Beiträge unter 'Aktuelles'

GUTEN DIEB! GUTEN STAHL! GUTEN DIEBSTAHL!

27. März 2017 | VON: Michael KaiserKeine KommentareKategorie: Aktuelles

Am 1. April eröffnet Klub Kirschrot im Werkraum die »Die Republik der Taschendiebe«: Hier sind die Besitzverhältnisse schwebend und der »Fröhliche Diebstahl« Volkssport Nummer Eins. Werkraum frei für das erste Stipendiumsprojekt der Stiftung Theater Freiburg am Jungen Theater!

In der interaktiven Inszenierung »Die Republik der Taschendiebe«, die sich an gehörlose, hörgeschädigte und hörende Menschen ab 10 Jahren richtet, untersuchen die fünf Theatermacher*innen von Klub Kirschrot unsere gesellschaftlichen Konzepte von Besitz, Eigentum und Diebstahl. Hierfür haben sie mit gehörlosen, schwerhörigen und hörenden Kindern und Jugendlichen aus der Stadt und dem Umland geforscht und an der Gründung einer utopischen Republik gefeilt, die nun im Werkraum des Theaters eröffnet wird: In der »Republik der Taschendiebe« ist alles geklaut, gezockt, gefunden, gestohlen und wurde niemals zurückgegeben. Hier ist nichts sicher, nichts niet- und nagelfest, denn jeder nimmt sich einfach das, was er gerade braucht. Doch ist das Leben in einer solchen Welt überhaupt möglich, ohne die Nerven zu verlieren? Wenn alle allen alles klauen, gehört dann allen immer alles? Würde der »Kreislauf des Klauens« funktionieren? Und führt der »Fröhliche Diebstahl« zu einer Welt ohne Besitz? Eins steht fest: In der »Die Republik der Taschendiebe« bleibt unter Garantie kein Hocker auf dem anderen und die Zuschauer*innen werden womöglich sogar selbst zu Langfingern …

Das Theaterkollektiv Klub Kirschrot, das sich im Rahmen des gemeinsamen Studiums der »Kulturwissenschaften und ästhetischen Praxis« an der Universität Hildesheim gegründet hat, hat sich in den vergangenen Jahren auf die Theaterarbeit für und mit gehörlosen und hörgeschädigten Menschen spezialisiert. Dabei arbeitet die Gruppe mit dem Einsatz so genannter »accessibility tools«: Schrift-Übertitel und Gebärdensprache werden in diesem Sinne ästhetisch fruchtbar gemacht, bilderreich in Szene gesetzt und zu einem selbstverständlichen Teil ihrer inklusiven Theaterarbeiten.

Die Inszenierung »Die Republik der Taschendiebe« entsteht im Rahmen des Stipendienprogrammes »Performancetheater für Kinder und Jugendliche« der Stiftung Theater Freiburg, in deren Rahmen junge Theaterschaffende die Möglichkeit erhalten, am Jungen Theater Freiburg eine Projektidee zu realisieren und zur Aufführung zu bringen. Mit dem fortan jährlich ausgeschriebenen Ideenwettbewerb möchte die Stiftung Theater Freiburg unter Federführung von Markus Hildmann und Professor Hans-Hartmut Peter junge Talente fördern, die dem Kinder- und Jugendtheater in ihrer Arbeit mit neuen Impulsen, Ästhetiken, Formen und Formaten begegnen.

Nun ist nach der allerersten Ausschreibung des Stipendienprogramms rund ein Jahr vergangenen und Klub Kirschrot startet in die Endproben – trifft die letzten Vorbereitungen für den feierlichen Gründungsakt der »Republik der Taschendiebe«. Wir wünschen: »Guten Dieb! Guten Stahl! Guten Diebstahl!«

Die Republik der Taschendiebe
Eine theatrale Staatsgründung von Klub Kirschrot
für gehörlose und hörende Menschen (10+)
Stipendiumsprojekt der Stiftung Theater Freiburg/ Von & mit Klub Kirschrot: Kristin Grün, Marietheres Jesse, Sarah Kramer, Matthias Linnemann, Wera Mahne / Ausstattung: Sarah Mittenbühler / Dramaturgie: Benedikt Grubel
Stipendiumsprojekt der Stiftung Theater Freiburg. Ein Projekt von Klub Kirschrot und dem Theater Freiburg. Gefördert vom Fonds Soziokultur. Unterstützt von der Oberle-Stiftung und der Thomas Staebe-Stiftung.
Premiere: Sa. 1.4.17, 18 Uhr, Werkraum (Zugang über Theatercafé)
Weitere Vorstellungstermine und Infos: www.theater.freiburg.de/taschendiebe

