Beiträge unter 'Aktuelles'

NOCH 3 MONATE

23. April 2017 | VON: Michael KaiserKeine KommentareKategorie: Aktuelles

Die Intendanz von Barbara Mundel und Team neigt sich ihrem Ende zu. Es bleiben noch drei Monate, in denen wir Sie und euch dazu einladen wollen, noch einmal all das zu erleben, wofür das Junge Theater Freiburg steht.


Szenenbild aus »Aufbruch«

Ganz aktuell haben die Mitglieder des multinationalen Heim und Flucht Orchesters gemeinsam mit dem Chor ATTACCA! die Bühne des Großen Hauses geentert und präsentieren dort im szenischen Konzert »Aufbruch« Lieder und Melodien aus ihrer jeweiligen Heimat.

Skizze vom Gelände der Dietenbach-Festspiele

Graham Smith initiiert derweil mit »Die andere Seite – Dietenbach-Festspiele« ein groß angelegtes interkulturelles, generationsübergreifendes und interdisziplinäres Stadtraumprojekt auf dem Baugelände, das die zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohner des neuen Quartiers noch vor dessen Entstehung antizipiert.

Charlie Chaplin in »Goldrausch«

Am 2. und 3. Mai begleitet das Philharmonische Orchester Freiburg live den Stummfilmklassiker »Goldrausch« von Charlie Chaplin, der zwei der bekanntesten Slapstick-Szenen enthält: den Brötchentanz und den genussvollen Verzehr des alten weichgekochten Schuhs.

Für Kinder ab 5 Jahren zeigen wir ab 13. Mai im Werkraum das Musiktheater »Gold«, das auf dem Märchen »Der Fischer und seine Frau« basiert. Dabei erzählen eine Sängerin und ein Schlagzeuger die Geschichte vom ewigen Wünschen und Haben-Wollen und gehen der Frage nach, was im Leben wirklich glücklich macht.

Am 30. Juni lädt der Kinder- und Jugendchor des Theater Freiburg mit »Zeitgeisterbahn« erstmals zu einem Konzertspektakel ein: Die 60 Mitglieder des Chors haben dem Komponisten, Songtexter und Musiker Mark Scheibe Briefe geschrieben – über ihre Wünsche und Albträume; darüber, wie sie es mit dem Glauben halten und was sie sehen, wenn sie die Zukunft imaginieren. Diese Texte sind die Grundlage der Lieder, die jetzt auf die Bühne kommen, von Pop über Gospel bis zur Fuge.

Hochspannung bei »The Addams Family«

Der kleine Lillebror möchte vom Dach abgeholt werden! – »Karlsson vom Dach«

Du klaust von mir und ich klaue von dir … – »Die Republik der Taschendiebe«

Zum letzten Mal zu sehen sind das Kult-Musical »The Addams Family«, »Karlsson vom Dach« (übrigens am 6. Mai um 22 Uhr auch als Latenight-Vorstellung für Erwachsene) und »Die Republik der Taschendiebe«, eine Performance für gehörlose und hörende Menschen ab 10 Jahren.

Beschließen werden wir die Spielzeit mit dem Kindermusikfest »Klong« (So. 2.7.17) und der Präsentation von »Close-Up« (Sa. 22.7.17) im Werkraum: Unser Backstage-Klub hat zehn Monate lang intensiv Theater geschaut und beantwortet uns zum Abschluss offene Fragen: Welches Theater wollen die 15- bis 18-jährigen Mitglieder? Was ging gar nicht? Und welches Kostüm stand eigentlich wem am besten?

AUFBRUCH!

14. April 2017 | VON: RedaktionKeine KommentareKategorie: Aktuelles

Nächsten Donnerstag feiert eine ganz besondere Produktion Premiere: Das szenische Konzert »Aufbruch!«. Auf der Bühne stehen nicht die Profi-Sänger und Profi-Musiker sondern der MusikTheaterChor ATTACCA! und das Heim und Flucht Orchester Freiburg.

