichten und unserer Angst teilhaben.

Sophie Passmann
lebt am Rande des Wahnsinns. Alt genug für die erste Generation Pokemon-Spiele, jung genug um alle Harry Potter Bücher gelesen haben zu müssen. Sie macht bei Poetry Slams mit, geht durch Innenstädte, schaut Latenight-Shows, fährt im Fernverkehr und trifft nette Menschen. Die Entstehung des Projekts »Fear Factory« wird sie als Autorin begleiten. Hier im Blog wird sie vom Prozess berichten.

Fear Factory
Wir sind jung und machen uns Sorgen: In letzter Zeit erschien eine Vielzahl von Büchern, die sich mit der Lebenswelt der Generation beschäftigen, die heute zwischen zwanzig und dreißig Jahre alt ist. Autorinnen wie Nina Pauer (»Wir haben keine Angst«), Meredith Haaf (»Heult doch!«) und Sarah Kuttner (»Wachstumsschmerz«) schreiben vor allem über deren Unzufriedenheit und Zweifel. Der Grundtenor lautet: Wer in den 80er-Jahren geboren ist, hat viele Möglichkeiten – und oft genau so viele Ängste.
In diesem Projekt werden wir ihre Thesen mit der Lebensrealität der Beteiligten abgleichen und überprüfen, ob das Motto »Im Zweifel für den Zweifel« nicht auch eine Option darstellt.
Premiere: Sa. 19.1.13, Werkraum

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