 

EINE DIEBISCHE FREUDE

13. März 2017 | VON: Benedikt Grubel2 KommentareKategorie: Aktuelles

Wie viel wird in der Welt geklaut? Klaust auch du? Wie würdest du »Klauen« definieren? Was hast du zuletzt geklaut? Wann ist Klauen okay und wann nicht? Ist der Dieb ein Heimlichtuer oder ein Revolutionär? Wie stiehlt man am geschicktesten eine Idee? Macht Klauen Spaß? Und wie teilt man eigentlich eine Schwarzwälder-Kirschtorte möglichst gerecht auf?

In dem »Wege ins Theater«-Projekt »Alles nur geklaut!« setzen sich 20 Kinder und Jugendliche in Workshops spielerisch mit den Themen »Besitz« und »Diebstahl« auseinander. Nach den Schnupperworkshops im Dezember hat sich am Theater Freiburg nun ein Expertenklub von Meisterdieben zwischen 10 und 18 Jahren formiert, der Utopien einer Welt spinnt, in der Diebstahl keine Strafe nach sich zieht, sondern zum Alltag dazugehört – so wie Zähneputzen, Kreuzworträtsel lösen oder Brot toasten.
Mit dabei sind Kinder und Jugendliche vom Bildungs- und Beratungszentrum für Hörgeschädigte in Stegen sowie Schülerinnen und Schüler der Paula Fürst Schule Freiburg, die in den Workshops auch stets ihre Habseligkeiten – ob Pausenbrot oder Notizbuch – miteinander teilen, während einige »besonders persönliche Gegenstände« sicher am Rand des Geschehens in einer Kiste verwahrt bleiben.

Zunächst haben die Projektteilnehmerinnen und Teilnehmer in den Workshops eine Bestandsaufnahme ihres persönlichen Besitzes gemacht: Lange Listen von Dingen, die man unbedingt zum Leben braucht, sind entstanden. Und Listen von Gegenständen, die das Leben erleichtern. Und Listen von Dingen, die eigentlich überflüssig sind, aber das Leben schöner machen. Nach und nach füllte sich die Probebühne 1 des Theaters durch Beamerprojektionen mit dem Hab und Gut der Projektteilnehmerinnen und Teilnehmer: Wasser wurde dabei ganz klar als lebensnotwendig eingestuft. Der Selfiestick ohne Zweifel als Luxus. Aber wie steht es um das Handy oder den Reisepass?

Gemeinsam erfinden die gehörlosen und hörenden Schülerinnen und Schüler in den Workshops mit den drei Kulturvermittlerinnen Marietheres Jesse, Wera Mahne und Kristin Grün des Theaterkollektivs Klub Kirschrot Visionen einer Welt, in der die Besitzverhältnisse schwebend sind. Macht der permanente Diebstahl die Welt gerechter oder macht er sie erst recht zu einem ungerechten Ort? Bzw. wie wäre es, wenn jeder sich einfach das nimmt, was er gerade braucht? Zum Beispiel Werkzeug …

Die Kinder und Jugendlichen stellen Regeln auf, erlassen Gesetze, verlesen Verordnungen für den »Staat der Diebe« und rufen Feiertage ins Leben. Da gibt es »Elautir«, einen staatlichen Feiertag, an dem das Diebesgeschäft für 24 Stunden ruhen muss und die Besitzverhältnisse für kurze Zeit festgeschrieben sind, oder den »Tag der Diebischen Einheit«, der jährlich am 18. August gefeiert wird:

Aus Anlass der Feierlichkeiten wurde auf dieser Skizze ein Straßenstand mit Rolex-Uhren zum Klauen im Vorübergehen aufgebaut, während ein geklautes Auto vor einer Kulisse aus geklauten Luftballons vorübersaust.

Noch bis April tagt und forscht der Klub der Meisterdiebe am Theater Freiburg.
Auf dem Blog werden wir euch weiterhin über die neuesten Ereignisse und Langfinger-Angelegenheiten auf dem Laufenden halten.

Das Projekt »Alles nur geklaut« wird gefördert durch »Wege ins Theater!«, das Förderprogramm der ASSITEJ im Rahmen von »Kultur macht stark! Bündnisse für Bildung«.
In Kooperation mit dem Bildungs- und Beratungszentrum für Hörgeschädigte Stegen und dem Jugendbildungswerk Freiburg e.V.