Seit Oktober konnten Menschen aus Freiburg und Umgebung, die gerne singen oder ein Instrument spielen, zu den offenen Proben der beiden Ensembles kommen. Während im letzten Jahr das gegenseitige Kennenlernen und gemeinsame Musizieren im Vordergrund standen, proben die beiden Gruppen seit Januar für die kommenden Aufführungen. more_link_text

DAS WAR NIRGENDLAND

14. April 2017 | VON: RedaktionKeine KommentareKategorie: Aktuelles

In den Osterferien waren alle Fantasten, Schwärmer und Welten-Spinner in den Werkraum eingeladen, um eine wagemutige Expeditionsgemeinschaft zu gründen. Sie erledigten die letzten wirklich wichtigen Dinge in ihrem »alten Leben«, schlüpften in selbst erfundene Rollen-Charaktere und stellten die Ausrüstung zusammen: Was kommt ins Reisegepäck? Was wird zurückgelassen? Und was muss erst noch erfunden werden?
In einer Mischung aus Live Action Role Play und Zukunfts-Laboratorium begab sich die Expeditionscrew auf die abenteuerliche Reise nach »Nirgendland« – einem fernen Ort, an dem nach eigenen Bräuchen, Regeln und Gesetzen gelebt wird. Die Bilder stammen vom Laborshowing am Do. 13.4.17, weitere gibt es in unserem digitalen Fotoalbum.

Fotos: Michael Kaiser

ABENTEUER NIRGENDLAND

11. April 2017 | VON: RedaktionKeine KommentareKategorie: Aktuelles

 Futur-x ist eine luxemburgische Aktiengesellschaft mit Sitz in Astana

Seit Samstag befindet sich eine wagemutige Expeditions-Crew auf dem Weg zu Trappist-1, einem planetaren System mit einer habitalen Zone, dessen Existenz uns erst kürzlich bestätigt wurde. Die Mission steht unter der Schirmherrschaft von Futur-x. Futur-x ist eine private Stiftung des Schweizer Unternehmers Dr. Jonathan Hochbruck – eine luxemburgische Aktiengesellschaft mit Sitz in Astana, die mit großzügigen Spendengeldern dieses Abenteuer ermöglicht.

Pioniere beim Misson-Briefing

Bei Trappist-1 haben wir es mit einem planetaren System von 7 Planeten zu tun, die um eine kleine Sonne, einen Zwergstern, kreisen – übrigens gerade einmal 39 Lichtjahre – sprich nur 370,5 Billionen Meter, von allem Irdischen entfernt. Besonders interessiert uns der zauberschöne Planet Trappist-g, ein Ort zum Bleiben.

Kat und Glue, kosmosbekannte Style- und Materialberaterinnen 

Sie helfen der Crew dabei, ihren individuellen Stellar-Stil zu definieren.

Wie ein Bienenschwarm schwärmt das Expeditionsteam in die Weite des Kosmos aus, um auf Trappist 1-g von vorne zu starten. Das Team besteht aus Pionieren, die von der Stiftung Futur-x die einmalige Chance erhalten, eine neue Welt zu begründen. Eine andere Welt. Eine Welt, wie sie uns gefällt, um Astrid Lindgrens Kinderbuchheldin »Pipi Langstrumpf« zu zitieren. more_link_text

FÜR GEHÖRLOSE UND HÖRENDE

3. April 2017 | VON: RedaktionKeine KommentareKategorie: Aktuelles

Am Sa. 1.4.17 hatte »Die Republik der Taschendiebe«, das 1. Stipendiumsprojekt der Stiftung Theater Freiburg am Jungen Theater, Premiere im Werkraum. Marion Klötzer war für die Badische Zeitung dabei und schreibt: »Ein kluges Konzept, das Klub Kirschrot hier so leichtfüßig in die Form eines Spieleabends als Gedankenexperiment bringt. Am Ende wird viel geklatscht, auch mit wedelnden Händen in Gebärdensprache …«

Die gesamte Rezension kann man hier nachlesen, die nächsten Aufführungen folgen am 29.4., 18 Uhr, 30.4. und 14.5., 16 Uhr sowie am 15.5.17, 11 Uhr.

VON MARTA ZU OTAGO

28. März 2017 | VON: Michael KaiserKeine KommentareKategorie: Aktuelles

Spaceman Spiff heißt jenseits seines musikalischen Heimatplaneten Hannes Wittmer, war zuletzt als Live-Musiker der Produktion »Marta« gemeinsam mit dem Hamburger Autor Finn-Ole Heinrich in einer furiosen Lese-Performance im Werkraum zu sehen und kehrt am 4. April 2017 mit seinem neuen Band-Projekt »Otago« zurück ans Theater Freiburg.