GESCHICHTE VON FLUCHT UND ANKUNFT

2. März 2017 | VON: Michael KaiserKeine KommentareKategorie: Aktuelles



Am 7., 9. und 12. März ist die Produktion »33 Bogen und ein Teehaus« (10+) wieder im Spielplan des Jungen Theaters (jeweils 19 Uhr): Mehrnousch wächst in den 70er Jahren in Isfahan im Iran auf. Ihre Familie feiert wie die meisten die Vertreibung des Schahs – nicht ahnend, dass der neue Machthaber sie in kürzester Zeit aller Freiheit berauben wird. Als Mehrnouschs Bruder in Gefahr ist, in den Krieg geschickt zu werden, flieht die Familie über Istanbul und Ostberlin nach Westdeutschland. Hier beginnt eine Odyssee durch viele Flüchtlingsheime, ein Auf und Ab zwischen Hoffnung und Verzweiflung, bis die Familie endlich eine neue Heimat findet …

DER JUNGE OHREN PREIS GEHT AN …

2. März 2017 | VON: Verena OltKeine KommentareKategorie: Aktuelles

Anfang Februar wurde der 11. Junge Ohren Preis an der Hochschule für Musik und Tanz Köln in den Kategorien »Produktion« und »Exzellenz« verliehen. Der Preis zeichnet außergewöhnliche und beispielgebende Vermittlungsprogramme der Musik sowie kreative Persönlichkeiten der Musikvermittlung aus.

Wir sind stolz, dass der Junge Ohren Preis 2017 in der Kategorie »Exzellenz« an Thalia Kellmeyer, seit 2012 künstlerische Leiterin der Abteilung Junges Theater / Oper und Konzert am Theater Freiburg, ging und gratulieren ihr ganz herzlich! more_link_text

DAS IST DOCH ZAUBEREI!

28. Februar 2017 | VON: Verena OltKeine KommentareKategorie: Aktuelles

Kennt ihr schon den großen Magier Dulcamara? Er hat für jede Krankheit ein Heilmittel und kann sogar einen Liebestrank für unglücklich Verliebte mischen.

ganove_liebestrank_12

Wenn ihr sehen wollt, wie er das macht, kommt zu unserer Sitzkissenoper »Der Ganove mit dem Liebestrank« und seht was für Tränke Dulcamara in seinem Labor zusammenbraut.

ganove_liebestrank_21

Die einzigen beiden Vorstellungen der erfolgreichen Produktion aus der letzten Spielzeit finden am 4. und 5. März um 15 Uhr im Werkraum des Theater statt. Wir freuen uns darauf, euch zu sehen!

ganove_liebestrank_13

Fotos: Michael Kaiser

DER VORVERKAUF BEGINNT IN KÜRZE!

20. Februar 2017 | VON: RedaktionKeine KommentareKategorie: Aktuelles

iM.KORBEL2017©6034

Achtung, Achtung: Am Mi. 22.2.17 gehen die Vorstellungen des Monats April in den Vorverkauf! Es gibt dann neue Termine und Tickets für die stets ausverkauften Vorstellungen von »The Addams Family« (12+) am 1. und 2.4.17 um jeweils 19 Uhr, für »Karlsson vom Dach« (8+) am 21. (18 Uhr) und 22.4.17 (15 und 18 Uhr) sowie für die »Geisterjagd durchs Theater« am 15.4.17 um 15 Uhr (letzte Vorstellung). Tickets sind also ab Mittwoch online oder an der Theaterkasse in der Bertoldstr. 46, Telefon 0761 201 28 53 erhältlich – natürlich nur, solange Plätze vorhanden sind!

HORRIDO – AUF ZUR JAGD!

30. Januar 2017 | VON: Verena Olt2 KommentareKategorie: Aktuelles

Wahrscheinlich habt ihr alle schon einmal an einer Schnitzeljagd teilgenommen. Aber bestimmt noch nicht an einer wie dieser! Am Sonntag gehen wir auf Spurensuche. Auf musikalische Spurensuche.

Fünf Kindergruppen jagen mit Musikerinnen und Musikern des Philharmonischen Orchesters Freiburg durch ungewöhnliche Räume des Theater Freiburg.

Bei jeder musikalischen Station wartet ein Rätsel auf euch, das es zu lösen gilt.

Da lernt man die Musikerinnen und Musiker des Philharmonischen Orchesters Freiburg schon mal von einer ganz neuen Seite kennen.

Wenn ihr bereit für dieses Abenteuer seid könnt ihr diesen Sonntag die Fährte aufnehmen, um das Rätsel zu lösen!

Fotos: Maia Koberidze

MEISTERDIEBE UND GERNE-TEILENDE

3. Januar 2017 | VON: Glenda LindKeine KommentareKategorie: Aktuelles

Eine Welt, in der alle alles ständig klauen – in der Besitzansprüche völlig haltlos sind – geht das? Dieser Frage geht Klub Kirschrot in der Workshop-Reihe »Alles nur geklaut« für gehörlose und hörende Menschen zwischen 10 und 18 Jahren nach. Im Dezember fanden die ersten Schnupperworkshops an verschiedenen Schulen in Freiburg und Umgebung statt: Im Bildungs- und Beratungszentrum für Hörgeschädigte Stegen, an der Emil-Dörle-Realschule in Herbolzheim und auch im Tanzstudio des Theater Freiburg lud Klub Kirschrot zum gemeinsamen Spielen, Zeichnen und Herumspinnen ein.

bild-

Pünktlich um 9 Uhr stehen die ersten Schülerinnen und Schüler vor der Tür zur Aula des Bildungs- und Beratungszentrums für Hörgeschädigte Stegen und warten gespannt auf den Workshop. Einzeln treten sie leise ein und schreiben jeweils einen Gegenstand auf ein Papier, den sie NIE weggeben würden. »Mein Handy,« heißt es oft und schnell – andere brauchen etwas länger, um sich zu entscheiden: »Mein Bett«, »Meine Schwimmbrille«, »Meine Pferdepostkarten«, »Meine Playstation« …

bild-2

Es folgt ein sehr »heiliges« Ritual: Einzeln tritt jede Schülerin und jeder Schüler still und mysteriös vor und legt ihren Zettel in die funkelnd-leuchtende Kiste, die im Anschluss gut verschlossen und sicher verwahrt wird. Und dann? Nach der Ruhe kommt der Sturm! in diesem Fall »Die Schlacht«. Von allen Gruppen in den vier Workshoptagen geliebt, denn es ist ein Spiel zum Austoben. In der Mitte der Aula werden hierfür verschiedene Sitzgelegenheiten vom Aufblassofa bis zum Blecheimer angehäuft. Auf ein Signal stürzen alle drauflos, um einen der Gegenstände für sich zu ergattern. Körperkontakt ist nicht erlaubt – das Klauen von anderen hingegen obligatorisch. Und wenn der »fröhliche Diebstahl« erst einmal offiziell genehmigt ist, gibt es kein Halten mehr. Die Gegenstände wandern flink von einer Person zur nächsten – werden einem gerade frisch ergattert direkt wieder vor der Nase weggeschnappt. Das gibt ein herrliches Durcheinander und mittendrin steht eine Gebärdensprachdolmetscherin, die versucht die Aufmerksamkeit der Schülerinnen und Schüler zu erhaschen, die auf die Gebärdensprache angewiesen sind. more_link_text

OHNE EUCH GEHT ES NICHT!

19. Dezember 2016 | VON: Michael KaiserKeine KommentareKategorie: Aktuelles

Theater Freiburg, Winterer-Foyer am 21. November gegen 18 Uhr. Auf Stellwänden hat Ariane Isabell Unfried, Kostümbildnerin der Oper »Crusades«, Figurinen und Stoffmuster gepinnt. Davor haben sich Trauben aus Kindern und Jugendlichen mit ihren Eltern gebildet, die neugierig das begutachten, was sie in zwei Monaten auf der Bühne tragen werden. Operndirektorin Dominica Volkert greift zum Mikrofon und begrüßt die über einhundert Gäste, die zu einem besonderen Konzeptionsgespräch der Oper von Ludger Vollmer eingeladen wurden: »Lieber Kinder- und Jugendchor des Theater Freiburg, für euch haben wir eine Oper machen lassen, in der ihr ganz zentral im Mittelpunkt steht. Ohne euch geht es nicht! Und die Geschichte, die wir erzählen wollen, endet mit euch – denn ihr habt das letzte Wort. Die Jugend, die Generation, die uns in die Zukunft führt.«

kinder_und_jugendchor
Der Kinder- und Jugendchor in Aktion – Oper »Mefistofele«, Anfang 2016