In »Marta« erzählten Heinrich und Wittmer die letzten Wochen aus dem Leben einer jungen Frau, die sich systematisch zugrunde richtet. Überraschend für manche Spiff-Hörerinnen und -Hörer war sicherlich der düstere, elektronische Klangstrudel, mit denen Wittmer sein Publikum immer tiefer in Martas Welt zog – ein hypnotisch-technoider Sog, dem man sich nur schwer entziehen konnte.

Szenenfotos »Marta«: Maurice Korbel

Jetzt hat Wittmer nach seinem Erfolgsalbum »Endlich nichts« im Jahr 2014 eine neue Platte vorgelegt. Erstmals singt er dabei nicht auf deutsch, sondern auf englisch. »Otago« ist der Titel des side projects und des neuen Albums, das beim Indie-Verlag mairisch erschienen ist und mit dem Wittmer und Band nun auf Tour sind.

Foto: Christoph Nauman

Bei »Otago« schälen sich die Klangwelten aus der Reduktion heraus, schichten sich Ebene für Ebene übereinander, nehmen Fahrt auf und den Beat dabei mit auf die Reise; elektronische Sequenzen wechseln mit Cello, Glockenspiel und Gitarre, während die Hörer sich in diesen Kosmos fallen lassen können, Klangschicht für Klangschicht.

Die erste Single-Auskopplung aus dem neuen Album heißt »Ghost Stories« und ist ein klasse Soundtrack für den gerade beginnenden Frühling. Man darf gespannt sein, wie Wittmer das neue Material gemeinsam mit seinen Band-Kollegen Clara Jochum, Jonny König, David König und Kilian Brand live umsetzt. Support am 4. April ist LaKœur, den E-Flyer zum Konzert kann man hier abrufen.

OTAGO
Konzert: Das neue Band-Projekt von Hannes Wittmer (Spaceman Spiff)
Support: LaKœur / Tickethotline: 0761 201 28 53 oder www.theater.freiburg.de/spielplan
Di. 4.4.17, 21 Uhr (Einlass: 20.30 Uhr), Werkraum (Zugang über Theatercafé)

GUTEN DIEB! GUTEN STAHL! GUTEN DIEBSTAHL!

27. März 2017 | VON: Michael KaiserKeine KommentareKategorie: Aktuelles

Am 1. April eröffnet Klub Kirschrot im Werkraum die »Die Republik der Taschendiebe«: Hier sind die Besitzverhältnisse schwebend und der »Fröhliche Diebstahl« Volkssport Nummer Eins. Werkraum frei für das erste Stipendiumsprojekt der Stiftung Theater Freiburg am Jungen Theater!

In der interaktiven Inszenierung »Die Republik der Taschendiebe«, die sich an gehörlose, hörgeschädigte und hörende Menschen ab 10 Jahren richtet, untersuchen die fünf Theatermacher*innen von Klub Kirschrot unsere gesellschaftlichen Konzepte von Besitz, Eigentum und Diebstahl. Hierfür haben sie mit gehörlosen, schwerhörigen und hörenden Kindern und Jugendlichen aus der Stadt und dem Umland geforscht und an der Gründung einer utopischen Republik gefeilt, die nun im Werkraum des Theaters eröffnet wird: In der »Republik der Taschendiebe« ist alles geklaut, gezockt, gefunden, gestohlen und wurde niemals zurückgegeben. Hier ist nichts sicher, nichts niet- und nagelfest, denn jeder nimmt sich einfach das, was er gerade braucht. Doch ist das Leben in einer solchen Welt überhaupt möglich, ohne die Nerven zu verlieren? Wenn alle allen alles klauen, gehört dann allen immer alles? Würde der »Kreislauf des Klauens« funktionieren? Und führt der »Fröhliche Diebstahl« zu einer Welt ohne Besitz? Eins steht fest: In der »Die Republik der Taschendiebe« bleibt unter Garantie kein Hocker auf dem anderen und die Zuschauer*innen werden womöglich sogar selbst zu Langfingern …

Das Theaterkollektiv Klub Kirschrot, das sich im Rahmen des gemeinsamen Studiums der »Kulturwissenschaften und ästhetischen Praxis« an der Universität Hildesheim gegründet hat, hat sich in den vergangenen Jahren auf die Theaterarbeit für und mit gehörlosen und hörgeschädigten Menschen spezialisiert. Dabei arbeitet die Gruppe mit dem Einsatz so genannter »accessibility tools«: Schrift-Übertitel und Gebärdensprache werden in diesem Sinne ästhetisch fruchtbar gemacht, bilderreich in Szene gesetzt und zu einem selbstverständlichen Teil ihrer inklusiven Theaterarbeiten.

Die Inszenierung »Die Republik der Taschendiebe« entsteht im Rahmen des Stipendienprogrammes »Performancetheater für Kinder und Jugendliche« der Stiftung Theater Freiburg, in deren Rahmen junge Theaterschaffende die Möglichkeit erhalten, am Jungen Theater Freiburg eine Projektidee zu realisieren und zur Aufführung zu bringen. Mit dem fortan jährlich ausgeschriebenen Ideenwettbewerb möchte die Stiftung Theater Freiburg unter Federführung von Markus Hildmann und Professor Hans-Hartmut Peter junge Talente fördern, die dem Kinder- und Jugendtheater in ihrer Arbeit mit neuen Impulsen, Ästhetiken, Formen und Formaten begegnen.

Nun ist nach der allerersten Ausschreibung des Stipendienprogramms rund ein Jahr vergangenen und Klub Kirschrot startet in die Endproben – trifft die letzten Vorbereitungen für den feierlichen Gründungsakt der »Republik der Taschendiebe«. Wir wünschen: »Guten Dieb! Guten Stahl! Guten Diebstahl!«

Die Republik der Taschendiebe
Eine theatrale Staatsgründung von Klub Kirschrot
für gehörlose und hörende Menschen (10+)
Stipendiumsprojekt der Stiftung Theater Freiburg/ Von & mit Klub Kirschrot: Kristin Grün, Marietheres Jesse, Sarah Kramer, Matthias Linnemann, Wera Mahne / Ausstattung: Sarah Mittenbühler / Dramaturgie: Benedikt Grubel
Stipendiumsprojekt der Stiftung Theater Freiburg. Ein Projekt von Klub Kirschrot und dem Theater Freiburg. Gefördert vom Fonds Soziokultur. Unterstützt von der Oberle-Stiftung und der Thomas Staebe-Stiftung.
Premiere: Sa. 1.4.17, 18 Uhr, Werkraum (Zugang über Theatercafé)
Weitere Vorstellungstermine und Infos: www.theater.freiburg.de/taschendiebe

 

EINE DIEBISCHE FREUDE

13. März 2017 | VON: Benedikt Grubel2 KommentareKategorie: Aktuelles

Wie viel wird in der Welt geklaut? Klaust auch du? Wie würdest du »Klauen« definieren? Was hast du zuletzt geklaut? Wann ist Klauen okay und wann nicht? Ist der Dieb ein Heimlichtuer oder ein Revolutionär? Wie stiehlt man am geschicktesten eine Idee? Macht Klauen Spaß? Und wie teilt man eigentlich eine Schwarzwälder-Kirschtorte möglichst gerecht auf?

In dem »Wege ins Theater«-Projekt »Alles nur geklaut!« setzen sich 20 Kinder und Jugendliche in Workshops spielerisch mit den Themen »Besitz« und »Diebstahl« auseinander. Nach den Schnupperworkshops im Dezember hat sich am Theater Freiburg nun ein Expertenklub von Meisterdieben zwischen 10 und 18 Jahren formiert, der Utopien einer Welt spinnt, in der Diebstahl keine Strafe nach sich zieht, sondern zum Alltag dazugehört – so wie Zähneputzen, Kreuzworträtsel lösen oder Brot toasten.
Mit dabei sind Kinder und Jugendliche vom Bildungs- und Beratungszentrum für Hörgeschädigte in Stegen sowie Schülerinnen und Schüler der Paula Fürst Schule Freiburg, die in den Workshops auch stets ihre Habseligkeiten – ob Pausenbrot oder Notizbuch – miteinander teilen, während einige »besonders persönliche Gegenstände« sicher am Rand des Geschehens in einer Kiste verwahrt bleiben.