Seit 2012 arbeiten Vollmer und seine Librettistin Tiina Hartmann (kein Tippfehler, tatsächlich mit Doppel-i) an diesem Freiburger Auftragswerk, einer großen »Oper über die Spätfolgen der Kreuzzüge«, die Regisseur Neco Çelik auf die Bühne bringen wird. Dem Kinder- und Jugendchor hat der Komponist dabei in der Tat eine zentrale Rolle zugeschrieben. »Das ist das größte, was wir je gemacht haben«, sagt Thomas Schmieger, Studienleiter am Theater Freiburg und seit 14 Jahren Leiter des Chors. Bereits seit März 2016 probt er mit den 56 mitwirkenden Kindern und Jugendlichen intensiv für »Crusades«. Zunächst fuhr er mit der Gruppe – die jüngsten Mitglieder sind sieben, die ältesten neunzehn Jahre – eine Woche auf Chorreise in die Sächsische Schweiz, um dort intensiv musikalisch wie inhaltlich in das Werk einzutauchen. »Ohne diese zusätzlichen Proben wäre ein Vorhaben dieser Größe für uns gar nicht möglich gewesen«, erzählt Schmieger, »nicht nur quantitativ betrachtet, sondern weil die Kinder und Jugendlichen in dieser Inszenierung auch immens wichtig für die Handlung und entscheidend für den Ausgang des Stückes sind.«

volkert_schmieger
Operndirektorin Dominica Volkert und Thomas Schmieger, Leiter des Kinder- und Jugendchors

Zum Probenbeginn steht nun ein gemeinsamer Start mit dem Chor als eine tragende Säule des Werks und den dazugehörigen Familien auf der Agenda. Dominica Volkert berichtet den Anwesenden von der ersten Begegnung des Komponisten mit dem Chor: »Ludger Vollmer war tief berührt von der Intensität, mit der ihr ihm vorgesungen habt.«
*Spoiler Anfang* Kurze Zeit später können sich die Eltern davon selbst ein Bild machen, da ihre Kinder eine Passage aus der Schlusskurve der Oper zum Besten geben: »Einzig, wofür sich lohnt zu leben, ist die Liebe«, singen sie nachdrücklich und werden mit diesem Appell einen Protagonisten davon abhalten, »den Irrsinn seines Lebens zu begehen und ungebremste Gewalt auszuüben.« (Volkert). *Spoiler Ende*

Neco Çelik, der vor seiner Regietätigkeit eine Ausbildung zum Medienpädagogen im Berliner Jugendzentrum »Naunyn Ritze« absolviert hat, freut sich sichtlich auf die Arbeit mit der Gruppe und auf einen umfassenden Einsatz der jungen Akteure auf der Bühne: »Es wird sehr viel Bewegung geben, ich möchte viel Choreografie mit euch machen; das Timing spielt eine große Rolle, wir müssen auf der Bühne aufeinander achten. Und dann sollt ihr ja bei alledem auch noch singen! Es kommt also viel Arbeit auf uns zu, die Uhr tickt, aber wir werden das schaffen.«

»Crusades« wird am 14. Januar 2017 uraufgeführt. Vormerken sollte man sich an dieser Stelle außerdem den 30. Juni: Dann wird die Bühne noch einmal ganz alleine dem Kinder- und Jugendchor gehören, um begleitet vom Philharmonischen Orchester ein großes Konzert zu geben.

HINWEISE GESUCHT!

14. Dezember 2016 | VON: Verena OltKeine KommentareKategorie: Aktuelles

karte

Wenn Weihnachten dieses Jahr stattfinden soll, brauchen wir eure Hilfe!

Ein geheimnisvoller Engel hat unseren zwei Detektiven Roberto und Lisa ein Rätsel aufgegeben. Sie müssen bei »Weihnachten im Theater« eine Reihe unterschiedlicher Weihnachtsklänge finden. Wenn ihnen dies nicht gelingt, fällt Weihnachten in diesem Jahr aus! Könnt ihr ihnen helfen die versteckten Hinweise zu entschlüsseln?

Wenn ihr dazu bereit seid, schnappt eure Geschwister, Freunde, Eltern und Kinder und kommt diesen Samstag um 15 Uhr ins Große Haus. Jeder ab vier Jahren ist herzlich willkommen. Bei der Suche werden wir natürlich auch einige Weihnachtslieder singen. Und dabei begleitet uns, wie in den letzten Jahren, das Kinderorchester des Theater Freiburg mit Gästen.

Hier könnt ihr ein paar Eindrücke vom letzten Jahr bekommen:

weihnachten-im-theater-m-korbel-9660

Im letzten Jahr dabei (von links nach rechts): Die Schauspielerin Stefanie Mrachacz und die zwei Opernsänger Susana Schnell und Roberto Gionfriddo

m-korbel-8964

Mitglieder des Kinderorchesters in Aktion

more_link_text