Zunächst haben die Projektteilnehmerinnen und Teilnehmer in den Workshops eine Bestandsaufnahme ihres persönlichen Besitzes gemacht: Lange Listen von Dingen, die man unbedingt zum Leben braucht, sind entstanden. Und Listen von Gegenständen, die das Leben erleichtern. Und Listen von Dingen, die eigentlich überflüssig sind, aber das Leben schöner machen. Nach und nach füllte sich die Probebühne 1 des Theaters durch Beamerprojektionen mit dem Hab und Gut der Projektteilnehmerinnen und Teilnehmer: Wasser wurde dabei ganz klar als lebensnotwendig eingestuft. Der Selfiestick ohne Zweifel als Luxus. Aber wie steht es um das Handy oder den Reisepass?

Gemeinsam erfinden die gehörlosen und hörenden Schülerinnen und Schüler in den Workshops mit den drei Kulturvermittlerinnen Marietheres Jesse, Wera Mahne und Kristin Grün des Theaterkollektivs Klub Kirschrot Visionen einer Welt, in der die Besitzverhältnisse schwebend sind. Macht der permanente Diebstahl die Welt gerechter oder macht er sie erst recht zu einem ungerechten Ort? Bzw. wie wäre es, wenn jeder sich einfach das nimmt, was er gerade braucht? Zum Beispiel Werkzeug …

Die Kinder und Jugendlichen stellen Regeln auf, erlassen Gesetze, verlesen Verordnungen für den »Staat der Diebe« und rufen Feiertage ins Leben. Da gibt es »Elautir«, einen staatlichen Feiertag, an dem das Diebesgeschäft für 24 Stunden ruhen muss und die Besitzverhältnisse für kurze Zeit festgeschrieben sind, oder den »Tag der Diebischen Einheit«, der jährlich am 18. August gefeiert wird:

Aus Anlass der Feierlichkeiten wurde auf dieser Skizze ein Straßenstand mit Rolex-Uhren zum Klauen im Vorübergehen aufgebaut, während ein geklautes Auto vor einer Kulisse aus geklauten Luftballons vorübersaust.

Noch bis April tagt und forscht der Klub der Meisterdiebe am Theater Freiburg.
Auf dem Blog werden wir euch weiterhin über die neuesten Ereignisse und Langfinger-Angelegenheiten auf dem Laufenden halten.

Das Projekt »Alles nur geklaut« wird gefördert durch »Wege ins Theater!«, das Förderprogramm der ASSITEJ im Rahmen von »Kultur macht stark! Bündnisse für Bildung«.
In Kooperation mit dem Bildungs- und Beratungszentrum für Hörgeschädigte Stegen und dem Jugendbildungswerk Freiburg e.V.

GESCHICHTE VON FLUCHT UND ANKUNFT

2. März 2017 | VON: Michael KaiserKeine KommentareKategorie: Aktuelles



Am 7., 9. und 12. März ist die Produktion »33 Bogen und ein Teehaus« (10+) wieder im Spielplan des Jungen Theaters (jeweils 19 Uhr): Mehrnousch wächst in den 70er Jahren in Isfahan im Iran auf. Ihre Familie feiert wie die meisten die Vertreibung des Schahs – nicht ahnend, dass der neue Machthaber sie in kürzester Zeit aller Freiheit berauben wird. Als Mehrnouschs Bruder in Gefahr ist, in den Krieg geschickt zu werden, flieht die Familie über Istanbul und Ostberlin nach Westdeutschland. Hier beginnt eine Odyssee durch viele Flüchtlingsheime, ein Auf und Ab zwischen Hoffnung und Verzweiflung, bis die Familie endlich eine neue Heimat findet …

DER JUNGE OHREN PREIS GEHT AN …

2. März 2017 | VON: Verena OltKeine KommentareKategorie: Aktuelles

Anfang Februar wurde der 11. Junge Ohren Preis an der Hochschule für Musik und Tanz Köln in den Kategorien »Produktion« und »Exzellenz« verliehen. Der Preis zeichnet außergewöhnliche und beispielgebende Vermittlungsprogramme der Musik sowie kreative Persönlichkeiten der Musikvermittlung aus.

Wir sind stolz, dass der Junge Ohren Preis 2017 in der Kategorie »Exzellenz« an Thalia Kellmeyer, seit 2012 künstlerische Leiterin der Abteilung Junges Theater / Oper und Konzert am Theater Freiburg, ging und gratulieren ihr ganz herzlich! more_link_text